Transfer-News Ausgerechnet zum Erzrivalen: Real-Star offenbar einig mit dem FC Barcelona

Reals Marco Asensio (m.), Nacho Fernandez (l.) und Federico Valverde (r.) jubeln gemeinsam nach einem Tor.

Reals Marco Asensio (m.), Nacho Fernandez (l.) und Federico Valverde (r.) beim Spiel gegen RB Leipzig in der Champions League am 14. September 2022.

Die neuen Saisons in den höchsten Spielklassen Europas sind gestartet, das Transferfenster ging mit dem Deadline Day zu Ende. Alle Wechsel, Gerüchte und Vertragsverlängerungen gibt es im Transfer-Ticker.

Die neue Saison ist gestartet, in den Top-Ligen Europas rollt wieder der Ball. Die heiße Phase auf dem Transfermarkt ist derweil am 1. September mit dem Deadline Day zu Ende gegangen.

Welche vereinslosen Spieler empfehlen sich noch für neue Klubs, welche Winter-Wechsel deuten sich im Laufe der Hinrunde an? Alle Antworten gibt es hier im Transfer-Ticker. EXPRESS.de hält Sie über anstehende Wechsel, Gerüchte, Transfer-News und Vertragsverlängerungen auf dem Laufenden.


Marco Asensio offenbar mit dem FC Barcelona einig

Alles zum Thema RB Leipzig

Marco Asensio (26) von Real Madrid möchte seinen Vertrag bei den Königlichen nicht verlängern und hat nun offenbar einen neuen Verein gefunden. Nach Informationen von „RCA1“ (26. September 2022) sei sich der spanische Nationalspieler offenbar über einen Wechsel mit dem FC Barcelona einig.

Der 26-Jährige soll einen Vorvertrag bei den Katalanen bereits unterschrieben haben, der ab der kommenden Saison für vier Jahren laufen soll. Wie dieser Wechsel zum Erzrivalen wohl bei den Real-Fans ankommen wird?

Unter Trainer Carlo Ancelotti (63) hatte Asensio kaum mehr eine Rolle gespielt. Der Rechtsaußen brachte es in der laufenden Saison auf gerade mal vier Kurzeinsätze. AC Mailand, Juventus Turin und Teams aus der Premier League sollen den Spanier ebenfalls auf dem Zettel gehabt haben.


FC Bayern München weiterhin an Harry Kane interessiert

Der deutsche Fußball-Rekordmeister Bayern München ist offenbar weiter an einer Verpflichtung des englischen Kapitäns Harry Kane (29) als Nachfolger des abgewanderten Stürmerstars Robert Lewandowski (34) interessiert. Nach Informationen des „kicker“ hat eine „erste Kontaktaufnahme“ mit dem 29-Jährigen bereits stattgefunden.

Kane steht noch bis 2024 beim Londoner Premier-League-Klub Tottenham Hotspur unter Vertrag. Nach dem Abgang von Lewandowski zum FC Barcelona und der jüngsten Bayern-Misere mit vier Partien ohne Sieg wird der Ruf nach einem echten Mittelstürmer rund um den Klub immer lauter.

Der Brite spielt in der Premier League derzeit groß auf und kommt in sieben Ligaspielen auf sechs Tore und eine Vorlage. Ob der Wechsel bereits im Winter ein heißeres Thema wird oder doch erst im kommenden Sommer ist noch unklar.


VfB Stuttgart verpflichtet Dan-Axel Zagadou

Der VfB Stuttgart hat am Montag (19. September 2022) auf den schwachen Saisonstart in der Fußball-Bundesliga reagiert und für seine Abwehr den Franzosen Dan-Axel Zagadou verpflichtet.

Der 23 Jahre alte Innenverteidiger unterschrieb einen Vertrag bis 30. Juni 2026. „Er ist athletisch stark, verfügt über ein gutes Passspiel und hat in den vergangenen Jahren wertvolle Erfahrungen auf nationaler und internationaler Ebene gesammelt“, sagte Sportdirektor Sven Mislintat über den Neuzugang. „Er kennt die Bundesliga und wird dementsprechend wenig Zeit brauchen, um sich bei uns zu integrieren.“

Zagadou war nach seinem Abschied von Borussia Dortmund seit Juli vereinslos und soll helfen, die Defensive des VfB zu stabilisieren. Für den BVB war er seit 2017 in 92 Pflichtspielen im Einsatz. Allerdings fiel er auch immer wieder verletzungsbedingt aus. „Ich bin sehr glücklich, hier zu sein. Vielen Dank an die Verantwortlichen des VfB für das Vertrauen, das sie mir entgegenbringen“, sagte Zagadou. Die Stuttgarter sind nach den ersten sieben Liga-Spieltagen noch sieglos und liegen mit fünf Punkten auf Rang 16 der Tabelle.

