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Nach Relegations-DebakelIm Spielerkreis: HSV-Coach geht wütend auf Kameramann los

Da musste Tim Walter noch mal ordentlich Dampf ablassen. Im Spielerkreis nahm der HSV-Trainer einen Kameramann ins Visier und verscheuchte den TV-Mitarbeiter gestenreich.

Relegations-Frust beim Hamburger SV – schon wieder! Nach dem satten 0:3 im Hinspiel beim VfB Stuttgart kann der HSV die Bundesliga-Rückkehr fast schon wieder abhaken. Es droht zum zweiten Mal in Folge das Aus gegen den Erstliga-16.

Trainer Tim Walter (47) war nach der Packung beim Ex-Arbeitgeber im Schwabenland am Donnerstag (1. Juni 2023) entsprechend angefressen, lamentierte schon während der Partie immer wieder in seiner Coaching-Zone. Nach Abpfiff musste der Ärger dann im Spielerkreis noch einmal raus.

HSV-Trainer Tim Walter sauer auf Kameramann

Die Ansprache des impulsiven Trainers an seine Schützlinge wollte ein Kameramann ganz besonders intensiv einfangen. Er rückte nah an das HSV-Grüppchen heran, geriet dabei aber in Walters Visier.

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Beim Blick über die Schulter ertappte er den TV-Mann, den er anschließend mit wildem Blick und ausgestrecktem Zeigefinger verscheuchte. Hier sehen Sie die Walter-Szene aus der Relegation:

Auf Sat.1 war die Szene sogar in der Live-Übertragung zu sehen. Danach holte Walter seine Jungs noch näher an sich heran, um sie auf das letzte Saisonspiel und die erhoffte Relegations-Revanche am Montag einzustimmen.

Nur dreimal gewann der Zweitligist

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„Wir müssen uns strecken, dass wir am Montag vielleicht das Unmögliche möglich machen. Wir geben auf jeden Fall nicht auf“, sagte Walter, der an seiner Defensive kein gutes Haar ließ.

Das schnelle Gegentor durch Konstantinos Mavropanos schon in der ersten Minute und das 0:3 von Serhou Guirassy (54.) waren nach Eckbällen von Borna Sosa gefallen. „Mir fehlt einfach die Konsequenz“, sagte Walter: „Ich muss in der zweiten Reihe besser blocken, besser drin sein. Das haben wir nicht geschafft. Der VfB hat mit Borna einen guten Schützen. Trotzdem kann man es definitiv besser verteidigen“. (bc/dpa)