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Er spielte für drei Nationalteams Bundesliga-Klubs trauern um Ex-Profi Sergej Mandreko (†50)

Sergej Mandreko im Zweikampf mit Alexander Popowitsch beim Spiel zwischen Hertha BSC und dem MSV Duisburg.

Die Bundesliga trauert um Ex-Profi Sergej Mandreko, hier am 9. Mai 1998 im Zweikampf mit Alexander Popowitsch beim Spiel Hertha BSC gegen den MSV Duisburg.

Trauer um Ex-Fußballer Sergej Mandreko, der mit 50 Jahren den langen Kampf gegen die Nervenkrankheit ALS verloren hat. Am Dienstag berichtete Ex-Klub Rapid Wien vom Tod des früheren Mittelfeldspielers.

Rapid Wien trauert um einen seiner ehemaligen Fan-Lieblinge, und auch die deutsche Fußball-Bundesliga nimmt Abschied von Ex-Profi Sergej Mandreko.

Mit gerade einmal 50 Jahren verlor der einstige Mittelfeldspieler von Hertha BSC und dem VfL Bochum am Dienstag (8. März 2022) den Kampf gegen die unheilbare Nervenkrankheit ALS, wie Rapid Wien über seine Vereins-Kanäle mitteilte. Vor knapp fünf Jahren hatte der Russe seine Erkrankung öffentlich gemacht.

Sergej Mandreko wechselte aus Wien in die Bundesliga

„Gemeinsam mit dem aktuellen Geschäftsführer Zoran Barisic sowie Didi Kühbauer und Stephan Marasek bildete er ein legendäres Quartett, das als die grün-weißen ‚Daltons‘ in die grün-weiße Erfolgsgeschichte der jüngeren Vergangenheit einging“, schrieb Rapid Wien auf seiner Vereins-Homepage.

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Für den österreichischen Rekordmeister (32 Titel) bestritt Mandreko zwischen 1992 und 1997 insgesamt 128 Pflichtspiele (19 Treffer), ehe er zu Hertha BSC nach Deutschland wechselte. Für die Berliner lief er in den folgenden drei Jahren in 40 Pflichtspielen auf, in weiteren drei Jahren beim VfL Bochum kamen 60 Spiele in Bundesliga, 2. Bundesliga und DFB-Pokal hinzu.

Sergej Mandreko spielte für drei Nationalmannschaften

Rapid-Präsident Martin Bruckner lobte den Ex-Profi als „großen Rapidler, mit dem ich ganz viele schöne Erinnerungen aus seiner Zeit als Spieler bei uns verbinde“. Er kündigte an, dass die Mannschaft im kommenden Auswärtsspiel bei Austria Klagenfurt mit Trauerflor auflaufen soll. Beim nächsten Heimspiel soll Mandreko außerdem mit einer Schweigeminute gedacht werden.

Der 1971 in der damaligen Sowjetunion geborene Mandreko war in seiner Karriere für drei Nationalmannschaften aufgelaufen. Sein Debüt feierte 1992 für die Auswahl der Gemeinschaft Unabhängiger Staaten (GUS), im selben Jahr bestritt er sein einziges Länderspiel für Tadschikistan. 1994 kam schließlich ein Länderspiel für Russland hinzu. (bc)

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