Da Zagadou vereinslos war, konnte der VfB ihn auch außerhalb des Transferfensters verpflichten. 


James Rodriguez aus der Wüste nach Griechenland

Sein Stern ging spätestens bei der WM 2014 auf, es folgte der Wechsel zu Real Madrid. 2017 folgte für James Rodriguez (31) eine zweijährige Leihe zum FC Bayern München, spätestens danach geriet die Karriere des Kolumbianers aber mächtig ins Stocken.

Die Madrilenen gaben ihn 2020 ablösefrei zum FC Everton ab, aber auch dort konnte James seiner Karriere keinen neuen Schwung verleihen. Im September 2021 ging es dann, die WM im kommenden Winter mal ausgeschlossen, ins Fußball-Niemandsland Katar zum Al-Rayyan SC.

Aber selbst beim im internationalen Vergleich unterklassigen Wüstenklub kommt der 31-Jährige nicht mehr ins Rollen. Innerhalb eines Jahres bringt James es nur auf 15 Einsätze, dabei gelangen ihm aber immerhin fünf Treffer und sieben Vorlagen.

Jetzt kehrt er zurück nach Europa – und hat einen Klub gefunden. Der frühere Bayern-Profi James Rodriguez wechselt aus Katar zum griechischen Fußball-Rekordmeister Olympiakos Piräus. Der Klub gab die Verpflichtung des kolumbianischen Mittelfeldspielers vor dem Anpfiff der Europa-League-Partie am Donnerstag (15. September 2022) gegen den SC Freiburg bekannt. 


Leipzig schmeißt Tedesco raus – übernimmt Marco Rose?

RB Leipzig hat einen extrem schlechten Start in die Bundesliga hingelegt. Nach fünf Spielen stehen beim Dosenklub nur fünf Punkte auf der Habenseite. Am vergangenen Wochenende gab es eine blamable 0:4-Klatsche bei Eintracht Frankfurt.

Und auch beim Champions-League-Auftakt gab es am Dienstag (7. September 2022) ein 1:4-Debakel gegen Schachtjor Donezk. Am Mittwoch zogen die Sachsen dann die Konsequenzen: Domenico Tedesco (36) ist nicht länger Trainer von RB Leipzig!

„Die Entscheidung, Domenico Tedesco freizustellen, ist uns sehr schwergefallen. Mit Domenico haben wir noch in der vergangenen Saison eine sehr erfolgreiche Rückrunde gespielt und uns mit einem Zweier-Schnitt für die Champions League qualifiziert. Dazu haben wir mit dem DFB-Pokal unseren ersten großen Titel geholt und damit die erfolgreichste Saison unserer noch jungen Vereinsgeschichte gespielt“, sagt RB-Geschäftsführer Oliver Mintzlaff.

Allerdings sei die Entscheidung unumgänglich gewesen: „Wir haben eine Gesamtverantwortung für RB Leipzig und wollen unsere Ziele erreichen. Daher sind wir in der Gesamtabwägung zu dem Schluss gekommen, dass wir einen neuen Impuls benötigen.“

Tedesco sagte nach der Donezk-Pleite noch: „Ich mache mir über meine Position keine Gedanken. Ich bin jetzt gerade nach dem Spiel sehr enttäuscht, aber morgen sieht die Welt wieder anders aus.“ Und tatsächlich sieht die Welt anders aus, denn der 36-Jährige ist nun erneut ohne Job.

Bereits vor Tedescos Entlassung kam ein Trainer-Hammer ans Licht. Wie die „Bild“ berichtet, geistern bereits erste Nachfolger-Namen durch Sachsen. Laut Bericht haben sich die Leipziger dabei bereits auf Ex-BVB und -Gladbach-Coach Marco Rose (45) festgelegt.

Passend wäre das, sollten die Leipziger wirklich Ex-Fohlen-Manager Max Eberl (48) verpflichten, der Rose 2019 von Red Bull Salzburg in den Borussia-Park lotste.


OGC Nizza verpflichtet Mittelfeldspieler Ross Barkley

Der OGC Nizza von Trainer Lucien Favre hat nochmal auf dem Transfermarkt nachgelegt. Wie die Franzosen am Sonntagabend (4. September 2022) bekannt gaben, wurde der vereinslose Ross Barkley (28) unter Vertrag genommen.

