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„Das macht mich verrückt“ Was FC-Coach Gisdol vor dem Derby auf die Palme bringt

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Markus Gisdol hadert mit dem Pokal-Aus des 1. FC Köln bei Jahn Regensburg.

Köln – Die Ernüchterung beim 1. FC Köln nach dem bitteren Pokal-Aus bei Jahn Regensburg ist groß. Die Mannschaft von Markus Gisdol (51) hat die Riesenchance weggeschmissen, diese triste Bundesliga-Saison durch Furore im DFB-Pokal zu retten. Zudem gehen dem Klub nach dem Elfer-Drama satte 1,4 Millionen Euro flöten.

  • Markus Gisdol ärgert sich über Wellenbewegungen beim 1. FC Köln
  • FC-Trainer fordert Wiedergutmachung im Derby bei Borussia Mönchengladbach
  • Marius Wolf droht in Mönchengladbach auszufallen

Nach dem ultrawichtigen Sieg gegen den direkten Abstiegskonkurrenten Arminia Bielefeld ist der Hauch von Euphorie nach Mittwochabend schon wieder verflogen – und das nur wenige Tage vor dem Derby bei Borussia Mönchengladbach (6. Februar, 18.30 Uhr).

Markus Gisdol ärgert sich über Wellenbewegungen beim 1. FC Köln

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„Da haben wir zwei gute Tage nach dem Bielefeld-Spiel und dann brocken wir uns so eine Niederlage ein. Es wäre so einfach gewesen, noch ein Erfolgserlebnis zu haben. Und dann bringen wir uns wieder in die Situation, dass wir mit einem negativen Gefühl rausgehen. Diese Wellenbewegungen machen mich kirre und verrückt“, sagte Gisdol vor dem Gladbach-Spiel.

Der FC-Trainer beklagt die fehlende Konstanz. Kein einziger Erfolg gab dem Team diese Saison Sicherheit. Weder das Wunder von Dortmund, noch das überraschende Unentschieden in Leipzig oder der „Sechs-Punkte-Sieg“ gegen Bielefeld haben die Mannschaft beflügelt. Die Effekte waren meist schon im nächsten Spiel verpufft.

Markus Gisdol spricht fehlende Qualität beim 1. FC Köln an

„Wenn sie unsere Mannschaft nach den Wellenbewegungen fragen, kann es keiner beantworten“, sagt Gisdol und sucht selbst nach einer Erklärung für die Schwankungen: „Natürlich hängt es auch mit unserem Leistungsvermögen zusammen. Von Anfang der Saison an war klar, dass wir gegen den Abstieg spielen. Da ist es auch normal, dass man mehr Misserfolge als Siege erlebt.“

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Wenn nicht jeder seiner Spieler, wie in Regensburg geschehen, an sein Leistungs-Maximum kommt, wird es schwer für den FC Spiele zu gewinnen – sogar gegen einen mittelklassigen Zweitligisten. „Bei uns muss immer alles passen, um zu punkten. Das ist der Unterschied zu den Top-Teams. Sie können auch mal mit 90% Leistung punkten. Das hat nichts mit fehlendem Willen zu tun, sondern mit Qualität“, ist Gisdol ehrlich.

Markus Gisdol vom 1. FC Köln fordert Wiedergutmachung im Derby

Und nun steht das – aus Fan-Sicht – wichtigste Spiel des Jahres an. Während die Borussia mit dem Rückenwind aus dem Pokalsieg gegen Stuttgart in das Spiel geht, muss sich der FC ganz schnell schütteln und den neuerlichen Rückschlag schnellstmöglich verdauen.

„Es ist ein wichtiges Derby für uns. Gladbach ist eine Champions-League-Mannschaft, da erwartet uns ein anderer Gegner als in Regensburg. Wir haben dort die große Chance, etwas gutzumachen.

1. FC Köln plagen personelle Probleme vor dem Derby bei Borussia Mönchengladbach

Doch ausgerechnet vor dem Rheinland-Knaller plagen den FC personelle Probleme. Die Kölner bangen um die Einsätze von Schlüsselspielern wie Sebastian Bornauw, Jonas Hector und Marius Wolf. „Marius hat einen geschwollenen Knöchel. Es ist nicht extrem, aber wir müssen die weitere Behandlungen und Untersuchungen abwarten. Noch ist es offen, was einen Einsatz am Samstag angeht“, sagt Gisdol: „Bei allen anderen Spielern ist es noch offen. Wir werden morgen klarer schauen können, vielleicht aber auch erst am Samstag entscheiden, wer spielfähig ist.“

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