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Stöger holt Wandervogel Marin nach Budapest Zwölfte Station im Profifußball für Ex-Gladbacher

Marko Marin sitzt bei der Pressekonferenz und lauscht den Fragen der Journalisten.

Marko Marin auf der Pressekonferenz im Rahmen eines Champions-League-Spiels am 11. Dezember 2019

Marko Marin ist ein Wandervogel, wie er im Buche steht. Jetzt zieht es ihn nach Ungarn zu Ferencvaros – zum Klubs des ehemaligen FC-Trainers Peter Stöger.

Budapest. Als Ferencvaros Budapest am Donnerstagabend (16. September 2021) in der Europa League bei Leverkusen mit 1:2 verloren hat, war von diesem Transfer noch nichts zu ahnen: Der ungarische Spitzenklub holt den bisher vertragslosen Marko Marin (32). Es ist Marins zwölfte Station im Profifußball und das zehnte Land, in dem er spielt.

Marko Marin trifft auf Peter Stöger

Bei Ferencvaros trifft Wandervogel Marin auf den gebürtigen Wiener Peter Stöger (55). Stöger trainierte zwischen 2013 und 2017 den 1. FC Köln, ehe er nach seinem Rücktritt dann bei Borussia Dortmund anheuerte. Mit Köln war Stöger zuvor in der Spielzeit 2016/2017 auf dem fünften Tabellenplatz gelandet – der FC erreichte zum ersten Mal seit 25 Jahren das europäische Geschäft.

Peter Stöger zeigt mit seinem Daumen nach oben.

Peter Stöger ist mit der Leistung seines Teams beim Spiel in Leverkusen am 16. September 2021 zufrieden.

Seit Beginn der aktuellen Saison steht Stöger an der Seitenlinie bei Ferencvaros. Der Klub wurde zwischen 2013 und 2018 von Thomas Doll (55) trainiert, der zuvor in der Bundesliga den BVB, den HSV und Hannover 96 gecoacht hatte. Ferencvaros holte in den vergangenen drei Jahren dreimal die ungarische Meisterschaft.

Am 17. September 2021 hatte der Stöger-Klub bereits den ehemaligen Hamburger Muhamed Besic (29) unter Vertrag genommen.

Der Weg des Wandervogels Marko Marin

Und nun auch Marin. Über die Jugend von Eintracht Frankfurt kam der 1,70 Meter große Mittelfeldspieler mit 16 Jahren zu Borussia Mönchengladbach. Dort machte er mit seiner Technik und seinen Dribblings auf sich aufmerksam und spielte sich im Profikader der Fohlen fest. 2009 schloss er sich dann Werder Bremen an, 2012 ging es weiter nach London zum FC Chelsea. An der Themse konnte sich der wendige Mittelfeldspieler jedoch nicht durchsetzen.

Gladbachs Marko Marin eilt dem Ball hinterher.

Marko Marin im Trikot der Gladbacher am 19. Oktober 2007.

Es folgten Leihen nach Sevilla, Florenz, Anderlecht und zu Trabzonspor. 2016 verließ Marin Chelsea endgültig und wechselte nach Griechenland zu Olympiakos Piräus. Zwei Jahre später landete er dann bei Roter Stern Belgrad. Zuletzt spielte Marin in Saudi-Arabien. Seit Sommer war er vertragslos.

Der im ehemaligen Jugoslawien geborene Marin bestritt zwischen 2008 und 2010 16 Spiele für die deutsche Nationalmannschaft, zuvor hatte er alle U-Nationalmannschafen des DFB durchlaufen.

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