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Kommentar zum Geißbockheim-Zoff Rekers nächster Schlag ins Gesicht der FC-Verantwortlichen

Der 1. FC Köln trainiert am Geißbockheim.

Der 1. FC Köln beim Training am Geißbockheim, hier am 12. Januar 2022

Oberbürgermeisterin Henriette Reker sorgt sich um den eSport, lässt den 1. FC Köln aber an der ausgestreckten Hand verhungern. Ein Kommentar zum Geißbockheim-Ausbau.

Als diese Woche im Fußball-Fachmagazin „Kicker“ ein Gastbeitrag von Oberbürgermeisterin Henriette Reker (65) erschien, in dessen Titel von verpassten Anschlusszügen die Rede ist, dürften die Verantwortlichen des 1. FC Köln Augen und Ohren gespitzt haben. Aber nur, um nach der Lektüre aus dem Kopfschütteln nicht mehr herauszukommen!

Reker schreibt nicht nur von der Gefahr, einen Anschluss zu verpassen, sondern auch von „regulatorischen Hürden“. Man müsse „Strukturen setzen“, für den Sport Paragraphen ändern. Es gehe schließlich um eine „Brücke zwischen den Generationen“, um ein „vergebenes wirtschaftliches Potenzial“.

Der Leser spürt: Diese Frau hat richtig große Pläne – für die bundesweite Entwicklung des eSports. Denn das ist das Thema ihres Textes. Vor Rekers eigener Haustür, in der Stadt Köln, gelten all diese markigen Formulierungen nicht!

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1. FC Köln verpasst einen Zug nach dem anderen

Hier versucht der FC seit Jahren vergeblich, neue Strukturen zu schaffen und seine Trainingsstätte Geißbockheim auf Bundesliga-Niveau auszubauen. Nur leider scheitert der größte Sport-Verein Kölns, der Generationen verbindet wie sonst höchstens der Karneval, wieder und wieder an teilweise wahnwitzigen regulatorischen Hürden.

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Dadurch hat der Klub, eines DER Aushängeschilder dieser Stadt, schon so viele Züge verpasst, dass er vielleicht in dieser Disziplin in naher Zukunft Deutscher Meister werden könnte – aber bestimmt nicht im Fußball.

Unabhängig davon, ob der Inhalt zum eSport zutreffen mag: Nach jahrelangem Kampf muss es ein Schlag ins Gesicht für die FC-Verantwortlichen sein, solche Reker-Zeilen wie im „Kicker“ zu lesen – und es ist nicht der erste, den die Geißböcke von der Oberbürgermeisterin kassieren.

Erst vor Kurzem erklärte sie im Kölner Presseclub: „Ich habe vielleicht immer schon eine andere Vorstellung davon gehabt, was für den FC gut ist, als er selbst.“ Sagt eine Frau, die als Beirats-Mitglied einem FC-Gremium angehört und deren Stadtrat den Ausbauplänen im Juni 2020 mit breiter Mehrheit zugestimmt hatte.

Die blockierte Geißbockheim-Erweiterung ist und bleibt eine Farce. Dieses Jahr muss endlich eine Lösung her. Während sich die Politik nicht an ihre Zusagen hält, ist der FC trotz eines positiven Ratsbeschlusses sogar zu Kompromissen bereit – um nicht die nächsten Anschlusszüge zu verpassen. Die vermeintliche Sportstadt Köln hat gerade andere Probleme als den eSport.

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