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Konsequenz nach WM-AusDankesrede live im TV: War das der Müller-Rücktritt?

Thomas Müller bedankt sich nach dem WM-Aus von Deutschland gegen Costa Rica bei den deutschen Fans.

Thomas Müller bedankt sich nach dem WM-Aus von Deutschland gegen Costa Rica am Donnerstag (1. Dezember 2022) bei den deutschen Fans.

Thomas Müller zieht offenbar die Konsequenzen aus dem erneuten WM-Aus der deutschen Nationalmannschaft. In der ARD formulierte er nach Abpfiff eine Dankesrede, die nach DFB-Rücktritt klang.

Erst die Ausbootung, jetzt der Rücktritt? Anderthalb Jahre nach seiner Rückkehr in die deutsche Nationalmannschaft dürfte Thomas Müller (33) beim WM-Aus in Katar seine letzten Turnier-Minuten für die DFB-Auswahl bestritten haben.

Im ARD-Interview kurz nach Schlusspfiff klangen Müllers Worte klar nach Abschied. Er formulierte am Donnerstag (1. Dezember 2022) um kurz nach Mitternacht Ortszeit eine regelrechte Dankesrede für seine Zeit mit insgesamt 121 Spielen (44 Tore) mit dem Adler auf der Brust.

Thomas Müller: Dankesrede nach Abschiedsvorstellung?

Nach der sportlichen Analyse der Partie kam Müller auf seine persönliche Situation zu sprechen, ließ klar erkennen, dass er sich für die Heim-EM 2024 in anderthalb Jahren nicht mehr im deutschen Kader sieht.

Alles zum Thema DFB

„Falls das mein letztes Spiel für Deutschland gewesen sein sollte, dann möchte ich ein paar Worte an alle deutschen Fußball-Fans, die mich in allen Jahren begleitet haben, richten“, begann Müller.

WM-Spiel gegen Costa Rica am 1. Dezember 2022: Die Noten der DFB-Auswahl

Die Nationalmannschaft in der Einzelkritik

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„Ich weiß auch nicht genau, wie es weiter geht“, vermied Müller allerdings eine klare Formulierung zum freiwilligen Aus im Nationalteam. Weltmeister-Kollege Bastian Schweinsteiger (38) war sich in der ARD allerdings sicher: „Wenn du weißt, du machst vielleicht noch weiter, dann bedankst du dich eben nicht dafür. Das hört sich auch für mich sehr nach dem letzten Spiel bei der Nationalmannschaft für den Thomas an.“

Er hatte sein Debüt 2010 unter Joachim Löw (62) bei einem 0:1 gegen Argentinien gefeiert, war lange Jahre fester Bestandteil der Auswahl und auch beim WM-Titel 2014 einer der entscheidenden Faktoren.

Der Weltmeister weiter: „Wir haben unglaubliche Momente miteinander gehabt. Ich habe in jedem Spiel versucht, mein Herz auf dem Platz zu lassen. Manchmal gab's Freudentränen durch meine Aktionen. Manchmal hatten die Zuschauer auch Schmerzen im Gesicht. Ich habe es mit Liebe getan, da könnt ihr euch sicher sein.“ (bc)