Er hat Zivilisten in den Kopf geschossen Russischer Soldat (21) wurde jetzt verurteilt

Machtkampf in Stuttgart Mislintat fordert interne Lösung als VfB-Sportvorstand

Stuttgarts Sportdirektor Sven Mislintat steht vor dem Spiel im Stadion.

Sportdirektor Sven Mislintat (VfB Stuttgart) hier beim Spiel gegen Arminia Bielefeld am 6. November 2021.

Der VfB Stuttgart sucht für den Zeitpunkt des Rückzugs des Vorstandsvorsitzender Thomas Hitzlsperger nach einer neuen Führung. Sportdirektor Sven Mislintat setzt nun die Bosse in einem Interview unter Druck. 

Beim VfB Stuttgart tobt weiter ein Machtkampf um die zukünftige Besetzung der Klubspitze. Jetzt setzt Sportdirektor Sven Mislintat (49) den Aufsichtsrat um Claus Vogt unter Druck.

Nach Ansicht von Mislintat, dem Diamantenauge mit Blick für junge, entwicklungsfähige Profis, sollten entweder er selbst, Nachwuchsdirektor Thomas Krücken oder Organisationsdirektor Markus Rüdt den Posten als Sportvorstand bekommen.

„Ich sehe unseren sportlichen Weg am besten vertreten und seine Fortsetzung gewährleistet, wenn jemand aus unserer Gruppe Sportvorstand würde“, sagte Mislintat in einem Interview mit den „Stuttgarter Nachrichten“ und der „Stuttgarter Zeitung“ und macht davon auch eine Entscheidung über seine Zukunft abhängig.

Mislintat: Verlängerung nur zu seinen Konditionen

Mislintat macht deutlich: „Mir persönlich ist dieser Posten dabei nicht wichtig, und ich habe auf Nachfrage deutlich signalisiert, dass ich im Rahmen eines solchen Konstruktes bereit wäre, meinen Vertrag auch als Sportdirektor bis 2024 zu verlängern.“

Der Posten wird frei, weil sich Vorstandschef Thomas Hitzlsperger (39) im kommenden Jahr zurückzieht. Als Vorsitzender verantwortet Hitzlsperger bislang auch den sportlichen Bereich, möglicherweise wird der VfB um Aufsichtsratsboss Claus Vogt im neuen Jahr aber einen neuen Vorstandsboss sowie einen neuen Sportvorstand installieren.

VfB Stuttgart künftig mit mehreren Vorständen?

Im Gespräch für den Vorstandsvorsitz ist unter anderem auch der FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle, der in Köln allerdings noch einen Vertrag bis 2023 hat. Der hatte in Köln stets mit einem Sport-Geschäftsführer an seiner Seite gearbeitet – sodass das personell passen würde.

Alles zum Thema VfB Stuttgart
  • Zwei Wochen nach Meister-Party Bayern-Star Davies bestätigt Trennung von Freundin Jordyn
  • Kurioser Geldregen Dieses Gegentor beschert dem 1. FC Köln mehrere Millionen Euro
  • Coacht Löw bald drei Superstars? Ex-Bundestrainer soll heißer Kandidat auf begehrten Trainerposten sein
  • FC-Verlängerung & Titel-Traum Baumgart im Euro-Interview: „Wollen Weg zusammen weitergehen“
  • Wehrle im Rettungs-Rausch Nach Kult-Interview: Ex-FC-Finanzboss kontert Hoeneß-Aussagen frech
  • Geklautes Souvenir wieder da Nach Ebay-Aktion: VfB-Fan schickt Kapitänsbinde zurück an den Verein
  • Dritter FC-Boss im Anflug Köln holt Wehrle-Nachfolger – Wolf freut sich auf „große Expertise“
  • FC-Kommentar Baumgart hat schlafenden Riesen geweckt – keine Angst, dass Köln wieder abschmiert
  • Stuttgart gerettet Medizinische Notfälle, verletzter Spieler: VfB-Platzsturm gegen Köln mit Folgen
  • Stimmen zum Drama-Finale in Stuttgart FC-Angreifer Uth: „Da können wir sehr stolz drauf sein“

„Ob und wie sich das Projekt Junge Wilde 2.0 nach Thomas’ Rückzug entwickeln wird, hängt in erster Linie von den Personalentscheidungen ab, die Claus Vogt und Rainer Adrion (Vizepräsident, Anm. d. Red.) unter anderem bezüglich eines Sportvorstandes treffen beziehungsweise zur Abstimmung im Aufsichtsrat vorbereiten“, sagte Mislintat. (ach)

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.