In Nizza steht am Donnerstag (8. September, 18.45 Uhr) das Conference-League-Spiel gegen den 1. FC Köln an. Doch da ist der Haken bei der Verpflichtung: Barkley wird nicht spielen können. Für den europäischen Wettbewerb mussten alle Spieler bis Freitag (2. September 2022) gemeldet werden. Barkley kann Nizza also nur in Liga und in nationalen Wettbewerben helfen.

Der englische Nationalspieler (33 Einsätze) war nach seiner Vertragsauflösung beim FC Chelsea ohne Klub. Im Januar 2018 war er für knapp 17 Millionen Euro vom FC Everton nach Chelsea gewechselt. Der große Durchbruch gelang dort aber nicht. Zuletzt war er an Aston Villa ausgeliehen.


Julian Draxler verlässt Paris Saint-Germain

Julian Draxler steht Medienberichten zufolge kurz vor einem Wechsel zum portugiesischen Topclub Benfica Lissabon. Das berichteten zahlreiche Medien aus Deutschland und Portugal, darunter die Sportzeitung „Record“, die von einem Leihgeschäft schreibt.

Der 28 Jahre alte Draxler, der 2014 mit dem DFB-Team Weltmeister geworden war, steht bei Paris Saint-Germain noch bis 2024 unter Vertrag, beim neuen PSG-Trainer Christophe Galtier (56) ist er aber nicht mehr für die erste Mannschaft gesetzt. In Lissabon träfe Draxler auf den deutschen Trainer Roger Schmidt – und schon bald wieder auf seinen Ex-Club. In der Champions League spielt Benfica am 5. Oktober in der Gruppe H gegen Paris.


Rolle rückwärts: Bayer Leverkusen dementiert Interesse an Gosens

Bayer Leverkusens Sportchef Simon Rolfes hat ein angebliches Interesse des Fußball-Bundesligisten an Nationalspieler Robin Gosens zurückgewiesen.

Ein entsprechendes Gerücht war am Dienstag aufgekommen. „Es gibt kein Angebot von Bayer, und es gibt keine Absicht, ihn zu kaufen“, sagte Rolfes am Mittwoch dem „Kölner Stadt-Anzeiger“.

Gosens spielt erst seit Januar als Leihgabe von Atalanta Bergamo für Inter Mailand. In der Bundesliga war der 28 Jahre alte Mittelfeldspieler bislang noch nie aktiv. Der italienische Transferexperte Fabrizio Romano hatte am Dienstag über das angebliche Interesse Bayers an Gosens berichtet.

RB Leipzig will ehemaligen Bundesliga-Star von PSG

Fußball-Bundesligist RB Leipzig will seine Defensive in der Schlussphase der Transferperiode noch einmal verstärken. Wie die französische Sporttageszeitung „L'Équipe“ am Mittwoch berichtete, will der Pokalsieger Abdou Diallo von Paris Saint-Germain verpflichten. Auch Transferexperte Fabrizio Romano berichtet über den anstehenden Transfer.

Der 26 Jahre alte Verteidiger steht bei PSG noch bis 2024 unter Vertrag, darf den Club aber verlasen. Neben Leipzig sollen Benfica Lissabon und Galatasaray Istanbul an dem Senegalesen interessiert sein, der in der Bundesliga bereits für Dortmund und Mainz aktiv war.

Durch den Abgang von Nordi Mukiele zu PSG und den langfristigen Ausfall von Lukas Klostermann ist Leipzig in der Abwehr für drei Wettbewerbe zu dünn besetzt. Andererseits wäre Diallo nach Marcel Halstenberg und Josko Gvardiol bereits der dritte linksfüßige Innenverteidiger im Kader.

Bayer Leverkusen heiß auf Robin Gosens

Fußball-Nationalspieler Robin Gosens (28) steht Medienberichten zufolge vor einem möglichen ersten Engagement in der Bundesliga. Wie der italienische Transferexperte Fabrizio Romano und das Portal sport1.de berichteten, will Bayer Leverkusen den Abwehrspieler bis zum Ende des Sommer-Wechselfensters am Donnerstag (1. September 2022) verpflichten.

