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Yeboah bald wieder in Frankfurt? Neffe von Eintracht-Legende schießt sich in den Fokus der Bundesliga-Scouts

Kelvin Yeboah steht bei seinem Kopfball förmlich in der Luft.

Als könnte er fliegen: Kelvin Yeboah steigt beim Spiel gegen Monaco am 9. Dezember 2021 zum Kopfball hoch.

Yeboah bei Eintracht Frankfurt. Das gab es schon einmal! In den 1990ern machte Anthony die Bundesliga unsicher und schoss sich in die Herzen der Fans. Vielleicht tritt Kelvin Yeboah bald in die Fußstapfen seines Onkels.

Erinnern Sie sich noch an Anthony Yeboah (55)? Den ghanaischen Wunderstürmer, der in der Bundesliga für Eintracht Frankfurt und den Hamburger SV auf Torejagd ging? Bald könnte wieder ein Mann mit dem Namen Yeboah für die SGE stürmen – und zwar Yeboahs Neffe!

Zumindest wird dies momentan unter Anhängern der Adler diskutiert. Konkret geht es um den Angreifer Kelvin Kwarteng Yeboah (21), der aktuell bei Sturm Graz in der ersten Liga Österreichs unter Vertrag steht und dort einen absoluten Lauf hat: In 18 Ligaspielen erzielte Yeboah elf Tore selbst und legte fünf weitere auf. Im Pokal war er in drei Spielen an vier Treffern beteiligt (zwei Tore, zwei Vorlagen). Sturm Graz steht momentan auf dem zweiten Tabellenplatz in der Liga.

Anthony Yeboah nimmt einen Bayern-Wimpel von Lothar Matthäus entgegen.

Die Mannschaftskapitäne Anthony Yeboah und Lothar Matthäus beim Fuji-Cup in Koblenz am 2. August 1994.

Nur ein Spieler schießt derzeit mehr Tore in der österreichischen Bundesliga als Yeboah: Der deutsche Nationalspieler Karim Adeyemi (19), der momentan 14 Treffer auf dem Konto hat.

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Das Trikot mit dem Namen Yeboah würde die Kassen klingeln lassen

Yeboahs Vertrag in Graz läuft noch bis Sommer 2024, er müsste also vermutlich für mehrere Millionen Euro aus seinem Vertrag herausgekauft werden. Für die Eintracht, aber auch für viele andere Bundesligisten, könnte der junge Offensivmann aber dennoch eine Verstärkung sein.

Sicher ist: Das Trikot mit dem Namen Yeboah würde im Fanshop der Hessen wohl die Kassen klingeln lassen, denn Onkel Anthony genießt am Main Kultstatus. Anthony Yeboah schoss für die SGE (1990-1995) in 123 Spielen beeindruckende 68 Tore und für den HSV (1997-2001) in 100 Spielen 28 Tore.

Onkel oder Vater? Welches Verwandtschaftsverhältnis liegt vor?

Kurios sind übrigens die Angaben von Kelvin Yeboah zu seinem Verwandtschaftsverhältnis zu Anthony Yeboah. Als er 2018 nach Tirol wechselte, ließ er die Fans und Verantwortlichen in dem Glauben, er sei der Sohn des einstigen Bundesliga-Stars. Auch 2019 bezeichnete Kelvin Anthony als seinen Vater. Im „Kicker“ klärte er das Wirrwarr schließlich  aber auf: „Ich rufe Tony (Anthony, d. Red.) Daddy“, erklärte Kelvin Yeboah, „er ist wie ein Vater.“

Zwar wurde Kelvin Yeboah wie sein Onkel in Ghana geboren, dennoch besitzt er die italienische Staatsbürgerschaft. Für die italienische U21-Nationalmannschaft hat er bislang zwei Partien bestritten, ein Tor gelang ihm dabei nicht. (jm)

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