Kommt eine neue Notbremse? Merkel, Scholz und Länderchefs wollen sich wohl schon morgen beraten

Auch Favre war Kandidat Newcastle United verkündet neuen Trainer

Eddie Howe, Trainer von Bournemouth, reagiert an der Seitenlinie.

Eddie Howe, hier am 7. März 2020 im Spiel des AFC Bournemouth beim FC Liverpool, ist neuer Trainer bei Newcastle United.

Der Transfer-Sommer ist beendet! Seit dem 1. September sind Vereinswechsel nicht mehr möglich, nur vereinslose Spieler können vor dem 1. Januar 2022 noch verpflichtet werden. Gerüchte gibt es bis dahin immer wieder.

Köln. EXPRESS.de hält Sie im Ticker über die wichtigsten News auf dem Laufenden. Lesen Sie hier die neuesten Entwicklungen in unserem Transfer-Ticker.

Newcastle United verpflichtet Eddie Howe als neuen Trainer

Fans und Verantwortliche träumen bei Newcastle United nach der Übernahme durch Investoren aus Saudi-Arabien schon von einer leuchtenden Zukunft, doch die Realität für den Vorletzten der Premier League heißt aktuell erbitterter Abstiegskampf.

Drei Wochen nach dem Rausschmiss von Trainer Steve Bruce (60) haben die „Magpies“ am Montag (8. November 2021) mit Eddie Howe (43) ihren erhofften Retter vorgestellt. Howe, von 2012 bis 2020 Trainer in Bournemouth, erhielt damit den Vorzug gegenüber Ex-BVB-Trainer Lucien Favre (63), der ebenfalls in der Verlosung war. Wunschkandidat Unai Emery (50) vom FC Villarreal hatte dagegen vergangenen Freitag abgesagt.

Wehen-Wiesbaden präsentiert Markus Kauczinski 

Paukenschlag in der 3. Liga: Markus Kauczinski (51) ist neuer Trainer des Drittligisten SV Wehen-Wiesbaden. Der ehemalige Trainer der SG Dynamo Dresden, des FC St. Pauli und des FC Ingolstadt erhält bei den Südhessen einen Vertrag bis zum Sommer 2023.

Kauczinski beerbt Rüdiger Rehm (42), der den Klub über vier Jahre hinweg trainierte. „Seine Fähigkeit, Spieler zu entwickeln, hat Markus Kauczinski mehrfach bewiesen. Bei seinen Mannschaften ist immer eine klare Handschrift zu erkennen. Wir glauben, dass er unser Spiel in vielen Bereichen verbessern kann,“ erläuterte Paul Fernie, der als Sportlicher Leiter beim SVWW tätig ist, die Verpflichtung von Kauczinski. Der Klub steht nach 15 Spieltagen auf dem siebten Tabellenplatz.

Kauczinski selbst ist angetan von seinem neuen Klub. „Der SVWW ist ein seriös geführter Verein. Die Verantwortlichen haben eine klare Vorstellung hinsichtlich der langfristigen Entwicklung einer Mannschaft. Nach den Gesprächen war mir schnell klar, dass ich ein Teil dieser Entwicklung sein möchte“, gab Kauczinski an, der im Jahr 2013 mit dem KSC in der BRITA-Arena die Drittliga-Meisterschaft feiern konnte und somit den Aufstieg in die 2. Bundesliga schaffte.


Spanier melden: Newcastle United will Marc-André ter Stegen

Der kürzlich von einem saudischen Konsortium übernommene britische Fußballclub Newcastle United will nach einem Bericht der spanischen Zeitung „El Nacional“ den deutschen Nationaltorhüter Marc-André ter Stegen (29) beim FC Barcelona abwerben. Der abstiegsgefährdete Club der Premier League sei bereit, dem in einer Finanzkrise steckenden katalanischen Verein eine Ablösesumme in Höhe von 55 Millionen Euro zu zahlen, schrieb die Zeitung ohne Nennung von Quellen. Die beiden Klubs sowie ter Stegen äußerten sich auch am Freitag (5. November 2021) zunächst nicht zu dem Bericht.