Demnach hätten Leverkusen und Gosens aktueller Club, Inter Mailand, Gespräche geführt. Eine Ausleihe mit anschließender Kaufoption soll laut Romano zur Diskussion stehen. Der 28 Jahre alte Gosens spielt seit Ende Januar für Inter. Er ist offiziell von Atalanta Bergamo nur ausgeliehen, der Kauf würde im kommenden Sommer fällig. In der Bundesliga spielte der gebürtige Rheinländer (Emmerich am Rhein) bisher noch nicht, über Stationen in den Niederlanden war er nach Italien gekommen.

Perfekt ist die Vertragsverlängerung mit Stamm-Keeper und Kapitän Lukas Hradecky (32) bis Juni 2026. Ob jetzt auch noch Gosens kommt?


Manuel Akanji vor Wechsel von Borussia Dortmund zu Manchester City

Dass Borussia Dortmund Manuel Akanji (27) gern noch in diesem Transfer-Fenster abgeben würde, ist kein Geheimnis mehr. Nun buhlt offenbar einer der ganz großen Namen des Weltfußballs um den Schweizer Abwehrmann: Manchester City!

Wie unter anderem „The Athletic“ berichtet, stehen beide Vereine kurz vor einer Einigung über einen Transfer. Demnach steht eine Ablösesumme in Höhe von 17,5 Millionen Euro im Raum. Akanji hat in Dortmund noch Vertrag bis Sommer 2023, wollte seinen Kontrakt aber zuletzt nicht verlängern – damit manövrierte er sich bei der Borussia ins Abseits.

Akanji war im Januar 2018 vom FC Basel zum BVB gewechselt und hat für die Gelb-Schwarzen seitdem 119 Bundesliga-Spiele (vier Tore, eine Vorlage) absolviert. Der 41-fache Nationalspieler gewann 2021 mit den Dortmundern den DFB-Pokal. Bei City würde er auf Star-Coach Pep Guardiola (51) und Ex-Dortmund-Kollege Erling Haaland (22) treffen.


Bis zu 100 Millionen Euro: Manchester United holt Antony von Ajax

Das Ringen um den brasilianischen Flügelstürmer Antony (22) hat sich in die Länge gezogen, doch nun hat Manchester United den Mega-Deal unter Dach und Fach gebracht. Der Offensivmann wechselt für etwa 100 Millionen Euro von Ajax Amsterdam zu den „Red Devils“. Manchester zahlt demnach 95 Millionen Grundablöse, die durch Boni auf 100 Millionen anwachsen könnte. Ein vorheriges Angebot über etwa 90 Millionen hatte Ajax jüngst noch abgelehnt.

Der neue Ajax-Trainer Alfred Schreuder (49), der zwischen 2019 und 2020 die TSG Hoffenheim trainierte hatte, zeigte sich enttäuscht über Antonys Abgang. Er erklärte, dass so etwas „früher undenkbar“ gewesen sei, „aber heute dreht sich alles ums Geld. Es ist bedauerlich, dass solche Dinge passieren.“ Zuvor hatte Antony zwei Spiele wegen des Wechseltheaters verpasst.

Für Ajax bedeutet der Verkauf von Antony, der in der vergangenen Champions-League-Saison den BVB ärgerte (Dortmund verlor beide Spiele gegen Ajax; Antony machte ein Tor und zwei Vorlagen), dass die Transfereinnahmen in dieser Saison auf ungefähr 220 Millionen Euro anwachsen. Unter anderem wurde Ryan Gravenberch (20) an Bayern München, Sébastien Haller (28) an Borussia Dortmund und Lisandro Martinez (24) an Manchester United verkauft.


Bayer Leverkusen holt Callum Hudson-Odoi und verlängert mit Hradecky

Den Bayer-Verantwortlichen ist ein echter Coup auf dem Transfermarkt gelungen. Denn die Werkself holt Callum Hudson-Odoi (21) vom FC Chelsea an Bord. Der schnelle Außen, an dem einst auch der FC Bayern München Interesse gezeigt hatte, absolvierte am Montagabend seinen Medizincheck und unterschrieb anschließend einen Leihvertrag bis Saisonende. Am Dienstag machte Bayer den Deal offiziell.

Der eine kommt, der andere geht: So verleiht Bayer Leverkusen den spanischen U19-Nationalspieler Iker Bravo an Champions-League-Sieger Real Madrid. Der Mittelstürmer wechselt mit sofortiger Wirkung für ein Jahr zum spanischen Rekordmeister. Dort wurde er zunächst beim Drittligisten Real Madrid Castilla registriert, dem von Raul trainierten B-Team der Königlichen. Der 17-jährige Bravo war im Sommer 2021 ablösefrei aus der Jugend des FC Barcelona nach Leverkusen gekommen. In der abgelaufenen Spielzeit erzielte der Spanier sieben Tore in 14 Partien für Bayers U19 und kam auch bei den Profis in der Bundesliga und im DFB-Pokal je einmal zum Einsatz.

