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Spritpreise explodieren:Mit diesem einfachen Tank-Trick sparst du sofort bares Geld

Mann betankt sein Auto

Copyright: Christin Klose/dpa-tmn

Umweltaspekt im Fokus: Der Bioethanol-Anteil in E10 soll den CO₂-Ausstoß im Vergleich zu reinem Benzin reduzieren, und ist in der Regel günstiger als das höherwertige Super Plus.

Die Preise an der Zapfsäule treiben Autofahrern in Köln und der Region die Zornesröte ins Gesicht. Doch es gibt einen einfachen Weg, bei jeder Tankfüllung zu sparen. Viele kennen ihn nur nicht – oder trauen sich nicht.

Die Kosten für Kraftstoff klettern unaufhaltsam. Doch wer einen Benziner besitzt, kann mit einem simplen Trick seinen Geldbeutel schonen. Der Kniff nennt sich E10 und ist an der Tankstelle im Durchschnitt etwa sechs Cent je Liter billiger als das gewöhnliche Super E5.

Bei E10 handelt es sich um Superbenzin, das mit bis zu zehn Prozent Bioethanol angereichert ist. Dieser erhöhte Anteil soll dazu beitragen, den Ausstoß von Treibhausgasen zu senken, wie die Nachrichtenagentur dpa meldet.

Ist mein Auto für E10 geeignet? So findest du es heraus

Die gute Nachricht ist: Die meisten neueren Fahrzeuge vertragen diesen Kraftstoff ohne Probleme. Laut der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) können alle Benziner, die seit 2012 in Deutschland neu zugelassen wurden, mit E10 betankt werden.

Sicherheit verschafft ein Blick in die Betriebsanleitung des Wagens oder auf die Innenseite der Tankklappe. Auch die Internet-Auftritte der Hersteller oder eine kostenfrei zugängliche Liste der DAT geben Aufschluss. Wenn du dir unsicher bist, frage am besten beim Händler oder direkt beim Hersteller nach.

Der große Mythos: Verbraucht mein Auto mit E10 wirklich mehr?

Viele befürchten einen höheren Verbrauch. Theoretisch beträgt dieser laut ADAC ungefähr ein Prozent. Doch hier kommt die Überraschung: Messungen des Automobilclubs ergaben nicht nur einen leichten Anstieg von bis zu 1,7 Prozent, sondern in einigen Fällen wurde sogar eine Ersparnis von bis zu 2,21 Prozent festgestellt!

Der ADAC macht klar: Den größten Einfluss auf den Konsum haben weiterhin der persönliche Fahrstil und die Verkehrslage. Das Urteil der Experten ist daher eindeutig: Wer seinen Fahrstil nicht ändert, für den zahlt sich E10 am Ende aus.

Achtung, Gefahr: Was passiert, wenn man falsch tankt?

Aber Vorsicht: Hat Ihr Wagen keine Freigabe für E10, kann es problematisch werden. Der höhere Ethanol-Gehalt kann laut ADAC Aluminiumteile angreifen und Dichtungen im Kraftstoffkreislauf porös machen. Dies kann zu Lecks führen, stellt aber eine absolute Seltenheit dar.

Wer versehentlich den falschen Sprit eingefüllt hat, sollte umgehend die Anweisungen des Herstellers prüfen. Oftmals ist es schon genug, den Tank sofort mit einer ethanolärmeren Sorte nachzufüllen. Ist der Tank jedoch randvoll mit E10, muss die Flüssigkeit im schlimmsten Fall abgepumpt werden, um kostspielige Schäden abzuwenden. Hier ist professionelle Hilfe immer die klügste Entscheidung. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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