Beben beim VfB Stuttgart Vorstand Alexander Wehrle trennt sich von Sportdirektor Sven Mislintat

Stuttgarts ehemaliger Sportdirektor Sven Mislintat steht vor dem Spiel im Stadion.

Sportdirektor Sven Mislintat (VfB Stuttgart) hier beim Spiel gegen Arminia Bielefeld am 6. November 2021, wurde am 30. November beim VfB entlassen.

Sportliches Beben beim VfB Stuttgart: Der Bundesligist hat sich am Mittwoch von Sportdirektor Sven Mislintat getrennt.

Rumort hat es seit Wochen, jetzt ist eine Entscheidung gefallen. Der VfB Stuttgart und Sportdirektor Sven Mislintat gehen getrennte Wege.

Beim 16. der Bundesliga-Tabelle wurde seit Wochen diskutiert und gestritten. Nun hat Mislintat ein Angebot des VfB abgelehnt. Er hätte deutlich weniger verdienen sollen und seine Entscheidungsmacht wäre wohl beschnitten worden.

VfB Stuttgart verkündet Trennung von Sven Mislintat

Daraufhin hat der VfB um Vorstands-Boss Alexander Wehrle die Reißleine gezogen – man trennt sich von Mislintat. Wehrle hatte zuvor schon gegen Mislintats Willen die Weltmeister Sami Khedira (35) und Philipp Lahm (39) als externe Berater engagiert.

Alles zum Thema VfB Stuttgart

Vom VfB heißt es in einer Stellungnahme: „Ein aus Sicht des VfB absolut marktgerechtes Angebot zur Vertragsverlängerung hat Sven Mislintat abgelehnt. Er wird den VfB nach dreieinhalbjähriger Tätigkeit zum 30.11.2022 verlassen, sein bis Juni 2023 laufender Vertrag wird einvernehmlich aufgelöst.“

Alex Wehrle, VfB-Vorstandsvorsitzender, sagt: „Sven hat sich entschieden, unser Vertragsangebot nicht anzunehmen. Das bedauern wir. Die Verhandlungen jetzt zu beenden, ist eine gemeinsame Entscheidung aller Verantwortlichen. Sie ändert aber nichts an unserer gegenseitigen Wertschätzung. Sven Mislintat war dreieinhalb Jahre Teil unseres Teams und hat sich immer geradlinig und leidenschaftlich für den VfB eingesetzt. Für seine geleistete Arbeit gelten ihm unser Dank und Respekt. Sven Mislintat wird in Stuttgart und beim VfB immer ein gern gesehener Gast sein.“

Viele Fans trauern Mislintat hinterher. Ein Anhänger twittert: „Danke für alles Sven. Danke, dass man sich wenigstens für einen kurzen Zeitraum wieder mit dem VfB und dessen Weg identifizieren konnte. Danke für die kurzzeitige Hoffnung auf alten Erfolg und dem Weg weg von Seilschaften usw. Leider endet das hier.“

Sven Mislintat selber meinte: „Wir haben in unseren Gesprächen keinen gemeinsamen Nenner für eine Fortsetzung meiner Tätigkeit beim VfB gefunden. Ich bedauere das sehr, weil mir der VfB in den vergangenen Jahren zu einer echten Herzensangelegenheit geworden ist und ich gerne weiter meinen Teil zu einer positiven Entwicklung dieses großen Vereins beigetragen hätte. Ich werde die Zeit in Stuttgart nie vergessen, emotionale Höhepunkte wie der Aufstieg oder der Last-Minute-Sieg am letzten Spieltag der vergangenen Saison bleiben für immer. Ich danke allen, die mich auf meinem Weg begleitet und unterstützt haben und wünsche der Mannschaft und den großartigen Fans nur das Beste.“ (ubo)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.