Immer mehr Konkurrenz Kampf der Lieferdienste: Wer wo und wie in Köln unterwegs ist

Zwei Lieferando-Fahrer fahren auf der Venloer Straße in Köln.

Der Lieferdienst Lieferando, hier zwei Fahrer auf der Venloer Straße am 3. August 2021, hat mit Uber Eats und Wolt zwei neue Konkurrenten in Köln.

Nach dem Einstieg von „Uber Eats“ in Köln ist der Markt der Lieferdienste wieder hart umkämpft. Drei Konkurrenten ringen um die Gunst der Kunden.

Köln. Egal ob Frühstück, Mittagessen, Abendessen, Getränke oder sogar Snacks – alles können sich viele Kölner mittlerweile bequem nach Hause liefern lassen. In den vergangenen Wochen und Monaten hat sich der Markt der Lieferdienste in Köln aber stark verändert – zwei neue Dienste sind als Konkurrenz zum Platzhirsch „Lieferando“ an den Start gegangen. Ring frei für die nächste Runde im Kampf der Lieferdienste.

Köln: Uber Eats und Wolt starten als Konkurrenz zu Lieferando

So umkämpft wie aktuell dürfte es unter den Lieferdiensten in Köln zuletzt vor etwa drei Jahren gewesen sein. Damals stritten sich unter anderem „Lieferando“, „Lieferheld“, „Pizza.de“, „Foodora“ und „Deliveroo“ um die Vorherrschaft auf dem Markt. Im Dezember 2018 machten die Niederländer von „Takeaway.com“, dem Mutterkonzern von Lieferando, aber kurzen Prozess und schluckten die Konkurrenten Pizza.de, Lieferheld und Foodora. Wenige Monate später, im August 2019, stellte dann der britische Essenslieferdienst Deliveroo seinen Dienst in Deutschland ein.

Nachdem zuvor Kurriere in den verschiedensten knalligen Farben durch die Stadt radelten, dominierte fortan die Farbe Orange. Nun wird es wieder bunter auf den Straßen Kölns: Im Juni 2021 startete der finnische Lieferdienst „Wolt“ in babyblauem Design in Köln und Ende September folgte „Uber Eats“ in einem auffälligen Grünton.

Köln: Lieferdienste Uber Eats, Lieferando und Wolt im Kampf ums Essen

Während Lieferando Partner-Restaurants im gesamten Kölner Stadtgebiet hat und in allen Veedeln verfügbar ist, startet Uber Eats zunächst zur im linksrheinischen Stadtkern und auch Wolt ist bisher nur linksrheinisch unterwegs, wenn auch in einem deutlich größeren Gebiet. Uber kündigte aber bereits an, dass das Liefergebiet über die Zeit wachsen soll.

Ein Fahrer des finnischen Lieferdiensts Wolt fährt mit einem Fahrrad in Köln.

Im Juni 2021 ist der finnische Lieferdienst Wolt in Köln an den Start gegangen.

Ansonsten sind die drei Dienste sehr ähnlich aufgebaut: Über eine App oder Website können die Bestellungen an die gewünschte Adresse aufgegeben und auf Wunsch direkt online bezahlt werden – ebenso wie das Trinkgeld. Geliefert wird bei allen meist per Fahrrad oder E-Bike, bei Lieferando gibt es jedoch gerade in den Randgebieten auch viele Restaurants, die ihr Essen selbst ausliefern und zum Auto greifen.

Ob es in Zukunft wieder einen Platzhirsch wie zuvor Lieferando geben wird, dürfte aktuell fraglich sein. Uber Eats startet zwar in Deutschland gerade die ersten Versuche, die Amerikaner sind aber insgesamt bereits in mehr als 6.000 Städten verfügbar und mit Uber gehört der Dienst zu einem Unternehmen mit milliardenschwerem Umsatz.

Köln: Gorillas und Flink als zusätzliche Konkurrenz

Kölner können aber nicht mehr nur noch Pizza, Nudeln, Burger oder andere fertige Gerichte bestellen, sondern vielerorts auch einzelne Lebensmittel. Die Dienste Gorillas und Flink sind in Köln verfügbar und stellen eine zusätzliche Konkurrenz für die anderen Lieferdienste dar. Obendrauf kommen dann noch die hauseigenen Lieferservices von zum Beispiel Rewe oder Edeka. (cho)

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