Strom sparen Geniale Tipps, die bares Geld sparen

Strom sparen: Mit den richtigen Tipps, können Sie Ihre Kosten senken.

Strom sparen: Mit den richtigen Tipps, können Sie Ihre Kosten senken.

Sie möchten Strom sparen? Bei den steigenden Strompreisen wichtiger denn je! Hier kommen die besten Tipps, um zukünftig Stromkosten zu sparen.

Aufgrund der fortschreitenden Klimakrise macht es Sinn CO2 einzusparen und Wert auf ein nachhaltigeres Leben zu legen. Doch auch die gestiegenen Strompreise sind mittlerweile für viele Menschen ein Anreiz, im Alltag Strom in ihrer Wohnung zu sparen.

Hier kommen die besten Tipps zum Strom sparen, um dauerhaft die Kosten niedrig zu halten.


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Alles zum Thema Umweltschutz

Wieso sollte man Strom sparen?

  • Ein geringerer Verbrauch senkt die Kosten, denn die Strompreise steigen.
  • Besser fürs Klima und die Umwelt: Wer Strom spart, sorgt auch für einen geringeren Treibhausgas-Ausstoß.
  • Spart zwar keinen Strom, aber der Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter lohnt sich trotzdem, denn nachhaltiger Strom ist besser für unseren Planeten.
Spart man Strom im Haushalt ein, reduziert das auch den CO2-Ausstoß.

Spart man Strom im Haushalt ein, reduziert das auch den CO2-Ausstoß.

Wie kann man Strom sparen? Tipps fürs Zuhause

Günstig wird die Stromrechnung in den meisten Fällen wohl nicht ausfallen. Doch mit den richtigen Tipps zum Stromsparen können Sie die Kosten immerhin um einiges senken. Viele kleine Maßnahmen läppern sich am Ende des Jahres. 

1. Standby: Geräte abschalten und ausstecken, um Strom zu sparen

Es mag banal erscheinen, aber oft vergessen wir, dass wir jede Menge Strom sparen können, wenn wir Geräte ausschalten und ausstecken, wenn wir sie gerade nicht brauchen. Das bedeutet konkret: Lampen ausschalten, wenn wir uns nicht im Raum aufhalten und Ladegeräte und Netzstecker vom Stromnetz trennen, wenn die Geräte voll geladen sind und gerade nicht laufen. Denn sonst ziehen sie weiterhin Strom.

Tipp: Besonders während man im Urlaub ist, lassen sich so gut wie alle Gerät zu Hause ausschalten und ausstecken. Das kann jede Menge Energie sparen.

2. Strom sparen: Alte Glühbirnen gegen LEDs tauschen

Sind in der Wohnung noch irgendwo alte Glühbirnen in den Lampen? Dann sollten diese schnell gegen moderne LED-Birnen gewechselt werden. Denn alte Glühbirnen sind echte Stromfresser und die Beleuchtung der Wohnung macht immerhin insgesamt 10 Prozent der Stromrechnung aus.

Auch lesen: Vergleich LED & Glühbirne: Ist LED wirklich sparsam?

Mit LED-Glühbirnen lässt sich einiges an Strom sparen.

Mit LED-Glühbirnen lässt sich einiges an Strom sparen.

3. Alte Elektrogeräte aussortieren und gegen energiesparende tauschen

Moderne Elektrogeräte werden immer energiesparender. Davon kann aber bei Geräten von vor zehn Jahren oder mehr leider nicht die Rede sein. Und genau diese Elektrogeräte können die Stromrechnung unnötig in die Höhe treiben. Vor allem große Geräte, wie Kühlschrank, Waschmaschine und Spülmaschine, die häufig zum Einsatz kommen, schlagen hier zu Buche.

Im ersten Schritt sollte deshalb die Energieeffizienzklasse der Geräte überprüft werden. Elektrogeräte, die schon sehr alt sind und viel Strom verbrauchen, sollten dann aussortiert und gegen sparsame ersetzt werden. Ein neuer Kühlschrank kann bereits in einem Jahr jede Menge Strom sparen.

Und auch das kann nachhaltig gestaltet werden, denn man muss nicht zwangsläufig ein komplett neues Gerät kaufen. Viele Elektrogeräte findet man gebraucht und in fast neuwertigem Zustand zum Kauf.