Ebenfalls unter Dach und Fach ist die Vertragsverlängerung mit Stamm-Keeper und Kapitän Lukas Hradecky (32). Der Kontrakt des Finnen lief ursprünglich im Sommer 2023 aus, Hradecky verlängerte bei der Werkself nun um drei Jahre bis zum 30. Juni 2026.


AC Mailand schnappt sich Malick Thiaw vom FC Schalke 04

Malick Thiaw (21) wechselt mit sofortiger Wirkung vom FC Schalke 04 zum AC Mailand. Die Knappen haben aufgrund des wirtschaftlich starken Angebots einem Wechsel des Innenverteidigers in die Serie A zugestimmt. Über alle weiteren Modalitäten wurde zwischen den beteiligten Parteien Stillschweigen vereinbart.

„Wir müssen bei allen Entscheidungen immer auch die wirtschaftlichen Aspekte beachten – so wie im vergangenen Winter, als wir einen Wechsel noch abgelehnt hatten. Die Rahmenbedingungen jetzt sind andere und finanziell so gut, dass wir dem Transfer nun zugestimmt haben“, sagt Sportdirektor Rouven Schröder.


FC Bayern will Vertrag mit Alexander Nübel verlängern

Es ist nicht die größte Baustelle des FC Bayern München, aber eine total spannende Personal-Entscheidung. Wie geht der Klub mit Torwart Alexander Nübel (25) um? Am Montag (28. August 2022) sagte Bayern-Sportvorstand Hasan Salihamidzic (45) im „Kicker“, dass Nübel Teil der Generation Zukunft beim FC Bayern sei: „Natürlich zähle ich Alexander Nübel dazu. Er ist ganz wichtig in unserer Zukunftsplanung.“

Und deshalb will Bayern erneut das Gespräch suchen und den Vertrag am liebsten im kommenden Winter mit Nübel verlängern. Doch das wird kompliziert, denn nichts geht ohne eine Entscheidung von Manuel Neuer (36). Aktuell ist Nübel an AS Monaco ausgeliehen, dort entwickelt er sich prächtig. Ende der Saison 2022/23 endet der Leihvertrag. Beim FCB hat Nübel noch einen Vertrag bis 2025.

Doch 2023/24 wird er garantiert nicht beim FC Bayern spielen, wie Nübel-Berater Stefan Backs klarstellt: „Die Konstellation Neuer – Nübel wird es mit Alex nicht mehr geben.“ Es hängt also an der Personalie Neuer: Der hat einen Vertrag bis 2024, wäre dann 38 Jahre alt. Ob er noch weitere Jahre dranhängt? Wenn ja, muss Nübel woanders glücklich werden und die Bayern brauchen einen neuen Keeper für die Zukunft. Nübel kam im Sommer 2020 vom FC Schalke 04, hat bisher nur vier Pflichtspiele für Bayern gemacht.


Verkauft Kölns Gruppengegner OGC Nizza das größte Sturmtalent?

Amine Gouiri (22) könnte Kölns Gruppengegner in der Conference League OGC Nizza noch in diesem Sommer verlassen. Wie die französische Sportzeitung L'Équipe berichtet, steht das Sturmjuwel vor einem Wechsel zum italienischen Spitzenklub Juventus Turin.

Der Angreifer wird dem Bericht zufolge von mehreren Klubs umworben. Aus Frankreich sollen Stade Rennes und Olympique Lyon an einer Verpflichtung Gouiris interessiert sein, doch es ist fraglich, ob diese Vereine die Ablöseforderungen Nizzas erfüllen können.

Wahrscheinlicher ist demnach ein Wechsel nach Turin, oder nach England. Wie die Zeitung berichtet, habe „ein großer Klub aus England“ sein Interesse an Gouiri hinterlegt.

Um einen Transfer zu realisieren, habe Nizza die Ablöseforderung von 40 Millionen Euro auf 30 Millionen heruntergeschraubt. Juve soll bereit sein, Gouiri mit einer Kaufoption auszuleihen. Als Ersatz habe Nizza Gaetan Laborde (28) von Stade Rennes im Blick.


