Kommentar zur Formel 1 Aus bei Haas: Aber Mick Schumacher wird an diesem Rückschlag wachsen

Günther Steiner senkte am Ende den Daumen: Mick Schumacher fährt 2023 nicht in der Formel 1. Das Foto zeigt beide in der Box von Haas im Gespräch

Haas-Teamchef Günther Steiner (l.) senkte am Ende den Daumen: Mick Schumacher fährt 2023 vorerst nicht weiter in der Formel 1. Das Foto zeigt beide am 2. September 2022.

Das Aus sorgte für große Enttäuschung, doch Mick Schumacher will weiter für seinen Traum von der Formel 1 kämpfen. Am ersten großen Rückschlag kann er auch wachsen. Der EXPRESS.de-Kommentar.

Die Formel 1 wird 2023 ohne Mick Schumacher über die Bühne gehen, der nach seinem Haas-Aus höchstens noch als Ersatzfahrer mitmischen dürfte. Doch für die langfristige Zukunft sind die Aussichten trotz der aktuellen Enttäuschung besser, meint unser Autor in seinem Kommentar.

Wie wohl jeder Sohn wollte auch Mick Schumacher seinem Vater Michael nacheifern und ihn stolz machen. Vor allem nach dem Schicksalsschlag beim tragischen Skiunfall vom 29. Dezember 2013, der Schumi die Gesundheit raubte – und Mick den väterlichen Ratgeber in allen Lebenslagen.

Das gelang ihm dank Unterstützung von Mutter Corinna und Freunden wie Jean Todt mit seinen Titeln in den Nachwuchsklassen und seinem Aufstieg in die Formel 1. Aber da zählt kein Name mehr, sondern nur noch Leistung.

Mick Schumacher trotz vorläufigem Aus in der Formel 1 kämpferisch

Dabei scheiterte Mick Schumacher nun am (zu) großen Druck seines Haas-Teamchefs Günther Steiner und machte (zu) viele teure Fehler. Deshalb endet seine noch junge Formel-1-Karriere vorerst.

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Als Ersatzfahrer muss er darauf hoffen, in der Saison 2024 eine zweite Chance zu bekommen. Dafür stehen die Chancen zunächst bei Mercedes gut, danach könnte er beim von Audi übernommenen Sauber-Team wieder durchstarten.

Denn die Formel 1 zu „vergessen“ und in eine andere Serie wie die DTM zu wechseln, wie es ihm Ex-F1-Boss Bernie Ecclestone riet, das kommt für ihn nicht infrage: „Weil ich diesen Sport liebe.“

Auch da ist Mick ganz der Vater. Er wird seinen Traum vom festen Platz in der Formel 1 nie aufgeben, auch diesen Rückschlag wegstecken und daran wachsen.

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