Auf Geräte, wie eine Klimaanlage oder einen Trockner sollte man im besten Fall ganz verzichten. Denn sie sind nicht nötig, aber verbrauchen viel Strom.

4. Strom sparen: Steckerleisten mit Schalter

Um Strom zu sparen, werden Geräte wie der Fernseher oder Laptop nach Ende der Benutzung ausgeschaltet. Doch das Ausschalten bedeutet in den meisten Fällen nur, dass das Gerät nun im Standby-Modus läuft und nicht gänzlich ausgeschaltet ist. Und das bedeutet wiederum, dass das Gerät weiterhin Strom verbraucht.

Den Standby-Modus erkennt man in der Regel daran, dass auch nach Ausschalten weiterhin ein kleines Lämpchen am Gerät leuchtet. Auch wenn das Gerät noch leise Geräusche macht oder sich zum Beispiel beim Laptop das Netzteil warm anfühlt, weiß man: Hier läuft noch Strom.

Das einzige, was hier hilft, um dauerhaft Strom zu sparen, ist das Ziehen des Steckers. Da es aber ganz schön lästig sein kann, nach jeder Benutzung alle Stecker ziehen zu müssen, können Steckerleisten mit Schalter helfen. Es gibt sogar intelligente Steckerleisten mit Zeitschaltuhren oder Fernsteuerung. Für die klassischen Stromfresser wie Fernseher, Receiver oder Laptop und Computer kann sich diese kleine Investition also schnell lohnen.

> Steckerleisten zum Ausschalten gibt's hier bei Amazon.*

5. Mit Ecotex & Voltplug Strom sparen? Achtung, Fake!

In Zeiten von steigenden Energiepreisen sind viele Menschen auf der Suche nach allen erdenklichen Tipps, um Strom zu sparen. Im Internet stolpert man dabei immer wieder über Geräte, die unter Namen wie Voltplug und Ecotex vertrieben werden und beim Strom sparen helfen sollen. 

Dabei handelt es sich angeblich um kleine Stromsparkästchen, die einfach eingesteckt werden und dadurch bis zu 90 % Strom einsparen sollen.

Einziges Problem: Diese Geräte existieren gar nicht! Es handelt sich lediglich um eine Betrugsfalle, auf die sie keinesfalls hereinfallen sollten. Denn dann verlieren sie sogar noch Geld, statt welches zu sparen.

Tipps: Strom sparen in der Küche

1. Strom sparen beim Kochen

In der Küche gibt es jede Menge Geräte, die ganz schön viel Strom verbrauchen können. Um den Verbrauch so gering wie möglich zu halten, können einige Tricks dabei helfen, beim Kochen Strom zu sparen:

  • Immer mit Deckel kochen, das spart Energie.
  • Töpfe und Pfannen verwenden, welche die richtige Größe für die Herdplatte haben, ansonsten geht unnötig Wärme verloren.
  • Ein Schnellkochtopf kann bis zu 50 % Energie einsparen.
  • Wasser besser im Wasserkocher erhitzen, denn das geht schneller und verbraucht weniger Strom, als das Wasser auf dem Herd zu erwärmen.
  • Nur so viel Wasser erwärmen, wie man benötigt. Auch das spart Energiekosten.
  • Den Wasserkocher regelmäßig entkalken, denn ein verkalkter Wasserkocher braucht länger, um das Wasser zu erhitzen.
  • Der Backofen verbraucht viel Strom. Daher sollten Speisen, wenn möglich, auf dem Herd oder in der Mikrowelle erwärmt werden.
  • Den Backofen vor Benutzung nicht vorwärmen. Denn das Vorheizen kann bis zu 20 % mehr Energie kosten.
  • Wird mit Umluft im Backofen gekocht, wird in der Regel eine niedrigere Temperatur benötigt als bei Ober- und Unterhitze.
  • Die Backofentür nur kurz öffnen, damit nicht zu viel Hitze verloren geht.
  • Energie sparen klappt auch, indem man mit Restwärme kocht. Einfach den Herd oder Backofen etwas früher ausschalten und mit der restlichen Hitze zu Ende kochen.
  • Auch mit einem Induktionsherd kann man Strom sparen, denn er heizt den Topf schneller auf und verbraucht dadurch etwa 20 Prozent weniger Energie als ein Elektroherd.