Wo geht er hin? Bayern-Talent hat die Qual der Wahl

Gabriel Vidovic (18) gilt als eines der hoffnungsvollsten Talente im Kader des FC Bayern München, kommt aber derzeit fast ausschließlich in der Regionalliga bei Bayern II zum Einsatz. Der Offensivakteur soll in der laufenden Saison Spielzeit auf höherem Niveau erhalten.

Deshalb wollen die Bayern Vidovic ausleihen. Ursprünglich hieß es, er solle innerhalb der Bundesliga verliehen werden, jetzt steht eine Leihe in die 2. Bundesliga oder in die niederländische Eredivisie unmittelbar vor dem Abschluss. Die Bayern und Vidovic haben laut "Sky" die Qual der Wahl: Nürnberg, Regensburg und Vitesse Arnheim heißen die potenziellen neuen Arbeitgeber Vidovics. Zumindest für ein Jahr, danach setzen die Bayern auf ihn.


FC Schalke 04: Thiaw-Wechsel nach Mailand füllt die leere Kasse

Schalkes Innenverteidiger Malick Thiaw steht Medienberichten zufolge kurz vor einem Wechsel zum italienischen Fußball-Meister AC Mailand. Das berichten Sport1 und die „WAZ“ am Sonntag. Laut Sport1 seien nur noch Details des Transfers zu klären.

Schalke soll für den deutschen U21-Nationalspieler eine Ablösesumme im bis zu zweistelligen Millionenbereich erhalten. Noch am Samstag hatte Thiaw beim 1:6 der Gelsenkirchener in der Bundesliga gegen den 1. FC Union Berlin durchgespielt.


Holt Thomas Tuchel Wesley Fofana für 90 Millionen Euro zu Chelsea?

Der französische Abwehrspieler Wesley Fofana (21) steht Medienberichten zufolge kurz vor einem Wechsel von Leicester City zum FC Chelsea von Trainer Thomas Tuchel (48). Wie unter anderen der britische Sender Sky am Samstag (27. August 2022) berichtete, soll die Ablösesumme inklusive möglicher Boni bis zu 90 Millionen Euro betragen.

Beide Klubs sollen sich am Freitag grundsätzlich auf den Transfer geeinigt haben, in der englischen Liga treffen sie an diesem Samstag in London aufeinander. Fofana war 2020 für 35 Millionen Euro von Saint-Étienne nach England gewechselt, wegen eines Wadenbeinbruchs kam er in der Vorsaison nur in sieben Ligaspielen sowie fünfmal in der Conference League zum Einsatz.


Wildes Gerücht: Wechselt Cristiano Ronaldo zurück in die Serie A?

Die Gerüchteküche brodelt weiter: Zieht es Cristiano Ronaldo (37) etwa zurück in die Serie A?

Laut „Tuttosport“ möchte Ronaldos jetziger Arbeitgeber Manchester United den einstigen Wolfsburg-Stürmer Victor Osimhen (23) von der SSC Neapel verpflichten. Rund 100 Millionen Euro sollen die Italiener für den Nigerianer verlangen – und zudem offenbar noch CR7!

Der Plan von Neapel ist es laut „Tuttosport“, dass der portugiesische Stürmerstar per Leihe nach Italien kommt. Die Liga kennt Ronaldo bereits: Zwischen 2018 und 2021 stand er bei Juventus unter Vertrag. Für den Fall, dass die Leihe tatsächlich zustande kommt, könnte Cristiano Ronaldo bald wieder Champions-League spielen. 


Ex-Leverkusener geht in die Serie A zu Juventus

Für den ehemaligen Leverkusener Arkadiusz Milik (28) geht es aus der französischen Ligue 1 zurück in die Serie A: Der Stürmer wechselt auf Leihbasis von Olympique Marseille zu Juventus Turin. 

Die Leihgebühr soll schmale 900.000 Euro betragen, hinzu können weitere 800.000 Euro kommen. Will Juve den polnischen Angreifer nach der Saison verpflichten, würden zudem noch sieben bis maximal neun Millionen Euro fällig.

Der Nationalmannschaftskollege von Robert Lewandowski (34) kam im Januar 2013 von Górnik Zabrze zu Bayer o4 Leverkusen und wurde ein halbes Jahr später an den FC Augsburg verliehen. Ab 2014 ging er für Ajax Amsterdam, die SSC Neapel und zuletzt für Marseille auf Torejagd. Miliks Bilanz in der Serie A: 38 Treffer in 93 Partien für Neapel.


