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Köln-Coach überraschte Werder Mehr FC-Mut: Hält Gisdol am Systemwechsel fest?

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Markus Gisdol tauschte sich nach dem 1:1 des 1. FC Köln gegen Werder Bremen am 7. März 2021 mit Jorge Meré aus.

Köln – „Ich bin ehrlich, damit habe ich nicht gerechnet“, sagte Werder-Trainer Florian Kohfeldt (38) vor dem Spiel beim FC. Gemeint war der Kölner Systemwechsel von der gewohnten Dreier- zu einer Viererkette. Markus Gisdol (51) verriet nach dem 1:1 gegen Bremen (Sonntag, 7. März 2021), dass die taktische Ausrichtung durchaus zur Dauerlösung werden könnte.

  • 1. FC Köln holt Unentschieden gegen Werder Bremen
  • Markus Gisdol überrascht mit einer Viererkette
  • Systemwechsel auch dauerhaft eine Lösung

Es war ein mutiger Schachzug von Gisdol, im richtungsweisenden Spiel gegen Werder erstmals seit dem 0:5-Debakel in Freiburg Anfang Januar wieder auf eine Viererkette zu setzen.

1. FC Köln: Markus Gisdol bewies Mut mit der Viererkette

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Nachdem die taktische Ausrichtung im Breisgau völlig in die Hose gegangen war, verschwand die Viererkette bis Sonntagnachmittag in der Mottenkiste. Acht Spiele lang war die Dreier- bzw. Fünferkette das vermeintliche Allheilmittel. Immerhin zehn Punkte wurden damit eingefahren. Doch nach zuletzt drei Niederlagen am Stück sah sich Gisdol nun erneut zum Handeln gezwungen.

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Erschwerend kam dabei hinzu, dass mit Rafael Czichos (30, Gelbsperre) und Sebastiaan Bornauw (21, Reha nach Wirbelsäulen-OP) zwei Stamm-Innenverteidiger ausfielen und Gisdol mit Jorge Meré (23) und Jannes Horn (24) ein Duo ins Rennen schickte, das bis dato in dieser Konstellation noch gar nicht zusammen auf dem Feld gestanden hatte.

Plan des 1. FC Köln ging gegen Werder Bremen auf

Mut, der belohnt wurde. Denn defensiv ließ der FC, abgesehen vom kapitalen individuellen Aussetzer vor dem 0:1, wenig bis gar nichts zu. Die Verteidigung stand sicher und im Mittelfeld schufen die Kölner im 4-2-3-1 Übergewicht.

„Für uns war es diese Woche klar, dass wir mit einer Viererkette spielen. Das hatte nichts mit unserer Personalsituation zu tun, sondern hing damit zusammen, wie wir den Gegner erwartet haben“ erklärte Gisdol.

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Jannes Horn wurde beim 1. FC Köln gegen Werder Bremen am 7. März 2021 erstmals in dieser Saison als Innenverteidiger in einer Viererkette eingesetzt.

Der FC-Trainer war zufrieden: „Wir haben uns ausgerechnet, dass wir so einen besseren Spielaufbau haben. Das ist gut aufgegangen. Wir hatten dadurch einen Spieler mehr im Mittelfeld. Das hat uns gutgetan.“

Markus Gisdol setzt beim 1. FC Köln weiter auf die Viererkette

Was gegen destruktive Bremer half, könnte aber auch ein mögliches Rezept in den kommenden Spielen gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte (Union, BVB, Wolfsburg) sein. Gisdol sagt dazu: „Es ist durchaus eine Option, dass wir das in den nächsten Wochen immer mal wieder spielen.“

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Unabhängig von der Grundformation bedeutet dies aber nicht, dass er den FC in den verbleibenden zehn Partien generell offensiver ausrichtet. „Bremen hat 27 Punkte damit geholt, dass sich der Gegner die Zähne ausbeißt. Das ist auch ein probates Mittel. Es gibt unterschiedlichste Wege zu punkten“, sagt der FC-Trainer.

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