„Legt uns keine Steine in den Weg“ Geißbockheim-Ausbau: Baumgart mit flammendem Appell an die Stadt

Steffen Baumgart im Training des 1. FC Köln

Steffen Baumgart (hier im Training am 6. Januar 2022) wünscht sich angemessene Bedingungen am Geißbockheim.

Das Thema Geißbockheim erhitzt seit Jahren die Gemüter beim 1. FC Köln. Der Stillstand erzürnt vor allem Steffen Baumgart. Der FC-Trainer ließ vor dem Spiel gegen den FC Bayern München nun erneut Dampf ab.

Es ist und bleibt das Reiz-Thema beim 1. FC Köln: der Ausbau des Geißbockheims. Schon seit Jahren kämpft der Klub für ein zeitgemäßes Trainingsgelände für Profis und Nachwuchs.

Steffen Baumgart (50) war erschüttert, als er zum ersten Mal die Räumlichkeiten an der Franz-Kremer-Allee gesehen hatte. Der erste Eindruck hat ihn nachhaltig beschäftigt, denn das Thema lässt den FC-Trainer nicht los.

Vor der Bundesliga-Hit gegen den FC Bayern München am Samstag (15. Januar, 15.30 Uhr, Sky und im Liveticker auf EXPRESS.de) legte er erneut den Finger in die Wunde – und ließ mächtig Dampf ab.

Steffen Baumgart appelliert erneut an die Stadt Köln

 „Das einzige Thema, mit dem ich mich wirklich beschäftige, ist das Geißbockheim. Wir wollen da Niveau hereinkriegen. Das meine ich genauso, wie es ist. Dafür brauchen wir die Stadt“, sagte Baumgart und richtete sich mit seinem Appell direkt an die Politik: „Hallo, liebe Stadt! Macht das und legt uns nicht wieder irgendwelche Steine in den Weg.“

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Baumgart wird nicht müde, für den Ausbau zu kämpfen. Denn bei der Infrastruktur sieht er seinen Klub höchstens auf Zweitliga-Niveau. Das muss sich schleunigst ändern, wenn Baumgarts Visionen wahr werden sollen. Doch aktuell bewegt sich mal wieder nichts. Deshalb ist für den Coach Schluss mit lustig. „Es sieht ja im Moment nicht so gut aus, mit dem, wie wir es vorhaben. Um es mal deutlich zu sagen. Wir haben da schon einiges zu tun, und es geht um den Standort Bundesliga des 1. FC Köln“, sagte Baumgart erzürnt.

Vor Weihnachten hatten sich die FC-Verantwortlichen mit Oberbürgermeisterin Henriette Reker (65) getroffen, um sich über Alternativen auszutauschen und erneut zu betonen, dass der Marsdorf-Vorschlag für den Klub nicht infrage kommt. Laut Reker werde man nun weitere Flächen „suchen und prüfen“, für 2022 ist nun eine Lösung angekündigt.

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Baumgart stellte nun nochmals klar: „Es wäre schön, wenn wir da die nötige Unterstützung kriegen und es im Sommer losgeht – und nicht erst, wenn ich auf der Kippe stehe.“

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