Auch lesen: Regrowing: Gemüse & Obst einfach aus Resten ziehen

2. Strom sparen: Kühlschrank herunterdrehen oder ausschalten

Als Gerät, was dauerhaft läuft, ist es hier ganz besonders wichtig, auf eine optimale Nutzung zu achten. In erster Linie kann ein neuer Kühlschrank viel Strom sparen, falls das alte Gerät eine schlechte Energieeffizienzklasse besitzt.

Aber auch folgende Tipps können helfen, um mit den Kühlgeräten Strom zu sparen:

  • Eine Innentemperatur von etwa 7 Grad ist in der Regel ausreichend. Die Stufen 1 oder 2 sind dafür meistens schon ausreichend. Jedes Grad weniger kann im Kühlschrank 6 Prozent Strom sparen.
  • Essensreste abkühlen lassen, bevor sie in den Kühlschrank gestellt werden. Denn das Kühlen warmer Speisen verbraucht sonst unnötig viel Strom.
  • Regelmäßig das Gefrierfach abtauen lassen, denn dann arbeitet es effektiver und das spart Strom. Eine Eisschicht im Tiefkühlfach kann für einen 15 % höheren Stromverbrauch sorgen.
  • Die Kühlschranktür nur kurz auflassen und so schnell wieder möglich wieder schließen.
  • Ist man längere Zeit in Urlaub, kann man den Kühlschrank ausschalten. Vorher sollte das Gefrierfach abgetaut werden.
  • Den Kühlschrank nicht zu nah an die Wand stellen, damit die Wärme gut abziehen kann.

3. Tipps zum Stromsparen mit der Spülmaschine

Tatsächlich ist es energiesparender, wenn das Geschirr nicht per Hand gespült, sondern in der Spülmaschine gereinigt wird. Doch auch hier gilt, wie bei der Waschmaschine: Die Spülmaschine sollte komplett befüllt werden, bevor sie eingeschaltet wird.

Auch Sparprogramme, oft als Eco-Modus bezeichnet, können Energie sparen.

Auch lesen: Ohne Plastik: Geschirr-Spülmittel selber machen

4. Tipps zum Strom sparen mit der Kaffeemaschine

Für viele gehört der Kaffee am Morgen zu einem gelungenen Tag dazu. Und auch hier gibt es Sparpotenzial:

  • Verzichten Sie auf die Warmhaltefunktion und füllen Sie den Kaffee stattdessen in eine Thermoskanne um.
  • Kochen Sie direkt eine größere Menge Kaffee und halten Sie diesen in einer Thermoskanne warm.

Tipps: Strom sparen im Badezimmer

1. Mit Durchlauferhitzer Strom sparen und Warmwasserverbrauch reduzieren

Wird das Wasser in der Mietwohnung mit Strom erwärmt, zum Beispiel mit einem Durchlauferhitzer, kann sich das ganz schön auf der Rechnung niederschlagen. Doch achtet man im Alltag darauf, den Warmwasserverbrauch zu reduzieren, kann man trotz Durchlauferhitzer Strom sparen:

  • Einen Sparduschkopf* verwenden, denn dieser verbraucht weniger Wasser.
  • Duschen statt Baden gehen.
  • Die Hände mit kaltem Wasser waschen.
  • Senken Sie die Temperatur beim Duschen, auch das spart Energie ein. Natürlich kann man auch kalt duschen und dadurch jede Menge sparen, allerdings kommt das wohl für die wenigsten infrage. 

2. Strom sparen mit der Waschmaschine

Je nach Größe des Haushalts läuft die Waschmaschine sogar mehrmals pro Woche. Dabei kann vor allem bei Geräten mit einer schlechten Energieeffizienzklasse einiges an Stromkosten pro Jahr zusammenkommen. Mit diesen Tipps kann man Strom sparen beim Wäsche waschen:

  • Die Waschmaschine immer voll beladen. Möchte man nur dringend ein paar Teile waschen, macht man das lieber per Hand.
  • In den meisten Fällen reicht eine Waschtemperatur von 30 Grad aus, denn die Waschmittel lösen bereits bei geringen Temperaturen alle Flecken. 60 Grad Wäsche ist nur in seltenen Fällen nötig. Auf 90 Grad Wäsche kann man fast immer ganz verzichten.
  • Kurzwaschprogramme oder Waschgänge mit Vorwäsche verbrauchen deutlich mehr Strom. Der Eco-Modus kann zusätzlich Strom einsparen.
  • Auf einen Trockner verzichtet man am besten komplett.
  • Nach Ende des Gebrauchs die Waschmaschine ausstecken. Denn auch die Waschmaschine verbraucht im Standby-Modus Strom.
  • Eine neue Waschmaschine kann Strom sparen, wenn sie eine deutlich bessere Energieeffizienzklasse besitzt als ihr altes Vorgängermodell.

