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FC-Stimmen Elfer-Held Schwäbe: „Als Torwart kann man sich nur auszeichnen“ – Hector-Kritik

Die Spieler des 1. FC Köln umarmen Marvin Schwäbe.

Die FC-Profis herzten Torhüter Marvin Schwäbe nach dem Elfmeterschießen gegen Carl Zeiss Jena am 8. August 2021

Die Stimmen zum Elfmeter-Erfolg des 1. FC Köln im DFB-Pokal bei Carl Zeiss Jena. Das sagen Steffen Baumgart, Marvin Schwäbe und Jonas Hector.

Jena. Der 1. FC Köln ist im DFB-Pokal bei Carl Zeiss Jena einer Blamage knapp entgangen, gewann am Sonntag (8. August) erst nach Elfmeterschießen mit 5:3 (1:1 nach Verlängerung) beim Regionalligisten. Wir haben die Stimmen zum Spiel gesammelt.

Steffen Baumgart: 1. FC Köln verdienter Sieger

Trainer Steffen Baumgart: „Wir sind froh, dass wir weitergekommen sind. Insgesamt ging nach der Leistung unserer Mannschaft nicht nur das Unentschieden in Ordnung – gerade, wenn man die Verlängerung sieht, gehen wir nicht unverdient als Sieger vom Platz. Jena hat einen sehr, sehr großen Kampf geliefert. Das war zu erwarten, das hatte ich meinen Jungs auch gesagt. Wir haben gemacht, haben getan. Es war ja nicht so, dass Jena ein Feuerwerk abgebrannt hat. Wir haben nach vorne gespielt, wir hatten sehr viele Ballgewinne. Was wir nicht geschafft haben, war, uns im Strafraum durchzusetzen. Wir hatten nicht genug Geschwindigkeit. Das haben wir in der Halbzeit angesprochen, haben die beiden Außenverteidiger etwas tiefer gestellt, um Jenas Fünferkette weiter rauszuziehen. Dann sind wir immer wieder in die Räume reingekommen. Aber wenn zehn Leute im Strafraum verteidigen, muss man die Lücke erst mal finden. Das haben wir. Es war wichtig, dass die Jungs da drangeblieben sind.“

Steffen Baumgart beim Pokal-Spiel Carl Zeiss Jena gegen 1. FC Köln

Trainer Steffen Baumgart beim Pokal-Sieg des 1. FC Köln in Jena am 8. August 2021

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Marvin Schwäbe: „Nicht direkt zu viel erwarten“

FC-Torhüter Marvin Schwäbe: „Als Torwart kann man sich im Elfmeterschießen nur auszeichnen. Heute hat das gut geklappt. Grundsätzlich haben wir ein ganz gutes Spiel gemacht, würde ich sagen. Wir hatten immer Druck nach vorne. Am Ende hat das eine Tor mehr gefehlt natürlich. Jeder Erfolg, jedes Spiel, das man gewinnt, bringt einen nach vorne. Alle 90 Minuten, die man positiv gestaltet, sind eine gewisse Erfahrung, die man mitnimmt. Unter einem neuen Trainer sollte man nicht immer direkt zu viel erwarten. Wir haben ein neues System, eine neue Spielweise.“

FC-Kapitän Jonas Hector: „Wir waren gerade im letzten Drittel nicht konsequent genug, haben uns zu wenige klare Torchancen herausgespielt. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir uns wirklich schwergetan. Das war heute unser Problem. Hintenraus wurde es besser, da waren die Beine müde und die Räume waren da – dann hatten wir unsere Torchancen, vermehrt in der Verlängerung. Das müssen wir schon früher besser machen.“

Jena-Trainer Dirk Kunert: „Klar war das Weiterkommen für den FC verdient, aber wenn du so weit kommst als Regionalligist, willst du auch weiterkommen. Es war klar, dass der FC das Spiel machen würde, aber wir haben nicht so viel zugelassen, gerade in der ersten Halbzeit. Der FC hatte kaum Chancen. Dann wurde irgendwann der Druck größer. Die Jungs haben sich in alles reingeschmissen. Wir haben gekämpft, haben das klasse gemacht. Ich dachte, heute ist unser Tag, aber es war schade, dass wir gleich die ersten beiden Elfer verschießen.“

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