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VfL-Boss fordert „mehr Ruhe“ Zoff-Potenzial: Schmadtke richtet Machtwort an Kovac und Kruse

Jörg Schmadtke (r.) und Chefcoach Niko Kovac sprechen am Rande einer Trainingseinheit des VfL Wolfsburg.

Jörg Schmadtke (r.) und Chefcoach Niko Kovac am 13. Juli 2022 am Rande einer Trainingseinheit des VfL Wolfsburg.

Der VfL Wolfsburg steuert auf die nächste komplizierte Saison zu: Nach nur zwei Punkten aus drei Spielen und der Degradierung von Max Kruse zum Ersatzsspieler spricht Sport-Boss Jörg Schmadtke ein frühes Machtwort.

Die Vorfreude auf eine Kehrtwende nach der Horror-Saison war beim VfL Wolfsburg groß. Doch obwohl unter Trainer Niko Kovac (50) wieder ein spürbar anderer Wind weht, blieben die Ergebnisse in den ersten Wochen der neuen Spielzeit auf der Strecke.

Die mageren zwei Punkte aus drei Spielen sorgen bislang zwar noch nicht für Unruhe, dafür aber die stets pikante Personalie Max Kruse (34). Seit klar ist, dass der läuferisch zurückhaltende Spielgestalter unter seinem neuen Coach einen schweren Stand hat, wächst das Zoff-Potenzial in der Autostadt.

VfL Wolfsburg: Jörg Schmadtke will Kruse-Zoff verhindern

Weil Kruse und sein Umfeld alles andere als ein Lehrbuch-Beispiel für Muster-Profis sind, ahnt auch Sport-Boss Jörg Schmadtke (58) schon Böses und geht in die Offensive. „Ich habe mit beiden gesprochen, und ihnen gesagt, dass ich mir wünsche, dass da mehr Ruhe einkehrt“, verriet der Geschäftsführer der „Wolfsburger Allgemeinen“.

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Auffallend dabei, dass Schmadtke nicht nur Kruse in die Pflicht nahm. Denn auch sein Coach war in den Appell inbegriffen. „Ich kann nachvollziehen, dass Max im Moment nicht zufrieden ist. Aber der Trainer trifft nun einmal die Entscheidungen“, ließ Schmadtke immerhin keinen Zweifel daran, wer bei den Wölfen in der sportlichen Entscheidungsfindung das Sagen hat.

Öffnen die drei Joker-Einsätze zum Bundesliga-Start jetzt sogar die Tür für einen überstürzten Kruse-Abgang in den finalen Transfer-Tagen? Obwohl es aktuell keine Bewegung gebe, ließ Schmadtke mit der Einschränkung „momentan“ Transfer-Potenzial offen.

VfL Wolfsburg hat Transfer-Aktivitäten abgeschlossen

Neue Konkurrenz muss Kruse immerhin nicht fürchten. Weitere Zugänge im weiter auf 33 Spieler aufgeblähten VfL Kader sind laut Schmadtke selbst bei Durchbrüchen im angepeilten Verschlankungs-Kurs nicht geplant: „Wir wollen den Kader verkleinern. Die Saison muss mit den vorhandenen Bordmitteln absolviert werden.“

Trotz zahlreicher Optionen wird das Unternehmen erster Saisonsieg für Niko Kovac aber auch am vierten Spieltag alles andere als ein Spaziergang.

Samstag (27. August, 15.30 Uhr/Sky) geht es für die Wölfe zu RB Leipzig, wo die Wölfe zuletzt nur zwei Remis aus fünf Spielen holten und lediglich beim ersten Aufeinandertreffen in der Saison 2016/2017 dreifach punkteten. (bc)

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