Zwei Knaller-Nachrichten Weinzierl wirft in Augsburg hin, Hütter verlässt Gladbach

Trainer Markus Weinzierl von Augsburg gibt ein Interview.

Markus Weinzierl bei seinem letzten Spiel als Trainer des FC Augsburg am 14. Mai 2022 gegen Fürth.

Trainer Adi Hütter verlässt nach nur einer Saison den Fußball-Bundesligisten Borussia Mönchengladbach. Auch Markus Weinzierl wirft beim FC Augsburg überraschend hin.

Doppel-Hammer nach dem Abpfiff der Bundesliga-Spiele. Gleich zwei Trainer erklärten am Samstag (14. Mai 2022) ihren Rücktritt am 34. Spieltag: Adi Hütter (52) verlässt Borussia Mönchengladbach, Markus Weinzierl (47) den FC Augsburg.

Borussia und Cheftrainer Adi Hütter haben sich einvernehmlich darauf verständigt, nach dem Ende der Saison 2021/22 getrennte Wege zu gehen. Das ist das Ergebnis der in den letzten Wochen und Tagen geführten Gespräche und Analysen der abgelaufenen Saison“, teilten die Gladbacher mit.

„Wir sind übereinstimmend der Meinung, dass diese Entscheidung für beide Seiten richtig ist“, so Borussias Sportdirektor Roland Virkus (55). „Unsere Aufgabe ist es nun, die Schlüsse aus der Aufarbeitung der Saison zu ziehen und die entsprechenden Maßnahmen in die Wege zu leiten, um Ende Juni in einer neuen Konstellation in die Vorbereitung auf die neue Saison zu gehen.“ Auch die beiden Co-Trainer Christian Peintinger (55) und Armin Reutershahn (62) werden nicht mehr für Borussia tätig sein.

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Zwischen Weinzierl und Augsburgs Manager Stefan Reuter (55) ist es zum großen Knall gekommen. Das sei sein „letztes Spiel“ gewesen, sagte der 47-Jährige am Samstag. Für ihn sei es die „richtige Entscheidung“.

FC Augsburg: Tiefer Riss zwischen Markus Weinzierl und Stefan Reuter

Weinzierl hatte der Mannschaft kurz nach dem Schlusspfiff seinen Schritt mitgeteilt. Die Spieler sollten die ersten sein, die es erfahren. Weinzierl verwies darauf, dass es mit dem Verein noch keine Gespräche über seine Zukunft gegeben habe.

Manager Stefan Reuter sei in seine Entscheidung nicht eingeweiht gewesen, sagte der frühere Schalker Trainer weiter und ließ deutliche Risse in der Beziehung erkennen. „Das wird er jetzt schon mitbekommen. Das war nicht so geplant“, sagte Weinzierl. „Mir tut das Herz auch weh.“ Er hätte gerne lange in Augsburg bleiben wollen. (msw)

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