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Video-Assistenten DFL enthüllt Zentrale der Bundesliga-Schiedrichter in Köln

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Bundesliga-Schiedsrichter Sascha Stegemann und sein Operator Tom Janicot an ihrem potenziellen Arbeitsplatz im Videoasisstcenter in Köln

Köln – Am 18. August ist es soweit: Der Videobeweis feiert bei der Partie zwischen Bayern München und Bayer Leverkusen in der Bundesliga Premiere.

Ab dann sind alle Augen auf Köln gerichtet. Denn das Herzstück der „Videoüberwachung“ liegt tief in den Katakomben des Cologne Broadcasting Center in Deutz.

Hier hat die DFL ihr zentrales Center für alle Videoassistenten eingerichtet.

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So sieht das neue Videoassistcenter in Köln aus. Den neuen Videoschiedsrichtern stehen hier sechs Arbeitsplätze zur Verfügung.

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Kosten: 1,8 Millionen Euro

Stolze 1,8 Millionen Euro hat sich der Verband die Ausstattung der Video-Assistent-Zentrale kosten lassen.

Parallel können an bis zu sechs Arbeitsplätzen die jeweiligen Videoassistenten, allesamt Bundesliga-Schiedsrichter, zwei Operator pro Match und ein Supervisor auf insgesamt 100 Quadratmetern arbeiten.

„Ich freue mich sehr darauf. Das ist eine sehr spannende Aufgabe“, sagt Bundesliga-Schiedsrichter Sascha Stegemann (32), der seit September in das Projekt eingebunden ist.

Zahlreiche Testläufe

Er war von Anfang an dabei, als die DFL das System im vergangenen Jahr  getestet und 127 sogenannte Offline-Tests und 114 Live-Tests durchgeführt hat.

„Es war ein enormer Lernprozess. Das wird nun eine neue mentale Herausforderung“, sagt  Stegemann, einer von insgesamt 23 für den Videoassistenten geschulten Referees.

Dabei verdeutlichte er  noch einmal, dass der Videoassistent nur in vier Fällen eingreift: Torerzielung (Regelwidrigkeiten), Strafstoß/Elfmeter, Rote Karte (nicht oder falsch geahndete Vergehen) und Verwechslung eines Spielers (bei Roter und Gelb-Roter Karte).

Spielfluss soll nicht gestört werden

„Wir werden künftig viele Situationen auflösen können“, sagt Stegemann.  In der Saison 2016/17 hätten so von 104 spielrelevanten Fehlern 77 vermieden werden können.

Die klare Zielsetzung dabei heißt aber: Der Spielfluss soll nicht großartig gestört werden.

Die Aufklärung einer Szene soll lediglich zwischen zehn und 40 Sekunden dauern.

Keine Pannen wie beim Confed Cup

Angst, dass es zu ähnlichen Irritationen und Pannen wie beim Confed Cup kommen könnte, gibt es nicht.

„Dort haben sich die Schiedsrichter eine Woche darauf vorbereiten können. Wir dagegen beschäftigen uns seit einem Jahr mit dem Projekt.  Es freuen sich alle, dass wir nun nach einjähriger Testphase endlich starten und wir den Fußball ein Stück weit gerechter machen können“, sagt DFL-Direktor Ansgar Schwenken (47).

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