Transfer-TickerVfB Stuttgart verlängert mit Leistungsträger: „Unbeschreibliches Gefühl“

Von Links an: Serhou Guirassy, Deniz Undav, Silas und Atakan Karazor jubeln über ein Tor gegen den FC Bayern.

Von Links an: Serhou Guirassy, Deniz Undav, Silas und Atakan Karazor beim Spiel des VfB Stuttgart gegen den FC Bayern München am 4. Mai 2024. 

In den europäischen Ligen steckt die Saison in der Schlussphase. Die Zeit der Gerüchte, Deals und Vertragsverlängerungen geht wieder los – alles dazu gibt es im Transfer-Ticker.

Die Saison neigt sich dem Ende, das Transfer-Fenster ist in Deutschland aktuell noch geschlossen. Spekulationen um Wechsel und Vertragsverlängerung gibt es trotzdem.

Alle Updates zu wichtigen Ab- oder Zugängen im Fußball gibt es hier im Transfer-Ticker.

EXPRESS.de hält euch über anstehende Wechsel, Gerüchte, Transfer-News und Vertragsverlängerungen auf dem Laufenden.

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VfB Stuttgart verlängert mit Atakan Karazor bis 2028

Mittwoch, 12. Juni 2024, 21.07 Uhr: Atakan Karazor (27) bleibt langfristig beim VfB Stuttgart. Wie der Fußball-Bundesligist am Mittwochabend (12. Juni 2024) mitteilte, verlängerte der 27 Jahre alte Mittelfeldspieler seinen bis 2026 laufenden Vertrag vorzeitig bis zum 30. Juni 2028.

„Ich bin sehr stolz, dass ich meinen Vertrag beim VfB vorzeitig verlängern konnte. Es ist ein unbeschreibliches Gefühl für mich, für einen so großen Verein spielen zu dürfen. Ich wurde beim VfB vom ersten Tag an sehr gut aufgenommen, ich fühle mich sehr wohl hier. Die vergangene Saison ist überragend für uns gelaufen, ich werde alles dafür tun, dass wir auch in der Zukunft erfolgreich sind“, erklärte der gebürtige Essener.

Karazor ist seit 2019 bei den Stuttgartern und hat sich seither zum Stammspieler entwickelt. In der abgelaufenen Saison bestritt er 33 von 34 Bundesliga-Spielen und hatte damit wesentlichen Anteil an Rang zwei und der Qualifikation für die Champions League.

„Seine Präsenz auf dem Platz ist enorm, Ata ist insgesamt ein Musterbeispiel für Mannschaftsdienlichkeit und Identifikation mit dem VfB“, sagte Sportdirektor Fabian Wohlgemuth (45). (dpa)


Mainz 05: Bayer Leverkusen und FC Bayern buhlen um Brajan Gruda

Mittwoch, 29. Mai 2024, 22.15 Uhr: Bayer Leverkusen und der FC Bayern München buhlen offenbar um Mittelfeld-Juwel Brajan Gruda (19). Laut „Bild“-Informationen beobachtet der deutsche Rekordmeister den 19-Jährigen schon länger. Es soll bereits zu einer ersten Kontaktaufnahme gekommen sein. 

Bei Mainz 05 zählt Gruda schon zu den absoluten Leistungsträgern, verhalf dem Klub von Trainer Bo Henriksen (49) zum Klassenerhalt in der Bundesliga. Nach dieser starken Saison wurde er auch noch von Bundestrainer Julian Nagelsmann (36) für den DFB nachnominiert. 

Der Nationalcoach schwärmt von Gruda und erklärte hinsichtlich eines möglichen Wechsels im Sommer: „Er ist extrem kreativ im letzten Drittel, ein feiner Fußballer. Es ist wichtig, dass er als junger Spieler Rhythmus hat, daher bin ich gespannt, ob er sich den Schritt schon zutraut.“

Gruda, der wohl auch beim VfB Stuttgart und Borussia Dortmund auf dem Zettel steht, hat bei den Mainzern noch Vertrag bis 2026. Sein Marktwert liegt laut tranfsermarkt.de bei neun Millionen Euro. Der Bundesligist würde seinen Schützling gerne noch ein Jahr behalten. Um einen Abgang in diesem Sommer so schwer wie möglich zu machen, wurde daher wohl ein Preisschild von rund 50 Millionen Euro festgelegt. 


