Abo

Rocker schlagen zurückHells Angels klagen in NRW gegen das Vereinsverbot von Reul

Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen

Copyright: Lars Berg/dpa

Am nordrhein-westfälischen OVG ist eine Klage gegen das Vereinsverbot der Hells Angels in Leverkusen eingegangen. (Symbolbild)

Nach Verbot: Hells Angels ziehen jetzt vor Gericht.

Jetzt wehren sich die Rocker! Knapp einen Monat nach dem Verbot ihrer Leverkusener Gruppe ziehen die «Hells Angels» vor Gericht.

Eine Sprecherin des Gerichts in Münster gab an, dass für Verbote von Vereinen das Oberverwaltungsgericht (OVG) die erste juristische Instanz ist. Wann eine Entscheidung in dem Fall fällt, ist aber noch völlig unklar.

Harte Vorwürfe von Minister Reul

Der Verein wurde am 28. April vom NRW-Innenministerium für aufgelöst erklärt und verboten. Eine riesige Razzia folgte am selben Tag: Mehr als 50 Objekte in 28 NRW-Städten wurden von zahlreichen Einsatzkräften durchkämmt.

Was Innenminister Herbert Reul (CDU) den Rockern vorwirft, wiegt schwer. Die Liste ist lang und reicht von Drogenhandel über Bedrohungen und Nötigungen bis hin zu Körperverletzung und räuberischer Erpressung. (dpa/red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

Flaggen der EU, der Ukraine und Deutschland
Deutsche wird EU-Chefin
Juristin Cornelia Taylor leitet wichtige Mission in der Ukraine