Mit Feuerwerk und Skhiri-TorEintracht beendet Pokal-Reise von Viktoria Köln

Die Fans von Eintracht Frankfurt zünden ein Feuerwerk vor dem Spiel im DFB-Pokal bei Viktoria Köln.

Feuriger Start in den Pokal-Abend im Sportpark Höhenberg: Die Fans von Eintracht Frankfurt zünden ein Feuerwerk vor dem Gastspiel bei Viktoria Köln am Mittwoch (1. November 2023).

Der Pokal-Traum von Viktoria Köln ist ausgeträumt. Gegen Eintracht Frankfurt gab es in der 2. Runde vor heimischer Kulisse ein 0:2 für den Drittligisten.

von Jürgen Kemper (kem)

Ein Ex-Kölner beendet Viktoria Pokal-Träume! Nach dem Erstrunden-Sieg gegen Werder Bremen ist der Klub von der Schäl Sick in der zweiten Runde des DFB-Pokals gegen Eintracht Frankfurt ausgeschieden.

Mann des Abends: der beim 1. FC Köln schmerzlich vermisste Ellyes Skhiri. Der Tunesier lieferte beim 1:0 im ausverkauften Sportpark Höhenberg (8343 Zuschauer und Zuschauerinnen) den Dosenöffner für die Hessen.

Ellyes Skhiri trifft ausgerechnet in Köln für Eintracht Frankfurt

Nach einer Ecke von Chaibi stand Skhiri am langen Pfosten und schob mühelos ein. Ein Tor, das man noch bestens aus seinen FC-Zeiten kennt. Es war bereits der vierte Treffer für den Mittelfeldspieler im Eintracht-Dress.

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Bevor es aber auf dem Platz so richtig los ging, fackelte der Eintracht-Anhang ein Feuerwerk ab, das stark an die Pyro-Show der Kölner im Derby gegen Borussia Mönchengladbach erinnerte.

Für Olaf Janßen war es eine besondere Partie. Der Viktoria-Trainer trug von 1996-2000 das Trikot mit dem Adler auf der Brust, bestritt 50 Spiele für die Eintracht.

Seine Kölner hatten in der ersten Halbzeit aber einen schweren Stand gegen seine alte Liebe. Auch ohne die beiden Top-Stars Mario Götze und Kevin Trapp, die beide mit Rückenproblemen in Frankfurt blieben, hatte der Bundesligist das Spiel in den ersten 45 Minuten unter Kontrolle.

Viktoria hatte allerdings die besseren Chancen. Marseiler nach einem Konter und Fritz nach einer Ecke ließen jeweils die große Chance auf den Ausgleich liegen.

Eintracht Frankfurt sorgt bei Viktoria Köln für die späte Entscheidung

Im zweiten Durchgang übernahm die Viktoria plötzlich das Geschehen. Eintracht glaubte wohl, das Ding gegen den Drittligisten auch mit dem Fuß vom Gas zu gewinnen.

Denn wären die Gäste weiter keine klare Torchance hatten, schnupperten die Höhenberger weiter an der Überraschung. Greger scheiterte an Skhiri, der kurz vor der Tor-Linie entscheidend blockte. Der Ex-Kölner war damit vorne UND hinten der Matchwinner.

Denn Viktoria tat und machte bis zum Schluss, fand aber nicht mehr die entscheidende Lücke in der Gäste-Defensive. Stattdessen machte die SGE in der Schlussminute durch Knauff den Deckel drauf. Eine couragierte Kölner Leistung, die am Ende nicht belohnt wurde.