Im Sturm neu aufstellen: BVB an Kolo Muani interessiert

Donnerstag, 16. Mai 2024, 11:01 Uhr: Randal Kolo Muani (25) konnte sich bei Paris Saint-Germain, zu denen er erst im vergangen Sommer für 95 Millionen Euro wechselte, in der aktuellen Saison nicht durchsetzen. Der 25-Jährige lief zwar 39 Mal für PSG auf, die meisten Einsätze waren allerdings als Joker.

Sébastien Haller (29) und Youssoufa Moukoko (19) könnten Borussia Dortmund im Sommer verlassen und Kolo Muani Niclas Füllkrug (31) im Angriff unterstützen. Laut der „L'Equipe“ würde Dortmund den französischen Stürmer gerne inklusive Kaufoption von PSG ausleihen, wäre andernfalls aber auch zu einem Kauf bereit.

Die französische Sportzeitung berichtet zudem, dass Borussia Dortmund bis zu 50 Millionen für Kolo Muani bieten würde. Damit wäre der bisherige Rekordeinkauf von Ousmane Dembélé (27), der für 35 Millionen Euro im Sommer 2016 von Stade Rennes in den Ruhrpott wechselte, deutlich übertroffen.

Jedoch gilt weiterhin Serhou Guirassy (28) als Favorit für eine Verpflichtung. Durch eine Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro wäre der VfB-Angreifer deutlich kostengünstiger zu haben. Mit 28 Toren in 29 Einsätzen für Stuttgart in der laufenden Saison hat der Guineer seine Qualität zweifellos unter Beweis gestellt.


Hannover 96: Cedric Teuchert vor Wechsel in die USA

Donnerstag, 2. Mai 2024, 16.58 Uhr: Angreifer Cedric Teuchert (27) wird den Fußball-Zweitligisten Hannover 96 nach dieser Saison verlassen und voraussichtlich zu dem US-Klub St. Louis City SC in die Major League Soccer wechseln. Das gaben die 96er am Donnerstag bekannt.

„Für meine Familie ergibt sich jetzt nochmal eine Möglichkeit, ins Ausland zu gehen“, sagte der 27-Jährige: „Es hätte die Option bereits im Winter gegeben, aber da habe ich ganz bewusst gesagt, dass ich die Rückrunde auf jeden Fall für 96 spielen und dabei helfen möchte, die Saison so erfolgreich wie möglich zu Ende zu bringen. Ich glaube, jetzt ist auch ein deutlich besserer Zeitpunkt für einen Abschied.“

Teuchert spielte in seiner Karriere bereits für den 1. FC Nürnberg, Schalke 04 und Union Berlin. Sein Vertrag mit Hannover 96 läuft am 30. Juni aus, sodass der ehemalige deutsche U21-Nationalspieler ablösefrei in die USA wechseln kann. (dpa)


Ex-Schalker Malick Thiaw bei Real Madrid auf dem Wunschzettel

Mittwoch, 24. April 2024, 9.54 Uhr: Malick Thiaw (22) könnte Berichten der „Sport Bild“ zufolge ab der kommenden Saison das Trikot der Königlichen tragen. Obwohl der Innenverteidiger noch bis 2027 beim AC Mailand unter Vertrag steht, ist Real Madrid aufgrund seiner Leistungen auf ihn aufmerksam geworden.

Der dreifache-Nationalspieler absolvierte in der laufenden Saison 17 Ligaspiele, von denen er 16 Mal in der Startelf stand. Während des Champions-League-Gruppenspiels bei Borussia Dortmund zog er sich jedoch eine schwere Muskelverletzung im Oberschenkel zu und fiel deswegen mehrere Wochen aus. Wenn er fit ist, gehört Thiaw zu den Leistungsträgern bei Mailand.

Der Innenverteidiger unterschrieb 2015 in der Jugend bei Schalke 04 und spielte dort ab 2020 für die Profis. Nach dem Bundesliga-Aufstieg 2022 wechselte er im Sommer 2022 für 8,8 Millionen nach Mailand. Ein Transfer zu Real Madrid wäre für den deutschen Nationalspieler ein weiterer großer Schritt in seiner Karriere.


