Neuzugang aus Bremen Nach langer Suche: 1. FC Köln hat neuen Medienchef gefunden

Michael Rudolph beim Bundesliga-Spiel RB Leipzig gegen 1. FC Köln.

Michael Rudolph, hier am 22. Dezember 2018 beim Bundesliga-Spiel RB Leipzig gegen Werder Bremen, wird neuer Medienchef des 1. FC Köln.

Der 1. FC Köln hat mehr als ein Jahr nach der Entlassung von Tobias Kaufmann einen neuen Medienchef gefunden: Michael Rudolph kommt im Januar 2022 von Werder Bremen.

Köln. Der 1. FC Köln kann einen Neuzugang abseits des Rasens verkünden: Michael Rudolph wird Leiter Medien & Kommunikation. Der 45-Jährige wechselt von Werder Bremen, wo er seit 2016 die Direktion Kommunikation verantwortet, ans Geißbockheim. Rudolph soll die Stelle im Januar 2022 antreten.

Werner Wolf: „Haben ausgewiesenen Experten gefunden“

FC-Präsident Werner Wolf (65) sagt: „Nach einem intensiven und professionellen Auswahlprozess haben wir einen ausgewiesenen Experten für diese Position gefunden, der genau in unser Profil passt. Wir haben sehr gute Gespräche mit Michael Rudolph geführt, er hat sich bei Werder Bremen einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet und wir freuen uns darauf, dass er uns in Zukunft zur Seite steht und bei allen kommunikativen Themen begleitet.“

Beim FC war der Posten des Medienchefs mehr als ein Jahr vakant. Im August 2020 hatte der Klub Tobias Kaufmann (mittlerweile beim VfB Stuttgart) entlassen. Pressesprecherin Lil Zercher übernahm interimsweise. Zwischenzeitlich hatten die Kölner mit Fritz Esser zwar einen Kaufmann-Nachfolger präsentiert – doch der stolperte bekanntlich über Tweets und Artikel aus seiner journalistischen Vergangenheit und trat die Stelle gar nicht erst an.

FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle (46) ist froh, mit Rudolph nun endlich eine langfristige Lösung gefunden zu haben: „Bei ihm waren wir uns alle einig, dass er mit seiner jahrelangen Erfahrung in der emotionalen Fußballwelt Bundesliga, auf ebendieser Position diese Rolle auch bei uns perfekt ausfüllen wird. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit am Geißbockheim, Michael Rudolph und Lil Zercher kennen sich gut und schätzen sich – mit den beiden und unserem Team sind wir im Bereich Kommunikation stark aufgestellt.“

Rudolph arbeitete 22 Jahre lang für Werder Bremen. Doch auch Köln ist ihm vertraut: Hier studierte er an der Deutschen Sporthochschule Medien & Kommunikation. Als Journalist war er für die Thüringer Tageszeitung „Freies Wort“ tätig, startete dort seine berufliche Laufbahn.

Der 45-Jährige gehört als einer von drei gewählten Vertretern aus der Bundesliga der DFL-Kommission Klubmedien an, die das DFL-Präsidium um Geschäftsführer Christian Seifert (52) und Kölns Alexander Wehrle berät. (mze)

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