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„Nicht sein Abschiedsspiel“ FC-Coach Baumgart glaubt an Verbleib von Ellyes Skhiri 

Ellyes Skhiri bejubelt ein Trainingstor (1. FC Köln).

Immer noch voll dabei: Ellyes Skhiri bejubelt am 21. August ein Trainingstor beim 1. FC Köln.

Ellyes Skhiri kann den 1. FC Köln für eine entsprechende Offerte verlassen. Aus Italien soll nun ein neuer Spitzenklub an Skhiri interessiert sein. Doch FC-Coach Steffen Baumgart geht von einem Verbleib aus.

Köln. Das Transferfenster schließt sich mit jedem Tag ein bisschen mehr und noch immer ist nicht klar, was mit Ellyes Skhiri passiert.

Der laufstarke Franzose mit tunesischen Wurzeln war beim 2:3 gegen Bayern München einmal mehr die zentrale Figur im Spiel des 1. FC Köln und wäre sportlich ein bitterer Verlust – doch weiterhin gilt: Kommt ein Angebot in der passenden Größenordnung hinein, wird der 1. FC Köln Skhiri verkaufen. Dazu gibt es wirtschaftlich keine Alternative.

Sportlich ist Ellyes Skhiri beim 1. FC Köln kaum wegzudenken 

Sportlich ist Skhiri dabei nicht wegzudenken. Sein ungeheures Laufpensum, das Erkennen brenzliger Situationen – in den ersten beiden Saisonspielen hat der tunesische Nationalspieler eindrucksvoll seine Klasse unter Beweis gestellt. Und doch will sich die erhoffte Offerte im deutlich zweistelligen Millionen-Bereich nicht einstellen – noch.

Denn nun gibt es Spekulationen aus Italien: Laut „Bild“ soll der AC Mailand an der Pferdelunge des 1. FC Köln dran sein. Der italienische Spitzenklub favorisiert eigentlich eine Verpflichtung von Florian Grillitsch (26) von der TSG Hoffenheim, die Verhandlungen kommen jedoch nicht zum Abschluss. Auf EXPRESS.de-Nachfrage sagte der 1. FC Köln allerdings, dass es keine Anfrage aus Mailand gebe.

Die Latte liegt auch hoch: Unter zehn Millionen Euro ist der FC nicht einmal gesprächsbereit, die Schmerzgrenze, so heiß es aus Klubkreisen, liegt bei 15 Millionen Euro. Zum Vergleich: Thomas Delaney (29) wechselt gerade für sechs Millionen Euro von Borussia Dortmund zum FC Sevilla. 

„Wir sind von der Dynamik des Marktes abhängig. Das Thema Skhiri ist aktuell vollkommen offen“, sagt Interims-Sportchef Jörg Jakobs. „Aber wir sind vorbereitet und in der Lage zu reagieren.“

Allerdings würde der FC nicht auf der Position im defensiven Mittelfeld tätig werden. „Einen Skhiri-Abgang würden wir intern auffangen. Wir haben Spieler für die Position, Dejan Lubjicic und Salih Özcan. Sportlich würde uns das schwächen, aber die Eckdaten sind bekannt, es hat eine finanzielle Komponente“, sagt Jakobs.

1. FC Köln braucht Millionen-Einnahme für die Bilanz

Das Problem: Sowohl bilanziell wie auch von der Liquidität braucht der FC eigentlich die Millionen-Einnahme, zudem hat Skhiri im nächsten Jahr nur noch ein Jahr Vertrag. Ein anderer Millionen-Transfer ist nicht in Sicht. Jakobs: „Es ist auch für uns spannend zu sehen, es ist noch ein Spieltag, ob dann nochmal richtig Action reinkommt.“

Ob noch Jung-Spieler in der Hoffnung auf Einsatzzeit einen Wechselwunsch äußern, ist auch noch offen. Das Thema Skhiri aber bleibt spannend, sportlich wie wirtschaftlich. Ob Borussia Dortmund auf der Position nach dem Delaney-Abgang nochmal tätig werden und vielleicht beim FC vorstellig wird, ist offen. Jakobs: „Da müssen Sie in Dortmund fragen.“

Steffen Baumgart: „Skhiri fühlt sich beim 1. FC Köln wohl.“

Kölns Trainer Steffen Baumgart dagegen rechnet nicht mehr mit einem Transfer seines zentralen Mittelfeldspielers. Das Spiel gegen den VfL Bochum wird nicht Ellyes Abschiedsspiel. „Ich gehe davon aus, das nichts mehr kommt und er bleibt. Er fühlt sich sehr wohl in der Mannschaft, das sieht man jeden Tag. Und wir würden uns freuen, wenn er ein Teil der Mannschaft bleibt.“

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