Barça, das unter einem Schuldenberg von 1,35 Milliarden Euro ächzt, könnte das Geld gut gebrauchen. Zudem seien die Leistungen des 29-jährigen Deutschen zuletzt nicht mehr so spektakulär gut gewesen wie früher, gab die Zeitung zu bedenken. Größtes Hindernis für einen Wechsel ter Stegens sei jedoch der Torwart selbst. Er fühle sich in Barcelona wohl und habe immer gesagt, dass er nach seiner Zeit in Katalonien nach Deutschland zurückkehren wolle, schrieb „El Nacional“. Auch ist die Übernahme Newcastles durch das saudische Konsortium alles andere als unumstritten.

Christian Eriksen liebäugelt mit Rückkehr zu Ajax Amsterdam

Der Schock war riesig, als der Däne Christian Eriksen (29) beim EM-Spiel gegen Finnland im Juni 2021 auf dem Platz kollabierte. Wenige Monate später geht es Eriksen den Umständen entsprechend gut und er kann sich um seine fußballerische Zukunft kümmern. Aktuell steht er noch bei Inter Mailand unter Vetrag, doch das könnte sich bald ändern.

Der Grund: Obwohl Eriksen gerne in Mailand bleiben würde, ist es dem Verein untersagt, ihn spielen zu lassen, da er nach seinem Zusammenbruch einen Defibrillator eingesetzt bekam. Mit diesem Gerät ist es nicht erlaubt, in der Serie A zu spielen, so will es die italienische Gesundheitsbehörde. Inter hat daher keine andere Wahl als Eriksen zu verkaufen.

Ein potenzieller Abnehmer könnte dessen Ex-Klub Ajax Amsterdam sein. Für Ajax spielte der Däne zwischen 2008 und 2013. Laut der italienischen „Corriere dello Sport“ ist der niederländische Verein für Eriksen „die Lösung, die ihn am meisten überzeugt“. Bei Ajax wäre der offensive Mittelfeldmann nicht der einzige Spieler, der mit einem Defibrillator aufläuft: Vor zwei Jahren ließ sich Amsterdams Verteidiger Daley Blind (31) ein solches Gerät implantieren.


Ex-Trainer Fuat Kilic kehrt zu Alemannia Aachen zurück

Nur drei Tage nach der Beurlaubung von Trainer Patrick Helmes (37) hat Alemannia Aachen am Freitag (29. Oktober 2021) wieder einen neuen altbekannten Chefcoach gefunden. Fuat Kilic (48) übernimmt den Regionalligisten mit sofortiger Wirkung. Der Türke war bereits von Januar 2016 bis Juni 2020 am Tivoli tätig.

Somit kehrt der Trainer mit der längsten Amtszeit in der Aachener Vereinsgeschichte zurück an seine alte Wirkungsstätte. Sein Rückkehr-Debüt gibt Kilic bereits am Samstag (30. Oktober) beim Spiel gegen Rot-Weiss Essen. „Die Alemannia ist für mich eine Herzensangelegenheit, und ich hatte bereits eine erfolgreiche Zeit am Tivoli“, erklärte Kilic und fügte an: „Kurzfristig gilt es jetzt, den Verein wieder sportlich zu stabilisieren.“

Helmes wurde am Dienstag (26. Oktober) nach 13 Pflichtspielen als Trainer beurlaubt. In seiner Zeit bei der Alemannia brachte es der ehemalige Köln-Stürmer auf einen Punkteschnitt von 0,77 pro Spiel. Mit zehn Punkten aus 13 Spielen steckt Aachen auf Platz 15 mitten im Abstiegskampf. 


Benficas Goncalo Ramos im Visier des FC Bayern München

Die Reise nach Lissabon am vergangenen Mittwoch (20. Oktober 2021) zum Champions-League-Spiel gegen Benfica haben die Bayern-Verantwortlichen zum Anlass genommen, um auch bei Jorge Mendes (55) vorstellig zu werden. Mendes ist Spielerberater und zählt auch Benfica-Juwel Goncalo Ramos (20) zu seinen Klienten.

Ramos ist Stürmer und sorgte in der abgelaufenen Spielzeit in der zweiten Mannschaft von Benfica für Furore. In zwölf Spielen erzielte der Portugiese elf Treffer selbst, drei weitere bereitete er vor. Nun gehört der 20-Jährige zum Kader der ersten Mannschaft und blieb auch den Scouts des deutschen Rekordmeisters nicht verborgen. Gegen die Münchner durfte er bei der 0:4-Niederlage in den letzten Minuten als Einwechselspieler ran.

