Erster großer Scheich-Transfer? Newcastle United wohl schon in Gesprächen mit Barcelonas Dembélé

Barcelonas Ousmane Dembele muss verletzt den Platz verlassen.

Ousmane Dembélé, hier am 27. November 2019, hat beim FC Barcelona nur noch einen Vertrag bis zum Sommer 2022. Newcastle United ist wohl stark am Franzosen interessiert.

Der Transfer-Sommer ist beendet! Seit dem 1. September sind Vereinswechsel nicht mehr möglich, nur vereinslose Spieler können vor dem 1. Januar 2022 noch verpflichtet werden. Gerüchte gibt es bis dahin immer wieder.

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Newcastle United: Wird Ousmane Dembélé der erste große Neuzugang

Newcastle United hat nun die reichsten Besitzer in der Fußballwelt. Das saudi-arabische Konsortium will mit dem Premier-League-Klub einen großen Angriff auf die europäischen Topklubs starten. 

Einen ersten Top-Spieler sollen die Magpies bereits ins Auge gefasst haben. Ousmane Dembélé (24) könnte der erste Top-Transfer in der neuen Ära werden. Im kommenden Sommer läuft der Vertrag des Franzosen aus, wäre also sogar ablösefrei zu haben.

Laut des Portals „fussballtransfers.com“ sollen zwischen Newcastle und Dembélé sogar schon Gespräche über einen Vorvertrag laufen.

Dembélé soll rund 15 Millionen Euro Jahresgehalt fordern, zudem eine hohe Unterschriftsprämie. Alles in allem soll der ablösefreie Deal die Magpies (Vertrag bis 2027 im Gespräch) rund 90 Millionen Euro kosten.

Allerdings: Bei seinem aktuellen Verein dem FC Barcelona, ist eine Verlängerung noch nicht vom Tisch. Und auch andere Klubs wie der FC Liverpool, Juventus Turin oder Paris Saint-Germain sind an dem 24-Jährigen interessiert.


Borussia Dortmund: Kontakt zu möglichem Haaland-Nachfolger in Belgien?

Erling Haaland (21) ist zweifelsohne eine der größten Attraktionen in der Fußball-Bundesliga. Aber wie lange bleibt er den deutschen und – vor allem – den BVB-Fans noch erhalten?

Der Vertrag des Norwegers läuft noch bis zum Sommer 2024. Angeblich soll es im kommenden Sommer aber eine Ausstiegsklausel zwischen 75 und 90 Millionen Euro geben, Berichte aus Spanien dementieren das wiederum und behaupten, dass Borussia Dortmund den Preis frei verhandeln kann.

Fest steht, selbst ohne Ausstiegsklausel gibt es genügend Interessenten für den Stürmer. Paris Saint-Germain könnte ein heißes Thema werden, sollte Kylian Mbappé (22) den Verein in Richtung Real Madrid verlassen. Kommt der Deal nicht zustande, könnte wiederum Haaland bei den Königlichen aufschlagen.

Diese Gerüchte sind offenbar Grund genug für Borussia Dortmund, sich schon jetzt nach Alternativen umzuschauen. Laut „Sky“ hat der BVB Paul Onuachu (27) beobachtet, sich beim KRC Genk sogar schon nach dem 2,01 Meter großen Stürmer erkundigt. Wie Haalands Arbeitspapier läuft auch Onuachus Vertrag bis 2024, mit 22 Millionen Euro Marktwert ist er mit möglichen Haaland-Millionen auch locker zu bezahlen. In der laufenden Saison der Jupiler Pro League in Belgien erzielte der Nigerianer in zehn Spielen neun Tore.

In den vergangenen Wochen gab es im Umfeld der Schwarz-Gelben auch Gerüchte um Dusan Vlahovic (21, AC Florenz), DFB-Star Karim Adeyemi (21, Red Bull Salzburg) und Ex-Frankfurter Sebastian Haller (27, Ajax Amsterdam) als mögliche Nachfolger Haalands.


Bayern München angeblich in Verhandlungen mit Karim Adeyemi

Der österreichischen Bundesliga ist Sturm-Juwel Karim Adeyemi bereits mit 19 Jahren entwachsen – der Wechsel von Red Bull Salzburg in eine Top-Liga scheint nur noch eine Frage der Zeit. In Deutschland bemüht sich besonders der FC Bayern München um die Dienste seines früheren Jugendspielers und darf sich dabei offenbar gute Chancen ausrechnen.

Laut „Sky“ nutzte der Rekordmeister den spielfreien Bundesliga-Samstag vor dem Top-Spiel bei Bayer Leverkusen am Sonntag (17. Oktober, 15.30 Uhr) für Verhandlungen mit Adeyemis Vater Abbey und Berater Thomas Solomon.

Mit einer geschätzten Ablöse von gut 30 Millionen Euro wäre der deutsche Nationalstürmer zwar teurer als Erling Haaland (21) im Januar 2020 bei seinem 20-Millionen-Euro-Wechsel aus Salzburg in die Bundesliga, aber noch immer ein Schnäppchen für etliche Top-Klubs. Kein Wunder, dass neben dem FCB auch RB Leipzig, Borussia Dortmund und der FC Liverpool interessiert sein sollen.


