Große Anlaufschwierigkeiten hat Lukas Kwasniok nicht beim 1. FC Köln. Schon nach wenigen Tagen fühlt er sich pudelwohl am Geißbockheim und scherzt mit den Spielern und den Fans.
„Trainer zum Anfassen“Kwasniok schon Fan-Liebling am Geißbockheim – Szenenapplaus
15.07.2025, 13:56
Dass Fußball vor allen Dingen Spaß machen sollte, steht bei Lukas Kwasniok (44) ganz oben auf der Prioritätenliste. Der neue Trainer des 1. FC Köln versprüht in diesen Tagen am Geißbockheim viel gute Laune – auch wenn er die Spieler teilweise hart ran nimmt.
Vor allem mit den Fans hat Kwasniok seinen Spaß. Am Montag war der Coach der Letzte, der mit dem Autogramme schreiben fertig war. Als er in die Kabine gehen wollte, erblickte er noch einen kleinen Fan im FC-Trikot auf den Armen des Vaters. Kwasniok hielt kurz inne und rief die Familie herbei: „Der kleinste Fan darf mal rein!“
1. FC Köln: Lukas Kwasniok nimmt Fans mit am Geißbockheim
Die übrigens Zaungäste staunten nicht schlecht – Kwasniok zeigte dem Mini-Fan das Gelände auf Platz 1. Ein Fan war begeistert: „Das ist ein Trainer zum Anfassen, sehr sympathisch.“
Am Dienstag ging es gut gelaunt weiter. Als Kwasniok vor der Vormittags-Einheit aus der Kabine kam, zeigte ihm ein Fan seine Schiebermütze: „Kennste die noch? Ist sogar mit Baumgart-Unterschrift.“ Kwasniok ging schmunzelnd weiter: „Die trägt man nur, wenn man wenig Haare hat.“ Ob er damit den Fan oder Kollege Steffen Baumgart meinte, blieb unklar. Der Fan musste jedenfalls auch lachen, ebenso wie die anderen Besucher und Besucherinnen.
Auf dem Platz trieb der Coach seine Profis dann an bei knackigen Spielformen. „Zack-Bumm-Tor“, brüllte er nach einer gelungenen Kombination. Als ein Spieler nach Ballverlust für einen Sekundenbruchteil bewegungslos blieb, trieb Kwasniok ihn an: „Los, weiter! Jetzt wird es doch erst lustig!“
Der Trainer verpackte eine knallharte Einheit mit viel läuferischem Einsatz in eine Spielform. Als die Spieler nach fünf harten Sequenzen dann japsend zu Boden sanken, brüllte Kwasniok lachend über den Platz: „Jetzt steht die zweite Runde an!“ Erst als die Profis ihn mit großen Augen anschauten, löste er seinen Scherz auf: „Nein Spaß, das machen wir erst im Trainingslager.“
Die Fans, die hinter dem Geländer an Platz 1 standen, mussten lachen. Kwansiok nutzte den Moment und animierte das Publikum, nachdem er mit der Leistung seiner Spieler zufrieden war: „Da haben sich die Spieler doch einen Applaus verdient, oder?“ Die Fans reagierten sofort, spendierten einen lauten Szenenapplaus zum Abschluss der Einheit.
Keine Frage, Kwasniok weiß, worum es im Fußball geht: harte Arbeit und ganz viel Spaß. So wird er schon nach wenigen Tagen zum Fan-Liebling am Geißbockheim.