Dieter Nuhr schonungslos Abstieg von Fortuna wie eine „Blinddarm-OP ohne Betäubung“

Dieter Nuhr

Kabarettist und F95-Fan Dieter Nuhr brachte Fortuna Düsseldorf als Gast-Reporter am 34. Bundesliga-Spieltag kein Glück.

Düsseldorf – Es war der Last Minute-Transfer. Zum großen Saisonfinale hatte Fortuna Düsseldorf noch eine Star ins Haus geholt: Kabarettist Dieter Nuhr.

Am letzten Spieltag sollte der glühende F95-Anhänger zusammen mit Stadionsprecher André Scheidt den Kampf um den Relegationsplatz am 34. Bundesliga-Spieltag gegen Union Berlin kommentieren.

Abstieg von Fortuna Düsseldorf: „Das war wie eine Blinddarm-OP ohne Betäubung!“

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Doch was die Fans, die den 90-Minuten-Neuzugang ohnehin kritisch sahen und ihrem Unmut auf Facebook Luft machten, im Audiostream in der Fortuna-App zu hören bekamen, passte sich nahtlos an die Leistung der Rösler-Elf auf dem Rasen in der Alten Försterei an.

Hier lesen Sie mehr: Das sagten die Fortuna-Profis nach dem unnötigen Abstiegsdrama in Berlin

So taumelten beide Parteien lust- und leidenschaftslos dem Abstieg entgegen. Erstaunlicherweise fasste Nuhr das Drama über zwei Halbzeiten in der Bundeshauptstadt dabei mit seinem markigsten Spruch sogar bestens zusammen: „Das war wie eine Blinddarm-OP ohne Betäubung!“

Abstieg von Fortuna Düsseldorf: „Die Kölner werden sich nicht wirklich für den Ligaverbleib von Fortuna einsetzen“

Verstärkt wurde der Frust des Duos, das in der „Bar 95“ in Flingern nur hilflos am Fernseher mitansehen konnte, wie ihr Verein ins Fußballunterhaus stolperte – neben der Leistung des eigenen Teams – durch die ausbleibende Nachbarschaftshilfe aus der Domstadt (hier lesen Sie mehr).

Genau das hatte der prominente Gast-Reporter schon kurz nach Anpfiff geahnt: „Die Kölner werden sich nicht wirklich für den Ligaverbleib von Fortuna einsetzen“, unkte Dieter Nuhr hier schon, der während des Spiels wegen des drohenden Dramas eine „schwere Aufregung“ in sich spürte.

Traurig: Die lähmte ihn genauso wie Fortuna.

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