Rot-Weiss Essen holt Niklas Tarnat

Rot-Weiss Essen hat einen prominenten Namen verpflichtet! Der Klub aus der Regionalliga West holt den vereinslosen Niklas Tarnat (23) in den Ruhrpott. Dessen Nachname dürfte vielen Bundesliga-Fans noch im Kopf hängen geblieben sein.

Denn Niklas ist der Sohn von Michael Tarnat (51), der 363 Bundesligaspiele auf dem Buckel hat. Der 51-Jährige absolvierte 199 Spiele für den FC Bayern, war auch für Hannover 96, den MSV Duisburg, den Karslruher SC und Manchester City aktiv. Heute leitet er das Nachwuchsleistungszentrum der 96er.

Michale Tarnat steht vor einer Trainerbank

Michael Tarnat am 23. September 2020 beim Regionalligaspiel vom HSC Hannover gegen Hannover 96 II.

Sein Sohn Niklas war seit dem Sommer 2021 vereinslos, stand bis dahin bei Hannover 96 in der zweiten Mannschaft unter Vertrag, kam dort allerdings auch nicht auf genug Spielzeit.

Bei RWE unterschrieb er vorerst einen Vertrag bis 2022. Jörn Nowak, Sportvorstand beim Tabellenführer der Regionalliga West, über den Neuzugang: „Mit Niklas verpflichten wir einen sehr interessanten zentralen Mittelfeldspieler. Trotz seines jungen Alters konnte er bereits einige Erfahrungen bei seinen vorherigen Stationen sammeln. Dennoch sehen wir bei ihm noch weiteres Entwicklungspotenzial. (...) Ich gehe davon aus, dass er keine lange Eingewöhnungszeit bei uns benötigt, zumal er den positiven Eindruck in den letzten Tagen bei uns im Training absolut bestätigt hat.“


Bayer Leverkusen angeblich an Álex Collado vom FC Barcelona interessiert

Stockt Bayer Leverkusen seinen üppigen Talente-Pool im Winter um einen Neuzugang vom FC Barcelona auf? Laut dem spanischen Transfer-Portal „fichajes.net“ ist die Werkself an Flügelstürmer Álex Collado (22) interessiert. Er absolvierte bislang zwei Spiele für die erste und 83 für die zweite Mannschaft der Katalanen, spielt in dieser Saison unter Trainer Ronald Koeman (58) aber keine Rolle.

Der frühere spanische Junioren-Nationalspieler soll ebenso an einer Trennung interessiert sein wie Barça – wenn auch zunächst nur per Leihe. Schon im Sommer stand Collado kurz vor dem Abgang, war sich bereits mit dem FC Brügge einig. Doch dann scheiterte der Wechsel kurz vor dem Vollzug doch noch, weil Barcelona die aus Belgien gewünschte Kauf-Option nicht in den Leih-Deal einbauen wollte.


BVB-Topstürmer Erling Haaland landete einst fast bei Juve

Der italienische Rekordmeister Juventus Turin (36 Titel) hatte schon vor Jahren Kontakt zu Sturm-Star Erling Haaland (21), als der noch in seiner Heimat Norwegen kickte und ein Schnäppchen gewesen wäre. Das verrieten Klubdirektor Federico Cherubini (50) und Ex-Geschäftsführer Giuseppe Marotta (64) jetzt zerknirscht.

Für das noch ungeschliffene Talent (für Molde FK 2017-2019 20 Tore in 50 Pflichtspielen) konnte oder wollte die „Alte Dame“ damals allerdings keine zwei bis drei Millionen Euro zahlen, so Marotta. Aus heutiger Sicht kaum zu fassen. Ein Leihe kam für Haaland selbst laut Cherubini nicht infrage.

Und sogar 2019, als Haaland dann für 8 Millionen Euro zu RB Salzburg nach Österreich wechselte und seinen internationalen Durchbruch schaffte, waren die Norditaliener offenbar wieder erfolglos interessiert. Der Grund dieses Mal: „Sie hätten ihn in der U23 spielen lassen“, erklärte Haaland-Berater Mino Raiola (53). Das kam für den ambitionierten Norweger nicht infrage.


Meppen holt Junioren-Europameister von 2008 – Sukuta-Pasu soll die Offensive beleben

Drittligist SV Meppen schnappt sich einen deutschen Europameister von 2008! Aber Moment: Hat nicht Spanien 2008 den EM-Titel geholt? Richtig. Gemeint ist ein U19-Europameister aus dem besagten Jahr: Richard Sukuta-Pasu (31).

Der gebürtige Wuppertaler spielte in Deutschland für Bayer Leverkusen, St. Pauli, Kaiserslautern, Bochum, Cottbus, Sandhausen und Duisburg. Im Jugend-Bereich galt er als hoffnungsvolles Juwel, erzielte in der U19-Bundesliga für Bayer Leverkusen 33 Tore in 32 Spielen. Nach seinen zahlreichen Stationen in Deutschland zog es ihn nach Asien, wo er in China, Südkorea und in Thailand kickte. Zuletzt war er vereinslos.

Bei Meppen soll der 31-Jährige künftig die Offensive beleben, denn: Der SVM ist seit vier Spielen ohne Sieg, befindet sich im Mittelfeld der 3. Liga. Allerdings: Sukuta-Pasu ist trotz seiner Position als Mittelstürmer kein ausgewiesener Torjäger.

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