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EM-Casting wird zur Blamage Peinlich-Pleite! Normazedonien schockt DFB-Team

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Ilkay Gündogan traf beim WM-Qualifikationsspiel der DFB-Elf gegen Nordmazedonien zum 1:1 vom Elfmeterpunkt. Am Ende gab es dennoch die 1:2-Blamage.

Duisburg – Es sollte der aufschlussreiche Abschluss seines großen EM-Castings werden, am Ende wurde es eine Blamage. Und nach dem peinlichen 1:2 in der WM-Quali gegen Nordmazedonien dürften Bundestrainer Joachim Löw (61) wieder mehr Fragen als Antworten beschäftigen. Mitte Mai muss Löw seinen Kader für das Sommer-Turnier benennen. Doch gegen die Nummer 65 der Weltrangliste konnte kaum einer seiner Schützlinge echte Eigenwerbung betreiben.

  • DFB-Team blamiert sich in WM-Quali bei 1:2 gegen Nordmazedonien
  • Joachim Löws Systemwechsel funktioniert nicht
  • Vor der Kadernominierung hat der Bundestrainer mehr Fragen als Antworten

Die tief stehenden Osteuropäer schockten das DFB-Team in Duisburg doppelt – dass nach drei Länderspielen binnen sieben Tagen bei der deutschen Elf die Spritzigkeit fehlte, war dabei nicht zu übersehen. „Das darf nicht passieren. Da fehlen mir grade die Worte, ehrlich gesagt. Das ist nicht zu erklären“, sagte DFB-Kapitän Ilkay Gündogan (30).

„Die Enttäuschung ist bei uns allen riesengroß. Wir haben nicht die Frische gehabt“, meinte ein niedergeschlagener Joachim Löw nach seiner ersten Niederlage als Bundestrainer in einem WM-Quali-Spiel überhaupt. Zudem stürzte das DFB-Team in der Gruppe auf den dritten Rang ab.

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WM-Quali: DFB-Team mit dürftigem Auftritt gegen Nordmazedonien

Vor allem beim deutschen Rekordmeister aus München dürfte die deutsche Aufstellung für Stirnrunzeln gesorgt haben: Während Leroy Sané (25), Joshua Kimmich (26), Leon Goretzka (26) und Serge Gnabry (25) zum dritten Mal von Beginn an ranmussten, erhielt der Leipziger Lukas Klostermann (24) eine Pause. Vor dem Top-Spiel in der Bundesliga am kommenden Samstag (18.30 Uhr, Sky) bei den Sachsen muss der FC Bayern seine Nationalspieler nun irgendwie fit bekommen.

Löw hatte vor dem Anpfiff zudem mit einer Systemumstellung überrascht: Der Bundestrainer ließ im Spielaufbau hinten wieder mit einer Dreierkette agieren. Doch der Schachzug sollte nicht wirklich aufgehen. „Ich bin ja wirklich kein Fan von Systemumstellungen“, motzte auch RTL-Experte und Ex-Bayern-Präsident Uli Hoeneß (69) in der Halbzeitpause bei RTL.

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Robin Gosens (l.) und Boban Nikolov kämpfen im WM-Qualifikationsspiel zwischen der DFB-Elf und Nordmazedonien um den Ball.

Nun muss Joachim Löw sich festlegen: Wer fährt mit zur EM? Nach der Kader-Nominierung Mitte Mai gibt es nur noch die Test-Kicks gegen Dänemark (2. Juni) und Lettland (7. Juni). Dann wartet am 15. Juni im ersten EM-Gruppenspiel mit Frankreich gleich ein richtiges Schwergewicht.

DFB-Blamage gegen Nummer 65 der Weltrangliste

Der nordmazedonische Fußball-Held Goran Pandev (37) – 2010 Champions-League-Sieger mit Inter Mailand gegen den FC Bayern München – brachte die Gäste in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit nach dem ersten gelungenen Angriff in Führung (45.+2).

Gündogan – zum dritten Mal in seiner DFB-Karriere Kapitän der deutschen Mannschaft – egalisierte den Spielstand in der 63. Minute. Doch Eljif Elmas (21) kürte sich in der 85. Minute zum umjubelten Helden aufseiten der Nordmazedonier.

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