Mick Schumacher Nächste Tür in der Formel 1 geschlossen: Weiteres Cockpit jetzt vom Tisch

Mick Schumacher hört den Fragen der Journalisten zu.

Mick Schumacher während einer Pressekonferenz am 30. Juni 2022 beim Großen Preis von Großbritannien.

Nächstes Cockpit in der Formel 1 vergeben! Zhou Guanyu hat seinen Vertrag bei Alfa Romeo verlängert. Somit schließt sich die nächste Tür für den jungen Mick Schumacher und einen Platz in der Formel 1 nächstes Jahr.

Mick Schumacher (23) gehen in der Formel 1 so langsam die Optionen für den Fall eines Abgangs bei Haas aus. Am Dienstag (27. September 2022) bestätigte der nächste Rennstall seine Fahrerpaarung für das kommende Jahr, für das der letzte deutsche Kandidat auf einen Startplatz noch immer kein Cockpit sicher hat.

Der Chinese Zhou Guanyu (23) hat seinen Vertrag bei Alfa Romeo verlängert und wird auch 2023 neben Valtteri Bottas (33) starten. Damit sind in der Königsklasse des Motorsports nur noch drei Plätze frei für die kommende Saison, wobei über dem Verbleib von Pierre Gasly (26) bei Alpha Tauri ebenfalls noch ein Fragezeichen steht.

Formel 1: Zhou Guanyu fährt 2023 für Alfa Romeo 

„Ich möchte in diesem Sport und mit dem Team noch mehr erreichen, und die harte Arbeit, die wir seit Anfang des Jahres geleistet haben, ist nur der erste Schritt auf dem Weg dorthin, wo wir in der nächsten Saison sein wollen“, sagte Zhou: „Ich freue mich auf das nächste Kapitel in unserer gemeinsamen Geschichte."

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Für Schumacher dagegen scheinen nur eine Verlängerung bei Haas oder ein Wechsel zu Williams realistische Optionen zu sein. Zweiteres Team hatte zuletzt die Trennung von Nicholas Latifi (27) zum Saisonende verkündet.

Das derzeit letzte freie Cockpit bei Alpine wird aller Voraussicht nach an Nyck des Vries (27) vergeben. Der in Monza für Alex Albon (26) eingesprungene Niederländer machte im Williams eine hervorragende Figur und fuhr direkt zwei Punkte ein.  

Alpine-Pilot Ocon würde am liebsten mit Kumpel Mick 2023 fahren

Esteban Ocon (26), aktuell Fahrer bei Alpine, wünscht sich jedoch seinen Kumpel Mick an seiner Seite. „Ich habe der Teamleitung gesagt, dass ich am liebsten mit Mick Schumacher fahren würde. Wir sind befreundet, ich halte eine Menge von ihm“, erklärt der Franzose.

Haas-Teamchef Günther Steiner (57) spielt bei der Entscheidung über Schumacher auf Zeit. Ob der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher beim US-Rennstall bleiben darf, hänge vom „Bauchgefühl“ des Südtirolers ab, wie er bei RTL sagte: Die Wahrscheinlichkeit liege bei „Fifty-Fifty“.

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Schumacher sei noch sehr inkonstant und fahre nicht regelmäßig um Punkte mit. Zum Anfang der Saison verursachte der Haas-Pilot zudem drei schwere Millionenschäden am Auto und kassierte dort bereits massenhaft Kritik.

Mittlerweile hat der 23-Jährige zwölf Punkte auf seinem Konto zu verbuchen, zehn weniger als sein Teamkollege Kevin Magnussen (29). Die verbleibenden sechs Rennen sind für Mick daher entscheidend über seine kurzfristige Zukunft in der Formel 1. (sid, fr)

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