Ein Mann soll in einer Kölner Disco zwei Frauen attackiert haben. So brutal, dass eine von ihnen in Lebensgefahr schwebte.
Würge-AttackeDisco-Besuch wird zum Albtraum – Frau (29) in Lebensgefahr

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Eine Frau wurde in einer Kölner Diskothek lebensgefährlich verletzt (Symbolbild).
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Sie wollten tanzen, Spaß haben – doch dann wurde ein Disco-Besuch in Köln für zwei Frauen (28, 29) zum Albtraum! Beide wurden Opfer einer brutalen Attacke. Ein Mann soll die 29-Jährige dabei sogar lebensgefährlich verletzt haben.
Jetzt wurde der Tatverdächtige festgenommen. Wie die Polizei am Donnerstag (16. April) meldete, handelt es sich dabei um einen einschlägig polizeibekannten 31-Jährigen aus Fröndenberg (Kreis Unna). Die Vorwürfe gegen ihn sind schlimm.
Frau in Kölner Disco bis zur Bewusstlosigkeit gewürgt
Der Vorfall ereignete sich bereits am frühen Sonntagmorgen (12. April). Nach aktuellem Ermittlungsstand hatte der Mann gegen 2.45 Uhr in dem Club am Friesenwall zunächst eine 28-jährige Frau gewürgt. Kurz darauf soll er die 29-jährige Kölnerin mit beiden Händen am Hals gepackt, sie hochgehoben und gewürgt haben, bis sie das Bewusstsein verlor.
Anschließend soll der Täter die bewusstlose Frau zu Boden geschleudert haben und geflüchtet sein. Laut Rechtsmedizin schwebte die 29-Jährige in akuter Lebensgefahr. Zu ihrem aktuellen Zustand konnte die Polizei keine Angaben machen. Die Ermittlerinnen und Ermittler gehen davon aus, dass der 31-Jährige seine Opfer nicht kannte.
Durch die Auswertung von Videomaterial und Zeugenaussagen konnten die Ermittlerinnen und Ermittler des Kriminalkommissariats 11 den 31-Jährigen aus Fröndenberg identifizieren. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Köln wurde Haftbefehl wegen versuchten Totschlags erlassen.
Der Verdächtige, der mutmaßlich Verbindungen zur Rockerszene hat, wurde am Mittwochabend in der Kölner Innenstadt festgenommen und sitzt jetzt in Untersuchungshaft.
Das Kriminalkommissariat 11 sucht weiterhin nach Zeuginnen und Zeugen, die die Tat in der Diskothek beobachtet haben. Hinweise nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de entgegen. (red)
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