Beim Treffen mit Mendes meldete die Delegation um Vorstandsboss Oliver Kahn (52), Sportvorstand Hasan Salihamidzic (44), Präsident Herbert Hainer (67) sowie Kaderplaner Marco Neppe (35) ihr Interesse an dem 1,85 Meter großen Stürmer an. Doch die Münchner dürften nicht die Einzigen sein, die sich mit der Personalie Goncalo Ramos beschäftigen.


Schlägt der BVB erneut bei Birmingham zu? Dortmund baggert an Bellinghams Bruder

Dortmunds Jude Bellingham (18) begeistert trotz seines jungen Alters die gesamte Bundesliga. Sein Marktwert schoss in den vergangenen Monaten entsprechend in die Höhe, die internationale Konkurrenz scoutet das englische BVB-Talent intensiv. Nicht minder talentiert ist sein jüngerer Bruder Jobe (16), der auf der rechten Außenbahn beheimatet ist. Jobe Bellingham spielt derzeit noch bei Birmingham City – so wie einst Jude, bevor dieser nach Dortmund gelotst werden konnte.

Jobe Bellingham kniet im Trainingsleibchen neben dem Platz und wärmt sich auf.

Birminghams Jobe Bellingham wärmt sich vor dem Carabao-Cup-Spiel gegen Colchester am 10. August 2021 auf.

Laut „Bild“ plant der BVB nun aber einen spektakulären Coup: Der Klub will Jude Bellinghams Bruder Jobe ebenfalls ins Revier holen. Sollte dieses Vorhaben gelingen, hätte die Borussia nicht nur einen weiteren hochveranlagten Fußballer in ihren Reihen, sondern auch ein schlagkräftiges Argument, Jude Bellingham weiter an den Verein zu binden. 


Erzgebirge Aue an Rückkehr von Ex-Trainer Pavel Dotchev interessiert

Der MSV Duisburg glaubte zuletzt nicht mehr an die Wende unter Drittliga-Rekordtrainer Pavel Dotchev (56). Gibt es zwei Wochen nach dem Aus bei den Zebras jetzt einen neuen Zweitliga-Job für den Ex-Coach von Viktoria Köln?

Laut „Bild“ zieht Schlusslicht Erzgebirge Aue die Rückkehr des Bulgaren in Erwägung, der schon von Juli 2015 bis Februar 2017 bei den Veilchen an der Seitenlinie stand und dabei den Zweitliga-Aufstieg feierte. Allerdings soll Dotchev zunächst nicht für das Traineramt infrage kommen, sondern hinter den Kulissen für Stabilität sorgen. 

Nach der Entlassung von Aleksey Shpilevski (33) Mitte September leiten aktuell Carsten Müller (50) und Marc Hensel (35) die Geschicke bei Aue, das mit nur vier Punkten das Tabellenende ziert. Mit dem Duo wolle man „in die nächste Zeit“ gehen, teilte der Klub bei der Verkündung der Personalien Anfang Oktober mit. Als Berater könnte Dotchev die beiden womöglich fachlich unterstützen, ohne selbst an vorderster Front zu stehen.


Newcastle United: Wird Ousmane Dembélé der erste große Neuzugang

Newcastle United hat nun die reichsten Besitzer in der Fußballwelt. Das saudi-arabische Konsortium will mit dem Premier-League-Klub einen großen Angriff auf die europäischen Topklubs starten. 

Einen ersten Top-Spieler sollen die Magpies bereits ins Auge gefasst haben. Ousmane Dembélé (24) könnte der erste Top-Transfer in der neuen Ära werden. Im kommenden Sommer läuft der Vertrag des Franzosen aus, wäre also sogar ablösefrei zu haben.

Laut des Portals „fussballtransfers.com“ sollen zwischen Newcastle und Dembélé sogar schon Gespräche über einen Vorvertrag laufen.

Dembélé soll rund 15 Millionen Euro Jahresgehalt fordern, zudem eine hohe Unterschriftsprämie. Alles in allem soll der ablösefreie Deal die Magpies (Vertrag bis 2027 im Gespräch) rund 90 Millionen Euro kosten.

Allerdings: Bei seinem aktuellen Verein dem FC Barcelona, ist eine Verlängerung noch nicht vom Tisch. Und auch andere Klubs wie der FC Liverpool, Juventus Turin oder Paris Saint-Germain sind an dem 24-Jährigen interessiert.


