Hingucker beim Sportpresse-Ball Laura Wontorra mit Riesen-Ausschnitt, Bundestrainerin zeigt Rücken-Tattoo

Großes Schaulaufen beim Sportpresse-Ball in Frankfurt: Am Samstagabend versammelte sich die deutsche Sport-Szene, um gemeinsam zu feiern.

Man kennt sie verschwitzt in Trikots, Trainingsanzügen oder mit Helmen und Schutzmasken – doch beim Sportpresse-Ball machen sich die deutschen Sportstars traditionell schick. Egal, ob im glitzernden Abendkleid oder im feinen Anzug – alle wollen auf dem roten Teppich glänzen.

So war es auch am vergangenen Samstagabend beim 40. Sportpresse-Ball in Frankfurt. Es gab einiges zu sehen, zu tuscheln und zu feiern in der Alten Oper. Und zahlreiche Athletinnen und Athleten wurden ausgezeichnet.

Sportlerinnen und Sportler feiern beim Sportpresse-Ball in Frankfurt

50 Jahre nach den Olympischen Spielen von München wurden „Legenden des Sports“ gekürt: die Olympiasiegerinnen Heide Ecker-Rosendahl (Weitsprung), Ulrike Nasse-Meyfarth (Hochsprung) und Renate Stecher (100/200 Meter).

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Der Ehrentitel „Legende des Sports“ wird seit 2007 verliehen, mit ihm wird das sportliche Lebenswerk herausragender Persönlichkeiten gewürdigt, die auch sozial oder karitativ aktiv waren. Zu den bislang Ausgezeichneten gehören unter anderem Gerd Müller (postum), Laura Dahlmeier, Magdalena Neuner, Reinhold Messner, Uwe Seeler, Michael Schumacher und Katarina Witt.

Wir haben die besten Bilder des Abends für Sie hier zusammengestellt:

Unter den Gästen war auch Sportmoderatorin Laura Wontorra mit ihrem Papa, der Reporter-Legende Jörg Wontorra. Laura erschien mit einem tiefen Dekolleté auf dem roten Teppich. Auch Frauen-Fußball-Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg war mit ihrem Mann Hermann Tecklenburg zu Gast. Das Kleid der Bundestrainerin gab dabei einen Blick auf ihr Rücken-Tattoo preis (siehe Bilder-Galerie oben).

In der Kategorie „Sportler mit Herz“ wurden die Fußballer von Eintracht Frankfurt für ihren leidenschaftlichen Weg zum Triumph in der Europa League ausgezeichnet. Doch der Pegasos-Preis würdigte den Klub auch für die unmissverständliche Positionierung des Klubs gegen jede Form von Rassismus und Antisemitismus.

„Es geht nicht um einzelne Personen, sondern mehrere Zehntausend Herzen, die Eintracht begeistert hat“, sagte Ball-Moderator Gerhard Delling über die Preisträger. „Zu wissen, wie viele Leute wir in der Region berührt haben, ist schon bewegend“, sagte Eintracht-Keeper Kevin Trapp. Die Mannschaft funktioniere trotz Spielern aus vielen verschiedenen Nationen mit vielen Sprachen, was ein wesentlicher Teil des Erfolgs sei.

„Der Zusammenhalt war immer da und war und ist das wichtigste“, sagte auch Martin Hinteregger, der seine Fußball-Karriere nach dem Gewinn der Europa League mit der Eintracht beendet hatte. „Das sind Emotionen, die für ewig bleiben. Auch die Verbindung zu Eintracht wird ewig bleiben“, so der 30-jährige Österreicher.

Rund um Hinteregger hatte es im Sommer 2022 einigen Wirbel gegeben, da er ein Freizeit-Fußballturnier organisierte und dabei mit FPÖ-Gemeinderat Heinrich Sickl kooperieren wollte. Hinteregger distanzierte sich später von Sickl und jeglicher rechtsextremen Gesinnung.

Zu den bisherigen Preisträgern in der Kategorie „Sportler mit Herz“ zählen unter anderem Weitspringerin Malaika Mihambo, Rennfahrer Mick Schumacher, Leichtathletin Gesa Felicitas Krause, Ex-Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg, die ehemalige Skirennläuferin Rosi Mittermaier, die deutsche Fußball-Nationalmannschaft 2014 sowie die Ex-Boxer Vitali und Wladimir Klitschko. (ubo, dpa, sid)

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