Mercedes gegen Red Bull Bosse wollen faires Finale: Aber hält sich „Mad Max“ Verstappen auch dran?

Max Verstappen trägt eine Feuerschutzhaube.

Wird Max Verstappen beim Rennen in Abi Dhabi die Spielregeln einhalten? Das Foto ist am 5. Dezember 2021 beim Rennen in Saudi-Arabien entstanden.

Vor dem großen Finale um den Weltmeister-Titel der Formel 1 stellt sich die Frage: Macht es Lewis Hamilton oder doch Rambo Max Verstappen? Und vor allem: Wird es diesmal ein sauberes Rennen?

Countdown zum WM-Finale in Abu Dhabi am Sonntag (12. Dezember 2021, 14 Uhr, Sky). Die Titelrivalen Max Verstappen (24) und Lewis Hamilton (36) sind nach der Wüstenschlacht von Saudi-Arabien punktgleich.

Doch der Red-Bull-Heißsporn führt die Rangliste mit 9:8-Siegen an und würde bei einem Ausfall beider Autos erstmals Weltmeister. Aufgrund dieser Konstellation befürchten Experten wie Ralf Schumacher (46) ein schmutziges Finale mit einer provozierten Kollision.

Rammt sich Verstappen zum Titel?

Rammt sich Verstappen zum Titel, falls Hamilton vor ihm fährt oder ihn überholen will? Schumi II kann es sich vorstellen. „Max hat einfach ein super Potenzial. Er sitzt im Moment nur leider im schlechteren Auto“, sagt der sechsfache GP-Sieger bei „Sport1“ über den 20-PS-Vorteil des Mercedes gegenüber dem Red Bull-Honda.

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Dadurch war Hamilton schon in Jeddah schneller und Verstappen ließ sich zum Brems-Test hinreißen, wobei der Brite ihm drauffuhr. Nur dank eines Reflexes konnte er ausweichen und mit einem ramponierten Frontflügel zum Sieg fahren.

Christian Horner: „Es ist manchmal sehr gerissen, wie er das macht“

Den Rambo-Stempel will Red-Bull-Teamchef Christian Horner (48) Verstappen nicht aufdrücken lassen. „So sind diese Jungs während ihrer gesamten Laufbahn gefahren, und Lewis teilt genauso aus“, sagt er über Hamilton – mit einem Unterschied: „Er ist manchmal sehr gerissen, wie er das macht.“

Horner verspricht von seiner Seite: „Es war ein harter Kampf, das ganze Jahr hindurch. Es gab einige fantastische Rennen. Ich hoffe, es wird ein faires und sauberes Rennen in Abu Dhabi. Wir wollen den Titel auf der Strecke gewinnen, nicht in der Rennleitung oder im Kiesbett.“

Die Frage ist nur: Hält sich „Mad Max“ auch dran? Aus Wut über dessen Brems-Test warf Mercedes-Teamchef Toto Wolff (49) am Kommandostand die Kopfhörer weg.

Doch öffentlich befürchtet er keinen Rammstoß: „Ich glaube, es wird nicht eskalieren. Das waren jetzt so viele Warnschüsse für alle Beteiligten, dass es sauber abgehen wird und sauber abgehen muss. Es kann sich niemand leisten, mit einem Ergebnis dazustehen, das nicht auf der Strecke ausgefahren worden ist.“

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