Borussia Dortmund: Kontakt zu möglichem Haaland-Nachfolger in Belgien?

Erling Haaland (21) ist zweifelsohne eine der größten Attraktionen in der Fußball-Bundesliga. Aber wie lange bleibt er den deutschen und – vor allem – den BVB-Fans noch erhalten?

Der Vertrag des Norwegers läuft noch bis zum Sommer 2024. Angeblich soll es im kommenden Sommer aber eine Ausstiegsklausel zwischen 75 und 90 Millionen Euro geben, Berichte aus Spanien dementieren das wiederum und behaupten, dass Borussia Dortmund den Preis frei verhandeln kann.

Fest steht, selbst ohne Ausstiegsklausel gibt es genügend Interessenten für den Stürmer. Paris Saint-Germain könnte ein heißes Thema werden, sollte Kylian Mbappé (22) den Verein in Richtung Real Madrid verlassen. Kommt der Deal nicht zustande, könnte wiederum Haaland bei den Königlichen aufschlagen.

Diese Gerüchte sind offenbar Grund genug für Borussia Dortmund, sich schon jetzt nach Alternativen umzuschauen. Laut „Sky“ hat der BVB Paul Onuachu (27) beobachtet, sich beim KRC Genk sogar schon nach dem 2,01 Meter großen Stürmer erkundigt. Wie Haalands Arbeitspapier läuft auch Onuachus Vertrag bis 2024, mit 22 Millionen Euro Marktwert ist er mit möglichen Haaland-Millionen auch locker zu bezahlen. In der laufenden Saison der Jupiler Pro League in Belgien erzielte der Nigerianer in zehn Spielen neun Tore.

In den vergangenen Wochen gab es im Umfeld der Schwarz-Gelben auch Gerüchte um Dusan Vlahovic (21, AC Florenz), DFB-Star Karim Adeyemi (21, Red Bull Salzburg) und Ex-Frankfurter Sebastian Haller (27, Ajax Amsterdam) als mögliche Nachfolger Haalands.


Bayern München angeblich in Verhandlungen mit Karim Adeyemi

Der österreichischen Bundesliga ist Sturm-Juwel Karim Adeyemi bereits mit 19 Jahren entwachsen – der Wechsel von Red Bull Salzburg in eine Top-Liga scheint nur noch eine Frage der Zeit. In Deutschland bemüht sich besonders der FC Bayern München um die Dienste seines früheren Jugendspielers und darf sich dabei offenbar gute Chancen ausrechnen.

Laut „Sky“ nutzte der Rekordmeister den spielfreien Bundesliga-Samstag vor dem Top-Spiel bei Bayer Leverkusen am Sonntag (17. Oktober, 15.30 Uhr) für Verhandlungen mit Adeyemis Vater Abbey und Berater Thomas Solomon.

Mit einer geschätzten Ablöse von gut 30 Millionen Euro wäre der deutsche Nationalstürmer zwar teurer als Erling Haaland (21) im Januar 2020 bei seinem 20-Millionen-Euro-Wechsel aus Salzburg in die Bundesliga, aber noch immer ein Schnäppchen für etliche Top-Klubs. Kein Wunder, dass neben dem FCB auch RB Leipzig, Borussia Dortmund und der FC Liverpool interessiert sein sollen.


Rot-Weiss Essen holt Niklas Tarnat

Rot-Weiss Essen hat einen prominenten Namen verpflichtet! Der Klub aus der Regionalliga West holt den vereinslosen Niklas Tarnat (23) in den Ruhrpott. Dessen Nachname dürfte vielen Bundesliga-Fans noch im Kopf hängen geblieben sein.

Denn Niklas ist der Sohn von Michael Tarnat (51), der 363 Bundesligaspiele auf dem Buckel hat. Der 51-Jährige absolvierte 199 Spiele für den FC Bayern, war auch für Hannover 96, den MSV Duisburg, den Karslruher SC und Manchester City aktiv. Heute leitet er das Nachwuchsleistungszentrum der 96er.

Michale Tarnat steht vor einer Trainerbank

Michael Tarnat am 23. September 2020 beim Regionalligaspiel vom HSC Hannover gegen Hannover 96 II.

Sein Sohn Niklas war seit dem Sommer 2021 vereinslos, stand bis dahin bei Hannover 96 in der zweiten Mannschaft unter Vertrag, kam dort allerdings auch nicht auf genug Spielzeit.