Doch nicht Manchester: Kevin Trapp bleibt in Frankfurt

Fußball-Nationaltorhüter Kevin Trapp (32) bleibt bei Eintracht Frankfurt und hat sich gegen einen Wechsel zu Manchester United entschieden. „Gestern habe ich den Verantwortlichen beider Vereine mitgeteilt, dass ich mich für die Eintracht entschieden habe“, sagte der 32-Jährige gegenüber der „Bild“ am Donnerstag (25. August 2022).

United hatte Trapp einen Vierjahresvertrag angeboten, den er Medienberichten zufolge zunächst auch annehmen wollte. „Es ist richtig, dass ein schriftliches Angebot vorliegt. Manchester United ist ein Weltverein. Dass ich mich mit so einem Angebot auseinandersetze und mir darüber Gedanken mache, kann, hoffe ich, jeder verstehen“, erklärte Trapp, der beim Europa-League-Sieger aus Hessen einen Vertrag bis 30. Juni 2024 besitzt.

Zuvor hatte der „Telegraph“ berichtet, dass Trapp dem Premier-League-Club doch zu teuer sei. United wolle nicht die von Frankfurt geforderten 25 Millionen Euro zahlen. Demnach konzentriere sich Manchester nun auf den slowakischen Nationalkeeper Martin Dubravka (33) von Newcastle United.


Julian Weigl bald zurück in der Bundesliga?

Die Spekulationen häufen sich. Nun gibt es immer eindeutigere Anzeichen auf eine Rückkehr von Julian Weigl (26) in die Bundesliga. Der Ex-Dortmunder soll schon bald wieder in Deutschland auf dem Platz stehen.

Wie die portugiesische Zeitung Record berichtet, soll der Mittelfeldmann kurz vor einer Einigung mit Borussia Mönchengladbach stehen. Beide Seiten haben sich schon angenähert. Sein derzeitiger Verein, Benfica Lissabon, wolle Weigl zwar lieber verkaufen, doch soll sich nun auch auf ein Leihgeschäft einlassen wollen.

Der 26-Jährige würde nur zu gut in das System von Gladbach-Cheftrainer Daniel Farke (45) passen, da noch Bedarf auf der Sechserposition besteht. Hinzu kommt, dass Farke Weigl noch bestens aus gemeinsamen BVB-Zeiten kennt.


Streli Mamba wechselt nach China

Beim 1. FC Köln hätte er einst die Nachfolge von Jhon Córdoba (29) antreten sollen, doch 2020 verhinderte der nicht bestandene Medizincheck den Wechsel von Streli Mamba (28) ans Geißbockheim. Rückblickend ist dem FC dabei offenbar nicht der ganz große Fang durchs Netz gerutscht.

Schließlich kam Mamba seither kaum mehr auf die Beine, fand weder in Kasachstan noch bei Hansa Rostock entscheidend in die Spur. Jetzt wagt der Spätstarter, der erst mit 25 Jahren sein Bundesliga-Debüt gefeiert hatte, einen neuen Anlauf – in Fernost: Mamba unterschrieb am Sonntag (21. August 2022) beim chinesischen Erstligisten Dalian Pro, geht damit erstmals außerhalb Europas auf Torejagd. 


Kevin Trapp bei Manchester United im Gespräch

Der englische Topklub Manchester United will einem Medienbericht zufolge Kevin Trapp (32) von Europa-League-Sieger Eintracht Frankfurt verpflichten. Die „Red Devils“ sollen laut „Bild“ bereits ein Angebot für den 32 Jahre alten Fußball-Nationalspieler abgegeben haben.

United will demnach auf den schlechten Saisonstart reagieren und die Defensive personell verstärken. Trapp hat bei der Eintracht einen Vertrag bis 30. Juni 2024 und galt bislang nicht als Verkaufskandidat. Von den beiden Vereinen gab es zunächst am 22. August 2022 keine Stellungnahme. Am Sonntag (21. August) stand Trapp im Tor bei der Eintracht beim 1:1 gegen den 1. FC Köln.

Im Tor von Manchester steht aktuell der Spanier David de Gea (31). Manchester ist Vorletzter der Premier League nach einem Fehlstart in die Saison. Am Montagabend kommt der FC Liverpool (21 Uhr).

Und später dann Trapp? „Ich habe hier noch zwei Jahre Vertrag. Was danach passiert, kann ich jetzt noch nicht sagen“, sagte Trapp im März bei „Sports Illustrated“ über seine langfristige Zukunft. Der gebürtige Saarländer spielte zwischen 2015 und 2018 bereits für Paris Saint-Germain und kennt sich auf der internationalen Bühne aus. Mit der Eintracht würde er nach dem Europa-League-Titel in dieser Saison in der Champions League auflaufen.


