Ungarn-GP Max Verstappen und Mick Schumacher: Papa-Power gibt den Kick

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Max und Mick im Aufwind: Verstappen junior gewann das Formel-1-Rennen, Schumi junior fuhr Papas Ferrari in Hockenheim.

Budapest – Sie kennen sich aus gemeinsamen Kindertagen auf der Kerpener Kartbahn. Sie machten ihren Weg durch die Formel-Klassen. Und wenn alles nach Plan läuft, duellieren sie sich 2021 in der Formel 1: Max Verstappen (21) und Mick Schumacher (20).

Die Söhne der alten Benetton-Teamkollegen Jos Verstappen (47) und Michael Schumacher (50) gehen nach ihrem emotionalen Wochenende in Hockenheim mit breiter Brust in ihre nächsten Rennen in Budapest – und verraten uns, wie ihnen Papa-Power den Kick gibt.

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Verstappen ist der Mann der Stunde. Mit zwei Siegen in drei Rennen (Spielberg, Hockenheim) verkürzte er seinen Rückstand auf Spitzenreiter Lewis Hamilton (34) auf 63 Punkte.

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Lewis Hamilton leidet unter Hockenheim-Horror

Und während der Mercedes-Superstar noch unter Halsschmerzen und dem Hockenheim-Horror leidet, will der „fliegende Holländer“ auch in Budapest siegen: „Ich mag den Hungaroring, er ist eine meiner Lieblingsstrecken und der Kurs  liegt uns.“

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Auch Lewis Hamilton krachte beim Regenchaos in Hockenheim eingangs des Motodroms in die Mercedes-Werbebande.

Teamchef Christian Horner (45) traut ihm zu, Hamilton im Titelkampf herauszufordern und Sebastian Vettel (32) schon in dieser Saison den Titel „Jüngster Weltmeister aller Zeiten“ zu entreißen: „Max ist in der Form seines Lebens und in dieser Phase wohl der formstärkste Pilot im Fahrerfeld.“

Max Verstappen machte Reifeprozess durch

Für diese Form ist auch ein Reifeprozess verantwortlich. „Mad Max“ fährt jetzt nicht mehr mit der Brechstange, sondern mit Köpfchen. Und er ist nicht mehr so impulsiv, wie bei seinem tätlichen Angriff auf Force-India-Rivale Esteban Ocon (22) 2018 in Interlagos.

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Heißsporn Max Verstappen wurde für seinen tätlichen Angriff auf Esteban Ocon zu Sozialarbeit verdonnert.

Max Verstappen vergab Sebastian Vettel

Als ihm sein Lieblingsgegner Vettel in Silverstone ins Heck krachte, motzte er nicht, sondern sagte ruhig: „Sebastian hat sich entschuldigt. Damit ist die Sache erledigt.“

Für diesen Reifeprozess hat ausgerechnet Raubein-Vater Jos gesorgt. „Ich habe mich stundenlang mit meinem Vater getroffen. Er hat mir Tipps gegeben. Und es geht nicht nur darum, im Regen zu fahren, sondern auch darum, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Das liegt an der Erfahrung im Leben und in der Formel“, verrät Max über ihren Kriegsrat in Montfort.

Da feierten sie im Mai mit Verstappens dritter Frau  Sandy Sijtsma auch die Geburt von Jos’ drittem Kind Jason Jaxx.

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Max hat Riesen-Respekt vor seinem Vater, obwohl dem die große Karriere verwehrt blieb: „Ich glaube, dass er sehr gut war, aber nie wirklich die Chancen hatte, das zu zeigen. Ich denke, dass er keine große Unterstützung hatte.“

Max Verstappen früher gefördert als Mick Schumacher

Aus diesem Grund konnte ihn Jos seit frühester Kindheit fördern. Das ist auch der große Unterschied zu Mick Schumacher und erklärt, warum Max früher Formel 1 fährt. Schumi gab ja 2010 noch mal sein Mercedes-Comeback und ließ Mick in der Zeit von seinem Vater Rolf (73) und Freund Peter Kaiser (50) betreuen.

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Auch Schumis bester Freund Peter Kaiser umarmt Mick Schumacher.

Michael Schumacher trotz Unfalls eine Inspiration

Aber trotz seines Skiunfalls Ende 2013 hilft Schumi seinem Sohn bei seiner Rennvorbereitung: Mick: „Mein Vater ist mein Vorbild. Ich schaue mir seine Rennvideos an, welche Manöver er wann gemacht hat, und was er anders gemacht hat, als die anderen. Ich will sehen, was ich davon mitnehmen kann.“

So will er in den Formel-2-Rennen in Budapest (Sa., 10.10 Uhr, So., 11.25 Uhr) wieder punkten und seinen Weg in die Formel 1 fortsetzen.

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