Bei RWE unterschrieb er vorerst einen Vertrag bis 2022. Jörn Nowak, Sportvorstand beim Tabellenführer der Regionalliga West, über den Neuzugang: „Mit Niklas verpflichten wir einen sehr interessanten zentralen Mittelfeldspieler. Trotz seines jungen Alters konnte er bereits einige Erfahrungen bei seinen vorherigen Stationen sammeln. Dennoch sehen wir bei ihm noch weiteres Entwicklungspotenzial. (...) Ich gehe davon aus, dass er keine lange Eingewöhnungszeit bei uns benötigt, zumal er den positiven Eindruck in den letzten Tagen bei uns im Training absolut bestätigt hat.“


Bayer Leverkusen angeblich an Álex Collado vom FC Barcelona interessiert

Stockt Bayer Leverkusen seinen üppigen Talente-Pool im Winter um einen Neuzugang vom FC Barcelona auf? Laut dem spanischen Transfer-Portal „fichajes.net“ ist die Werkself an Flügelstürmer Álex Collado (22) interessiert. Er absolvierte bislang zwei Spiele für die erste und 83 für die zweite Mannschaft der Katalanen, spielt in dieser Saison unter Trainer Ronald Koeman (58) aber keine Rolle.

Der frühere spanische Junioren-Nationalspieler soll ebenso an einer Trennung interessiert sein wie Barça – wenn auch zunächst nur per Leihe. Schon im Sommer stand Collado kurz vor dem Abgang, war sich bereits mit dem FC Brügge einig. Doch dann scheiterte der Wechsel kurz vor dem Vollzug doch noch, weil Barcelona die aus Belgien gewünschte Kauf-Option nicht in den Leih-Deal einbauen wollte.


BVB-Topstürmer Erling Haaland landete einst fast bei Juve

Der italienische Rekordmeister Juventus Turin (36 Titel) hatte schon vor Jahren Kontakt zu Sturm-Star Erling Haaland (21), als der noch in seiner Heimat Norwegen kickte und ein Schnäppchen gewesen wäre. Das verrieten Klubdirektor Federico Cherubini (50) und Ex-Geschäftsführer Giuseppe Marotta (64) jetzt zerknirscht.

Für das noch ungeschliffene Talent (für Molde FK 2017-2019 20 Tore in 50 Pflichtspielen) konnte oder wollte die „Alte Dame“ damals allerdings keine zwei bis drei Millionen Euro zahlen, so Marotta. Aus heutiger Sicht kaum zu fassen. Ein Leihe kam für Haaland selbst laut Cherubini nicht infrage.

Und sogar 2019, als Haaland dann für 8 Millionen Euro zu RB Salzburg nach Österreich wechselte und seinen internationalen Durchbruch schaffte, waren die Norditaliener offenbar wieder erfolglos interessiert. Der Grund dieses Mal: „Sie hätten ihn in der U23 spielen lassen“, erklärte Haaland-Berater Mino Raiola (53). Das kam für den ambitionierten Norweger nicht infrage.


Meppen holt Junioren-Europameister von 2008 – Sukuta-Pasu soll die Offensive beleben

Drittligist SV Meppen schnappt sich einen deutschen Europameister von 2008! Aber Moment: Hat nicht Spanien 2008 den EM-Titel geholt? Richtig. Gemeint ist ein U19-Europameister aus dem besagten Jahr: Richard Sukuta-Pasu (31).

Der gebürtige Wuppertaler spielte in Deutschland für Bayer Leverkusen, St. Pauli, Kaiserslautern, Bochum, Cottbus, Sandhausen und Duisburg. Im Jugend-Bereich galt er als hoffnungsvolles Juwel, erzielte in der U19-Bundesliga für Bayer Leverkusen 33 Tore in 32 Spielen. Nach seinen zahlreichen Stationen in Deutschland zog es ihn nach Asien, wo er in China, Südkorea und in Thailand kickte. Zuletzt war er vereinslos.

Bei Meppen soll der 31-Jährige künftig die Offensive beleben, denn: Der SVM ist seit vier Spielen ohne Sieg, befindet sich im Mittelfeld der 3. Liga. Allerdings: Sukuta-Pasu ist trotz seiner Position als Mittelstürmer kein ausgewiesener Torjäger.

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