Dank Ausstiegsklausel: SC Freiburg schnappt sich Bochum-Profi Osterhage

Freitag, 12. April 2024, 11:49 Uhr: Der SC Freiburg arbeitet weiter an seinem Kader für die kommende Saison. Der nächste Sommer-Neuzugang fest: Patrick Osterhage (24) wird den VfL Bochum verlassen und sich den Breisgauern anschließen (Vertrag bis 2026). Für den Mittelfeldspieler werden die Freiburger die rund fünf Millionen Euro bezahlen, die durch eine Ausstiegsklausel im Vertrag festgeschrieben sind. 

Osterhage wird im Mittelfeld-Zentrum der Nachfolger von Yannik Keitel (24), der den SC Freiburg im Sommer ablösefrei Richtung Stuttgart verlassen wird. „Wenn man sich den SC Freiburg anschaut, ist in den vergangenen Jahren eine stete Entwicklung zu sehen“, sagte Osterhage: „Ich möchte dazu gerne meinen Teil beitragen und bin auch überzeugt davon, dass das für meinen persönlichen Weg der richtige Schritt ist.“

Zur Saison 2021/22 wechselte Osterhage von der zweiten Mannscchaft von Borussia Dortmund für 200.000 Euro zum VfL. Dort entwickelte er sich mit seiner Dynamik zum Stammspieler. Bis zum Ende der Saison wird er allerdings mit Bochum noch um den Klassenerhalt kämpfen.

Mit der Ankündigung, dass Julian Schuster (38) die Nachfolge von Christian Streich antritt, und dem Transfer von Eren Dinkci (22) aus Bremen für ebenfalls fünf Millionen Euro, nimmt das Team des SC Freiburg Gestalt für die kommende Saison an.


Neymar will 2025 wohl zurück zum FC Santos

Dienstag, 2. April 2024, 19:36 Uhr: Es ist bislang nur ein Gerücht, doch in Brasilien reiben sich die Fußball-Fans schon voller Vorfreude die Hände. Superstar Neymar (32) soll es angeblich zurück in die Heimat ziehen. Einem Bericht des Onlineportals „UOL“ zufolge soll der 32-Jährige seine Heimkehr bei einem Besuch bei Ex-Klub FC Santos in der Kabine angekündigt haben. Demnach will er seinen Verein Al-Hilal in Saudi-Arabien mit Vertragsende 2025 verlassen und wieder für den Pele-Klub spielen.

Neymar war am vergangenen Sonntag (31. März 2024) beim Final-Hinspiel der Campeonato Paulista, der Staatsmeisterschaft von Sao Paulo, als Ehrengast geladen. Santos gewann die Begegnung gegen Palmeiras 1:0. Vor der Partie trug er die Paulista-Trophäe durchs Stadion, die Fans riefen ihm dabei zu: „Komm nach Hause, Neymar!“ Dass er dies für 2025 tatsächlich plane, soll ein Santos-Verantwortlicher laut „UOL“ bereits bestätigt haben.

Offensivspieler Neymar steht seit vergangenem Sommer bei Al-Hilal unter Vertrag, aktuell fällt er wegen eines Kreuzbandrisses aus. Seine Profikarriere hatte er einst bei Santos begonnen, ehe er sich 2013 dem FC Barcelona anschloss. (sid)


Serie A: Bologna nimmt Robin Gosens ins Visier

Mittwoch, 20. März 2024, 20.53 Uhr: Zieht es Robin Gosens (29) nach nur einem Jahr bei Union Berlin schon wieder zurück in die Serie A? Wie die „Gazzetta dello Sport“ berichtet, soll der Linksverteidiger auf dem Wunschzettel des FC Bologna stehen.

Voraussetzung für einen Wechsel sei die Qualifikation für die Champions League. Aktuell steht Bologna nach 29 Spieltagen auf Platz vier in der Tabelle. Die Zukunft von Trainer Thiago Motta (41) soll beim Transfer ebenfalls eine Rolle spielen. Dessen Vertrag läuft im Sommer aus.

Hinter Gosens und Union liegt eine bislang schwere Bundesliga-Saison. Zwischenzeitlich konnten die Eisernen elf Spiele am Stück nicht gewinnen, ehe Coach Nenad Bjelica (52) den Klub übernahm und in eine sichere Tabellenregion (aktuell Platz 13.) brachte – für die Ansprüche des ehemaligen Inter-Profis ist dies aber vielleicht zu wenig.