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Neue Zukunfts-Hoffnung Setzt Audi Mick Schumacher in sein neues Formel-1-Auto?

Mick Schumacher blickt im Fahrerlager der Formel 1 kritisch

Mick Schumacher am 26. August 2022 im Fahrerlager der Formel 1 in Spa. Seine Zukunft nach der aktuellen Saison ist weiter offen.

Während die Zukunft von Mick Schumacher in der Formel 1 weiter offen ist, machte Audi am Freitag Nägel mit Köpfen, ist langfristig Teil der Königsklasse des Motorsports. Bringt das auch für Mick neue Chancen?

Vorsprung durch Formel 1. Das ist das neue Motto von Audi. Der Autokonzern gab in Spa den schon lange erwarteten Einstieg ab 2026 bekannt. „Ich bin sehr erfreut, hier zu sein für diesen wirklich sehr speziellen Moment. Wir werden 2026 in der Formel 1 fahren“, sagte Audi-Boss Markus Duesmann (53).

Bei einer Pressekonferenz mit Formel-1-Chef Stefano Domenicali (57) und FIA-Präsident Mohammed bin Sulayem (60) wurde Audi am Freitag (26. August 2022) als vierter Motorhersteller nach Ferrari, Mercedes und Renault willkommen geheißen. EXPRESS.de beantwortet die wichtigsten Fragen zum Einstieg.

Formel 1: Audi mischt ab 2026 mit

Wo baut Audi den Formel-1-Motor? Im Motorsport-Werk in Neuburg an der Donau. Wo bisher die Triebwerke für die DTM und Rallye Dakar gebaut wurden, läuft der für die ab 2026 geltenden Regeln entwickelte V6-1,6-l-Turbomotor bereits auf den Prüfständen. Der Verbrenner wird künftig statt 800 nur noch 500 PS leisten, dafür steuert der neue Elektrogenerator MGU-K statt 163 nun auch knapp 500 PS bei.

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Baut Audi ein eigenes Auto? „Nein. Die Ausgangsposition ist sehr viel besser, wenn man mit einem bestehenden Auto arbeitet“, sagte Duesmann. Eine Einigung über die Übernahme der Schweizer Sauber-Fabrik vom schwedischen Mehrheitseigner Finn Rausing (66) konnte er aber noch nicht bestätigen: „Eine Entscheidung, mit welchem Team man 2026 an den Start geht, wird Audi bis Jahresende kommunizieren.“ Für Duesmann wird es eine Rückkehr, der Münsterländer war von 2007 bis 2009 Leiter Antrieb beim damaligen BMW Sauber F1 Team.

Welche Ziele hat Audi? Trotz des Vorsprungs in Sachen Hybridmotor von Ferrari, Mercedes und Renault wollen die aus DTM und Le Mans erfolgsverwöhnten Ingolstädter natürlich gewinnen. Drei Jahre nach dem Einstieg wolle man „sehr wettbewerbsfähig sein“, sagte Duesmann. Via Twitter feuerte Audi Sport bereits die ersten Pfeile Richtung Mercedes ab: „Rings are the new stars.“

Formel 1: Audi hofft auf deutschen Fahrer und Heim-Rennen

Wird den Audi ein Deutscher fahren? Duesmann hofft, „dass wir dann einen deutschen Fahrer und ein Rennen in Deutschland haben werden“. Aktuell fahren bei Sauber (Alfa Romeo) der Finne Valtteri Bottas (32) und der Chinese Zhou Guanyu (23). Doch falls es für Mick Schumacher (23) keinen neuen Haas-Vertrag gibt, wäre der Sohn von Michael Schumacher (53) natürlich hochinteressant für Audi.

Dafür müsste der Ferrari-Junior aber aus deren Driver Academy aussteigen, wozu ihm sein Mentor Sebastian Vettel (35) bereits riet. Dafür spricht auch: Weder bei Alfa Romeo noch bei Haas hat Ferrari ab 2023 ein Mitspracherecht, was die Fahrer angeht.

Was ist mit Porsche? Die andere VW-Tochter wird 50 Prozent von Red Bull Racing übernehmen und einen eigenen Motor in dessen Werk im englischen Milton Keynes bauen. Eine offizielle Bekanntgabe hängt wohl noch an Verhandlungen über die Namensrechte mit dem aktuellen Titelsponsor Oracle (US-Software-Gigant).

Für Duesmann macht der teure Doppelstart beider VW-Marken aber Sinn: „Wir sind gegen Porsche in Le Mans mit einem anderen Antriebskonzept gefahren. Beide Marken haben ihre Fans und einen speziellen Charakter. Außerdem entwickeln wir beide unseren Motor für ein unterschiedliches Chassis.“

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