Holt Carlo Ancelotti einen Ex-Bayern-Spieler zu Real Madrid?

Die Karriere des dänischen Nationalspielers Pierre Emile Højbjerg (27) ist in den vergangenen Jahren so richtig ins Rollen gekommen: Nach seiner Zeit in Deutschland (Bayern München, FC Augsburg, Schalke 04) ist der Mittelfeldspieler zum FC Southampton gegangen. Mittlerweile ist er Stammspieler bei Tottenham Hotspur. Das könnte sich aber schon bald ändern.

Höjbjerg steht laut „Telegraph“ auf dem Zettel von Real Madrid. Bei den Königlichen könnte der Däne den Abgang von Casemiro (jetzt bei Manchester United) kompensieren. Trainer Carlo Ancelotti (63) gilt als großer Fan des ehemaligen Bayern-Spielers. Er soll schon zu seiner Zeit als Everton-Coach (2019-2021) Interesse an Højbjerg gezeigt haben.

Sollte der Transfer zustande kommen, würde Højbjerg in Madrid auf seine ehemaligen Bayern-Kollegen Toni Kroos (32) und David Alaba (30) treffen.


Nicolo Tresoldi unterschreibt Profi-Vertrag

Kaum 18 Jahre alt, hat Nicolo Tresoldi seinen ersten Profivertrag beim Zweitligisten Hannover 96 unterschrieben. Direkt nach der Rückkehr vom 4:0 beim 1. FC Magdeburg setzte der Stürmer um kurz nach Mitternacht an seinem Geburtstag die Unterschrift unter den bis 30. Juni 2026 laufenden Kontrakt. In Magdeburg hatte Tresoldi zuvor am Freitagabend erstmals in der 96-Startelf gestanden.

„Nicolo ist ein Junge aus unserer Akademie, hat hier bei 96 eine tolle Entwicklung genommen und identifiziert sich total mit der Stadt und dem Klub“, sagte Hannovers Sportdirektor Marcus Mann über den Italiener, der bislang nur einen Nachwuchsspielervertrag bis 2025 besaß. „Er bringt alles mit, um seinen Weg im Profifußball zu machen. Trotzdem wissen wir auch, dass man jetzt nicht zu schnell zu viel von dem Jungen erwarten sollte.“

Tresoldi, in Cagliari geboren, kam 2017 mit der Familie nach Deutschland, wo er bei Hannover im Nachwuchsleistungszentrum landete. 


Joel Pohjanpalo verlässt Bayer Leverkusen Richtung Italien

An Gerüchten mangelte es rund um Joel Pohjanpalo (27) seit Wochen nicht, doch ein entscheidender Interessent in Deutschland hatte sich für Bayer Leverkusen nicht ergeben. Dafür ist jetzt der Abgang ins Ausland endgültig fix. Nachdem zuletzt unter anderem der 1. FC Köln als möglicher neuer Arbeitgeber des Angreifers im Gespräch war, geht es für ihn zum italienischen Erstliga-Absteiger FC Venedig.

Am Freitag (19. August 2022) verkündete die Werkself den Wechsel des Finnen zum Klub aus der malerischen italienischen Hafenstadt. Für eine kleine Ablöse von rund einer Million Euro soll Leverkusen grünes Licht für den Transfer gegeben haben. In Venedig erhält Pohjanpalo einen Vertrag bis 2025 mit Option auf zwei weitere Jahre.


Ex-BVB-Stürmer: Paco Alcacer verschlägt es in die Wüste

Das Wechselwirrwarr hat ein Ende! Kurz vor seinem 29. Geburtstag hat sich Villarreals Paco Alcácer für den Gang in die Wüste entschieden: Der spanische Stürmer wechselt mit sofortiger Wirkung ablösefrei in die Vereinigten Arabischen Emirate zum Sharjah SC. Dort erhält er einen Vertrag bis 2025.

In den vergangenen Jahren spielte Alcácer neben Villarreal auch für den FC Valencia, den FC Barcelona und für Borussia Dortmund. Beim BVB kam Alcácer zwischen 2018 und 2020 in 37 Bundesliga-Spielen auf 23 Tore.

Bei Sharjah trifft Alcácer unter anderem auf den ehemaligen Everton-Profi Bernard (29), der 2014 bei Brasiliens 1:7-Debakel gegen Deutschland auf dem Platz stand. 

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