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Wut-Anfall im TVModeratorin muss Experten beruhigen: „So kann es nicht weitergehen!“

TV-Experte Dietmar Hamann ist wegen der chaotischen Zustände beim VAR in der Bundesliga total außer sich!

Gerade mal fünf Minuten waren gespielt, da gab es schon einen Mega-Zoff, der das Duell zwischen dem FSV Mainz 05 und dem FC Augsburg belastete. Im Zentrum der aufgeheizten Debatte über den Videoassistenten und den Schiri-Pfiff: TV-Experte Didi Hamann. Der redete sich nach Abpfiff bei Sky am Samstag (7. Februar 2026) so richtig heiß.

Der Grund für die ganze Aufregung: ein höchst fragwürdiger Strafstoß nach einem Foul. Nadiem Amiri nutzte die Chance, traf zum 1:0 und bereitete so den Boden für den 2:0-Erfolg der Mainzer. Was war passiert?

Didi Hamann: „Dann macht doch mal was!“

Augsburgs Elvis Rexhbecaj hatte bei einer Abwehraktion im Sechzehner den Mainzer Stefan Bell nur minimal am Knie berührt, das belegten die Fernsehbilder. Bell ging danach ziemlich theatralisch zu Boden. Trotzdem gab Referee Patrick Ittrich den Elfer – selbst nachdem der VAR die Szene minutenlang gecheckt hatte. 

„Ich weiß nicht, wo er ihn getroffen haben soll“, schimpfte Hamann und holte dann zu einer Generalabrechnung mit dem Videobeweis aus. Er appellierte an die Bundesliga-Protagonisten, endlich entschieden gegen den VAR vorzugehen. 

„Alle schimpfen. Der Schlotterbeck, der Baum, überall schimpfen alle“, fand Hamann und legte wütend nach: „Dann macht doch mal was! Dann macht doch mal was! Geh doch mal zum DFB und sag: ,Wir müssen was machen.‘ Weil so kann es nicht weitergehen.“

Der Ex-Nationalspieler unterstrich, dass zahlreiche Anhänger genauso denken wie er. Er zog einen Vergleich zu einer Abstimmung in Englands Premier League, wo sich wohl nur „einer“ gegen die Videotechnik ausgesprochen habe. Hamanns unmissverständlicher Appell: „Wenn sie nichts machen, dann sollen sie sich nicht jede Woche hinstellen und sagen: ,Oh, der Videobeweis.‘ Ich kann das nicht mehr hören. Ich kann das nicht mehr sehen.“

Moderatorin Britta Hofmann wollte den aufgebrachten Fachmann besänftigen und meinte, sie sei besorgt um ihn. Daraufhin machte Hamann seinen Standpunkt deutlich. „Ich mache mir Sorgen um den Fußball! Macht euch keine Sorgen um mich. Mir geht es gut.“

Immerhin gab es von Hamann einen „Pluspunkt“ für Schiedsrichter Ittrich, weil dieser nach dem Match seine Fehleinschätzung zugab. Ittrich schilderte, er habe auf dem Feld gesehen, wie Bell die Kugel spielt, während „Rexhbecaj voll durchzieht und es zu einem klaren Kontakt am Fuß kommt“. Er will sogar ein Geräusch vernommen haben, das auch andere Akteure mitbekommen hätten.

Patrick Ittrich redet sich um Kopf und Kragen

„Das war für mich dann ein glasklarer Elfmeter. Ich habe keine Zweifel gehabt“, sagte Ittrich zu seinem Pfiff. Der VAR habe das Material gesichtet, konnte die Situation aber „weder widerlegen noch belegen“. Zusätzlich wies er auf die „hohe Eingriffsschwelle“ des Videoassistenten hin.

Trotzdem räumte der Unparteiische ein: „Dann habe ich eben die Bilder gesehen und habe gemerkt, es ist eher dünn. Wenn ich die Bilder sehe, muss ich schon sagen, dass es eher keiner ist.“

Ungeachtet dieses Eingeständnisses verteidigte Ittrich den VAR, weil die Entscheidungen auf dem Rasen mehr Gewicht bekommen sollen. Letztendlich musste der FC Augsburg wegen des umstrittenen Pfiffs von Anfang an einem Nachteil nachjagen, wohingegen Mainz jubeln konnte, weil sie die Abstiegsränge verließen. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.

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