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„Armutszeugnis!“Sky-Experte Hamann mit hartem Bayern-Urteil

Sky-Experte Didi Hamann wundert sich einmal mehr über seinen früheren Verein. Im Fall Upamecano hätte die Münchner Führung aus seiner Sicht anders handeln müssen.

Es war ein riesiges Hin und Her bei Dayot Upamecano (27)!

Jetzt soll der Abwehrmann doch einen neuen Vertrag beim FC Bayern unterschreiben. Allerdings sorgt diese überraschende Entwicklung für Ärger bei Didi Hamann.

Sky-Experte Hamann über Bayern: „Von den Beratern am Nasenring durch die Manege geführt“

Der TV-Experte reagierte entsetzt auf das Vorgehen bei seinem ehemaligen Klub. Bei „Sky“ schimpfte der frühere Bayern-Profi: „Die Bayern sind Beifahrer bei den Verhandlungen. Die werden von den Beratern am Nasenring durch die Manege geführt.“

Der Auslöser für Hamanns Empörung: Die Münchner Vereinsführung hatte dem Kicker aus Frankreich ein Ultimatum gestellt, das dieser verstreichen ließ. In der Folge wurde die Offerte sogar per Schriftstück für nichtig erklärt.

Aber dann die unerwartete Wende: Upamecano nahm Kontakt auf und wollte den Vertrag nun doch unterzeichnen – und die Münchner Führung gab nach. Das berichtet „bild.de“.

Für Hamann ist das nicht nachvollziehbar: „Das ist ein Armutszeugnis!“ Er führt an, dass eine Offerte nicht akzeptiert werden kann, die zu diesem Zeitpunkt nicht mehr existiert.

Das zähe Ringen dauerte schon fast ein komplettes Jahr. Für Upamecano, der 2021 im Sommer von RB Leipzig verpflichtet wurde und dessen Arbeitspapier bis 2026 lief, lag über Wochen ein sehr profitables Angebot auf dem Tisch.

Hamann erklärt, wie es die Bayern-Bosse besser gemacht hätten

Konkret ging es um ein Salär von etwa 20 Millionen Euro jährlich, eine Prämie für die Unterschrift von 20 Millionen Euro sowie eine Klausel zum Vertragsausstieg für 2027 in Höhe von 65 Millionen Euro.

Der Knackpunkt: Die Agenten des Defensivspielers pochten auf die sofortige Auszahlung der Prämie in einer Summe, der Verein wollte sie jedoch über die gesamte Vertragsdauer strecken. Eine Übereinkunft schien ausgeschlossen.

Hamann, der 143 Partien für die Münchner Profi-Mannschaft bestritt und dem Verein bis 1998 angehörte, hat eine ganz genaue Meinung dazu, wie die Vereinsbosse hätten handeln sollen. „Wenn das Angebot zurückgezogen ist und er ruft eine Stunde später an, dann hätte ich gesagt: Upamecano, komm morgen in der Geschäftsstelle vorbei, dann machen wir dir ein neues Angebot, das aber nicht so hoch ist wie das letzte.“ Stattdessen soll das neue Arbeitspapier für den Verteidiger nun eine Laufzeit bis 2030 haben. (red)

Dieser Inhalt wurde mit Hilfe von KI erstellt.