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Formel 1 Mick Schumacher hat klare Ziele für die neue Saison: „Hoffe, dass ich mich entfalten kann“

F1-Fahrer Mick Schumacher lächelt.

Haas-Pilot Mick Schumacher (hier am 15. Juli 2021) will sich in seiner nächsten F1-Saison weiterentwickeln.

In seiner ersten F1-Saison musste F1-Juwel Mick Schumacher vieles lernen. Mit etwas Abstand konnte der Hass-Pilot nun seine Leistung einordnen und für die kommende Saison die ersten Lehren ziehen.

Die Debütsaison des deutschen Motorsport-Talents Mick Schumacher (22) in der Formel 1 lief wie erwartet durchwachsen. Oftmals abgeschlagen vom restlichen Feld, versuchte sich der Sohn von Rekordweltmeister Michael Schumacher (53) in 22 Rennen zu beweisen.

Im einem am Mittwoch (12. Januar 2022) veröffentlichten Interview mit der „auto motor und sport“ erklärte der Haas-Pilot, dass die Zufriedenheit trotz der erwartbar schwachen Platzierungen durchaus„ recht hoch“ sei. In der kommenden Saison wolle das F1-Juwel sich weiterentwickeln.

F1-Talent Mick Schumacher fehlen Zweikämpfe

Angesprochen auf die seltenen Zweikämpfe mit anderen Fahrern, gab Schumacher zu: „Mir fehlen sie schon.“ Erklärte aber auch: „Wir sind nicht so weit weg wie die Williams 2019. Deshalb haben wir noch ein paar Zweikämpfe. Natürlich hätte ich gerne mehr, und natürlich hoffe ich, dass ich nächstes Jahr daran wachsen und mich entfalten kann.“

Durch seine Beförderung zum Ersatzfahrer bei Ferrari könnte Schumacher durchaus auch mal in den Genuss eines schnelleren Autos kommen. Angesprochen auf die oftmals kritisierte Chancenungleichheit in der Formel 1 reagierte der aufstrebende Fahrer gelassen: „Jeder hat seinen Platz in der Formel 1 verdient. Hier kann jeder fahren. Ob man dann in einem Mercedes ein Rennen gewinnen kann, weiß man erst, wenn man wirklich drinsitzt. Es wäre anmaßend zu sagen, dass es so wäre.“

Schumacher lobt Ferrari-Talentschmied Jock Clear

Das Ex-Team seines Vaters, Michael Schumacher, hilft dem Deutschen aber auch anderweitig in seiner Entwicklung. Vor allem Jock Clear (58), Chef der Ferrari-Fahrer-Akademie, lobte Schumacher in den höchsten Tönen: „Jock ist mit seiner Erfahrung eine Person, auf die ich zurückgreife, wo immer es geht. Da hole ich mir gerne eine zweite Meinung ein, wie ich manche Dinge angehen soll.“

Mit Blick auf die neue Saison freue sich der neue Ferrari-Ersatzfahrer aber vor allem auf die Weiterentwicklung bei Haas. Als Maßstab für seine Leistungen diene aber nicht nur Teamkollege Nikita Masepin (22), wie Schumacher betonte. „Ich glaube schon, dass wir uns auch andere Maßstäbe setzen können. Zum Beispiel daran, wie weit wir weg sind von den anderen Autos. Wir haben ja eine gute Idee davon, wie weit weg wir eigentlich sein sollten. Wenn wir näher dran sind als gedacht, wissen wir, dass es ein gutes Wochenende war.“

Mit der Möglichkeit, in ein paar Jahren in einem Top-Auto zu sitzen, beschäftige sich der Haas-Pilot gar nicht. Sein Fokus liege viel mehr nur auf dem nächsten Jahr. „Alles andere ist zu weit weg. Ich muss erst einmal nächstes Jahr eine gute Leistung bringen. Wenn das der Fall ist, kann ich weiter in die Zukunft blicken“, erklärte Schumacher. (job)

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