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Formel 1 Micks Punktlos-Fluch hält an – Ferrari-Motor bringt Schumacher zum Kochen

Mick Schumacher schaut bei einer Pressekonferenz in Richtung der Journalisten.

Haas-Fahrer Mick Schumacher bei einer Pressekonferenz vor dem Großen Preis von Kanada am 17. Juni 2022.

Für Mick Schumacher will es mit den Punkten in seiner jungen Formel-1-Karriere noch nicht so richtig klappen. Der Haas-Pilot zieht dennoch ein positives Resultat aus dem Wochenende.

Mick Schumacher (23) ist ein wohlerzogener Junge, aber nach dem technischen K.o. im Kanada-Rennen schimpfte der Sohn von Michael Schumacher (53) so unflätig in den Boxen-Funk, dass ihn die Formel-1-Regie zensieren musste. Und das ist durchaus bemerkenswert, denn Micks Schimpftirade richtete sich gegen seinen Förderer Ferrari.

Schumi junior auf 180! Auf Platz sieben liegend, im 30. Formel-1-Rennen endlich die ersten WM-Punkte im Visier, ging eine der hoch komplizierten Generator-Komponenten im Ferrari-Antrieb kaputt. Die bittere Folge: Ausfall in Runde 20 – Micks Punktlos-Fluch geht weiter.

Kanada-GP: Mick Schumachers Punktlos-Fluch hält an

Da half auch nicht, dass ihm Renningenieur Gary Gannon (45) aufmunternde Worte funkte: „Tut mir leid, Kumpel. Du warst auf Kurs.“ Und auch der Trost von Mutter Corinna (53) und Onkel Ralf (46) besänftigte Mick nicht wirklich.

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Nach der Schimpf-Kanonade am Funk („So ein Mist! Ausgerechnet jetzt!“) hatte er sich aber irgendwann doch halbwegs beruhigt. „Es ist immer schwierig, solche Dinge zu akzeptieren. Aber wenn man in den Punkten ist, ist es noch einmal härter, das Auto abzustellen“, erklärte Mick seine Flüche.

Schließlich hatte er sich gute Chancen auf die ersten Punkte ausgerechnet: „Wir sind gerade in den Rhythmus gekommen und es wäre noch mehr möglich gewesen. Wir hätten um Platz fünf kämpfen können.“ Das war in Anbetracht des Speeds des späteren Fünften Charles Leclerc (24) allerdings sehr optimistisch.

Während dessen Ferrari diesmal im Gegensatz zu Baku hielt, weil schon zuvor alle möglichen Motorkomponenten gewechselt wurden, streikte der baugleiche Motor in Mick Schumachers Haas. Eine Entschuldigung von Teamchef Mattia Binotto (52), der von Mick in dieser Saison eine deutliche Leistungssteigerung gefordert hatte, ist nicht überliefert.

Mick Schumacher hofft auf Punkte-Wende in der Formel 1

„Es ist natürlich sehr enttäuschend, aber solche Dinge passieren in der Formel 1. Wir müssen die Pille schlucken“, will Mick die Panne abhaken. Er zieht lieber das Positive aus seinem bisher besten Formel-1-Wochenende: „Wir wussten, dass wir die Pace haben. Wir hatten aber ein paar schwierige Rennen, von daher war es gut, ein gutes Qualifying und eine gute Rennpace zu haben.“

Die will er auch im nächsten Rennen in Silverstone (3. Juli 2022) zeigen: „Wir haben keine Upgrades gebracht, und das Auto ist im Grunde das gleiche wie zu Saisonbeginn – und trotzdem schlagen wir uns großartig. Das ist natürlich sehr positiv.“

Selbst von seinem nervigen Punktlos-Fluch will er sich nicht entmutigen lassen: „Ich bin hier, weil ich den Sport liebe und das Fahren liebe. Ich möchte mir verdienen, für was ich kämpfe und bin sicher, dass noch mehr Möglichkeiten kommen werden. Irgendwann wird sich das Blatt wenden.“

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