Auch lesen: Bettwäsche waschen: Bei wie viel Grad wird sie sauber?

Tipps: Strom sparen im Alltag

Stromkosten sparen im Home Office

Egal, ob man tageweise oder permanent von zu Hause arbeitet oder den Computer nur in seiner Freizeit benutzt, die Elektrogeräte verbrauchen doch einiges an Strom. Doch mit einigen Tipps lässt sich auch hier Strom sparen:

  • Laptops sind deutlich sparsamer im Verbrauch als Desktop-Computer. Wenn möglich kauft man also besser einen Laptop. Größere Bildschirme haben ebenfalls einen höheren Energieverbrauch.
  • Beim Kauf eines neuen Geräts sollte man auf die Energieeffizienzklasse achten, denn moderne Laptops und Computer haben häufig einen höheren Stromverbrauch als alte Geräte. Das liegt daran, dass viele neue Geräte mit jeder Menge Besonderheiten ausgestattet sind.
  • Nach Ausschalten des Laptops sollte auch das Netzteil vom Strom getrennt werden.
  • An Computern lässt sich Strom einsparen, wenn in den Systemeinstellungen zum Beispiel die Bildschirmhelligkeit gesenkt wird. Auch wie schnell der PC bei Inaktivität in den Ruhezustand herunterfährt, beeinflusst den Verbrauch.
  • Auch beim WLAN-Router kann man Strom sparen, indem man das WLAN nachts ausschaltet. Andernfalls läuft das Gerät nämlich rund um die Uhr, obwohl es gar nicht gebraucht wird.

Stromkosten sparen für Eigentümer & Vermieter: Die besten Tipps

  • Eine alte Heizungspumpe sollte möglichst erneuert werden. Denn neue Geräte verbrauchen bis zu 90 Prozent weniger Strom.
  • Warmwasserzirkulation abschalten lassen. Zwar dauert es dadurch ein wenig länger bis heißes Wasser aus dem Hahn kommt, die Kostenersparnis ist allerdings groß.

Häufige Fragen zum Thema Strom sparen

Was sind Stromfresser?

Im Haushalt sind Stromfresser solche Geräte, die besonders viel Energie verbrauchen und dadurch hohe Stromkosten verursachen können. Häufig handelt es sich dabei um alte Elektrogeräte oder große Geräte mit einem hohen Energiebedarf.

Was verbraucht am meisten Strom in der Wohnung?

Zu den größten Stromfressern zählen unter anderem Trockner, Kühlschränke, Gefriertruhen, Heizungspumpen, Elektroherde und elektrische Warmwasseraufbereiter.

Welches Licht verbraucht am wenigsten Strom?

Klassische Glühbirnen gelten mittlerweile als überholt, da sie viel Energie benötigen. Deutlich effizienter sind hingegen LED-Lampen, denn sie verbrauchen viel weniger Strom.

Was kostet eine Stunde Backofen bei 200 Grad?

Ein Backofen hat einen verhältnismäßig hohen Verbrauch. Durchschnittlich hat ein Backofen, wenn er auf 200 Grad läuft, pro Stunde einen Stromverbrauch von 1500 bis 2000 Watt. Je nach Preis pro Kilowattstunde lässt sich dann der Preis für eine Stunde Backofennutzung berechnen.

Was kostet 10 Minuten duschen mit Durchlauferhitzer?

Ein Durchlauferhitzer hat einen verhältnismäßig hohen Stromverbrauch. Besitzt das Gerät einen Verbrauch von beispielsweise 20 kW werden in 10 Minuten 3 kWh fällig. Je nach Strompreis (z.B. 32 Cent je kWh) kostet einmal 10 Minuten duschen mit Durchlauferhitzer also knapp einen Euro.

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