Lohnt sich das? Glühbirnen gegen LEDs tauschen – Unfassbar, wie viel Strom man dadurch spart

An einer Deckenleuchte wird eine Halogenlampe (r) gegen eine energiesparende LED-Lampe ausgewechselt.

An einer Deckenleuchte wird eine Halogenlampe (r) gegen eine energiesparende LED-Lampe ausgewechselt.

Strom sparen mit dem richtigen Licht? In unserem Vergleich von LED und Glühbirne verraten wir, wie sich am besten der Stromverbrauch senken und Geld sparen lässt.

Strom sparen, das steht mit steigenden Kosten in fast allen Haushalten ganz oben auf der Liste. Viele fragen sich, ob es sich lohnt, Glühbirnen gegen LED-Technologie auszutauschen. Tatsächlich spart die Maßnahme unfassbar viel Energie.

In der EU wurden Glühbirnen längst verboten. Doch Restbestände dürfen auch weiter noch verkauft werden. Geschichte ist sie somit noch längst nicht. In etlichen Kellern lagern noch kleine Sammlungen und in vielen Haushalten stecken sie noch in den Fassungen.

Doch gerade mit den dramatisch steigenden Strom- und Energiekosten, die auf Deutsche zugerollt kommen, wird die Frage nach einem Wechsel zu LEDs immer lauter. Aber lohnt sich das eigentlich?

Vergleich LED & Glühbirne: Ist LED wirklich sparsam?

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Wer noch Zweifel hat, der sollte einen Wechsel jedoch nicht auf die lange Bank schieben. Denn tatsächlich sind sich die Verbraucherzentralen bundesweit einig: Der Abschied von der guten alten Glühbirne lohnt sich enorm!

Im Vergleich von LED und Glühbirne zeigt sich: Bis zu 90 Prozent mehr als die sparsame LED, verbrauchen Glühbirnen mehr Strom. Oder andersherum: Wer auf moderne LEDs setzt, der kann über 80 Prozent Strom sparen.

Gute Argumente, in Zeiten von Energiekrise und steigenden Preisen an jeder Ecke. Doch wer umsteigen möchte, sollte sich ein paar neue Kennwerte einprägen. Denn anders als bei Glühbirnen ist bei den energieeffizienten Alternativen nicht mehr die Wattzahl das Kriterium für den Grad der Helligkeit.

Wechsel von Glühbirne zu LED: Darauf sollte man achten

Bei LED und Energiesparlampe steht hierfür die Einheit Lumen (lm). Als Faustregel gilt: Etwas mehr als zehn Lumen entsprechen etwa einem Watt. Will man eine 40-Watt-Glühbirne ersetzen, wählt man also ein Energiesparmodell mit 470 Lumen.

Außerdem ist die Farbtemperatur in Kelvin wichtig. Für eine wohnliche Lichtfarbe sorgt eine warm-weiße Lichtquelle mit 2700 bis 3000 Kelvin. Das entspricht etwa dem Licht einer Glühbirne. Neutralweiße oder tageslichtweiße Lichtquellen haben eine höhere Zahl.

Wichtig ist auch der Farbwiedergabeindex (Ra). Er beschreibt, wie natürlich Farben wiedergegeben werden – etwa, damit Fleisch im Licht nicht komisch aussieht. Für Wohnbereiche ist Ra 80 oder mehr passend. Außerdem sollte man auf die gleiche Bauform und den passenden Sockel achten.

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