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Mick Schumacher auf dem heißen Stuhl Haas-Cockpit wurde zur Sauna – Ferrari lässt ihn schmoren

Mick Schumacher geht durch die Boxengasse der Formel 1.

Mick Schumacher am Samstag (27. August 2022) nach dem Qualifying zum Grand Prix von Belgien. Beim Rennen wurde es für Mick im Haas-Boliden heiß.

Mick Schumacher sitzt in der Formel 1 nicht nur sprichwörtlich auf dem heißen Stuhl. Im Rennen am Sonntag wurde es auch im Cockpit seines Haas-Boliden hitzig. 

Der heiße Stuhl – der Titel der Kult-Show war für Mick Schumacher (23) in Spa doppelt Programm.

Erst wurde sein Haas-Cockpit wegen eines 60 Grad heißen Sitzes zur Sauna – und dann ließ ihn Ferrari-Teamchef Mattia Binotto (52) schmoren. Jetzt heißt es für die Schicksalsrennen in Zandvoort (Sonntag) und Monza (11. September): Cool bleiben, Mick!

Formel 1: Heiße Luft im Haas von Mick Schumacher

Nach den Kämpfen mit Williams-Pilot Nicholas Latifi (27) in der Mutkurve Eau Rouge (erfolgreich) und Haas-Kollege Kevin Magnussen (29) um Platz 16 (erfolglos) stieg Mick völlig verschwitzt aus dem Auto.

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„Ein Isolationstape oder dergleichen ist kaputtgegangen. Ich hatte die ganze Zeit heiße Luft vom Motor im Cockpit und der Sitz ist schnell mal 60 Grad heiß geworden“, sagte Mick und scherzte im Hinblick auf das heißeste Rennen des Jahres: „Gutes Training für Singapur.“

Die Panne könne auch ein Grund für den fehlenden Speed gewesen sein, mutmaßte er: „Natürlich werden wir uns da mal schlaumachen und schauen, was das für Effekte hatte. Das kann quasi auch Aerodynamik-Probleme hervorbringen.“

Mick Schumacher mit Update-Hoffnung in der Formel 1

Auf der High-Speed-Strecke Spa war sein Haas trotz des ein Rennen nach Magnussen erhaltenen Update-Pakets nicht konkurrenzfähig.

Doch für den engen Dünen-Kurs Zandvoort hat Mick Schumacher Hoffnung: „Wahrscheinlich wird das Update für Zandvoort nochmal einen Schritt in die richtige Richtung machen. Einfach, weil es für solche Strecken besser passt. Ich glaube, mit höherem Flügel läuft unser Auto im Moment ganz gut. Hoffentlich sind wir auch wieder bei der Musik dabei.“

Das Ziel laute, „mehr im Mittelfeld“ mitzufahren und „hoffentlich auch in die Punkte fahren zu können“. Das wird eine Woche später im Tempo-Tempel Monza wahrscheinlich unmöglich.

Formel 1: Ferrari-Boss spricht über Mick Schumacher

Ferrari-Teamchef Binotto hatte nach der erneuten Taktikpanne beim bedauernswerten Charles Leclerc (24) eigentlich genug vor der eigenen Haustür zu kehren, doch bei der Frage nach der Zukunft von Mick mischte er sich in die Haas-Belange ein.

„Er hat sich die letzten Rennen verbessert. Aber es ist immer noch zu früh, ein Urteil zu treffen“, sagte der Italiener über eine mögliche Vertragsverlängerung beim US-Kundenteam. Dabei hatte Haas-Teamchef Günther Steiner (57) in Spa noch mal versichert, Ferrari habe fürs kommende Jahr kein Recht auf Mitbestimmung bei den Piloten.

Binotto beharrte aber: „Wir werden uns dann mit Günther zusammensetzen und eine Entscheidung fällen.“ Wichtig sei es, Micks gesamte Saisonleistung zu bewerten.

Mick Schumacher: Achterbahn-Saison in der Formel 1

Seine Saison in der Formel 1 verläuft wie eine Achterbahn. Nach harzigem Start mit Unfällen in Jeddah, Miami und Monaco holte er in Silverstone und Spielberg zwölf Punkte, ging zuletzt aber wieder dreimal leer aus.

„Das Auto ist nicht mehr so gut wie am Anfang des Jahres, damit wirst du nicht mehr Fünfter oder Sechster, deshalb ist es schwer groß aufzufallen“, nahm ihn Mentor Sebastian Vettel (35) in Schutz. „Ich wünsche Mick noch ein bisschen mehr Drive für die nächsten Rennen. Leider ist es heutzutage so, dass man nach den letzten Ergebnissen geht und dass die Weitsicht fehlt.“

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