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Verwunderung im Derby Falsche Namen auf HSV-Trikots – das steckt dahinter

Hamburgs Sonny Kittel feiert sein Tor zum 1:0 und hält ein Trikot des verletzten Tim Leibold.

Die Profis des Hamburger SV bejubeln das 1:0 gegen Holstein Kiel am 30. Oktober 2021 mit einem Trikot des verletzten Jonas Leibold. Während der Name des Linksverteidigers richtig geschrieben war, sorgten zwei falsch bedruckte Trikots für Verwunderung.

Der Hamburger SV sorgte im Nordderby der 2. Bundesliga gegen Holstein Kiel mit falschen Spielernamen auf den Trikots für Aufsehen. In der Halbzeitpause löste der HSV die Verwirrung dann auf.

Hamburg. Der Hamburger SV ging das Nordderby gegen Holstein Kiel am Samstagabend (30. Oktober 2021) mit dem üblichen Personal an. Beim Blick auf die Spielernamen auf zwei Trikots rieben sich Fans allerdings verwundert die Augen. Heya? Meffort?

In der Halbzeitpause des Spiels klärte der HSV auf: Kein Patzer beim Bedrucken der Trikots von Moritz Heyer (26) und dem Ex-Kieler Jonas Meffert (27). Stattdessen sollte mit der Aktion auf Lese-Rechtschreibstörung aufmerksam gemacht werden.

„Vor dem Spiel hat man kurz draufgeguckt, es war ein bisschen ungewohnt. Während des Spiels hat es keine große Rolle gespielt, es hat mich nicht abgelenkt oder gestört. Es ist wichtig, dass man in der Richtung ein Zeichen setzt, ich finde die Idee vom Verein super“, sagte Heyer nach Spielschluss bei Sky.

Hamburger SV erklärt falsche Spielernamen auf Trikots gegen Holstein Kiel

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Der HSV schrieb in der Halbzeitpause auf seinen Kanälen in den sozialen Netzwerken: „Zirka 3 Millionen Menschen in Deutschland sind von einer Lese- und Rechtschreibstörung betroffen. Wir rufen zu mehr Toleranz auf und stellen auf unserer Website regelmäßig aktuelle HSV-News in leichter Sprache zur Verfügung.“

Zur Mitte des ersten Durchgangs hatte der Hamburger SV bereits eine Auflösung des vermeintlichen Trikot-Fehlers nach dem Pausenpfiff angekündigt, nachdem vielen Anhängern die falsch geschriebenen Spielernamen aufgefallen waren.

Bei Twitter gab es viel positives Feedback für die Aktion. „Wichtig und richtig die Message“, kommentierte ein User unter die HSV-Erklärung. Lippenleserin Julia Probst (39) lobte: „Gute und wichtige Botschaft des HSV im Sinne der Inklusion! Leichte Sprache ist für alle da!“

Hamburger SV noch sieglos gegen Holstein Kiel

Bei der sportlichen Darbietung des HSV gab es für Hamburger Fans zunächst dagegen nichts zu meckern. Dank eines verwandelten Elfmeters von Sonny Kittel (28) aus der zwölften Minute gingen die Gastgeber gegen Kiel mit einem 1:0 in die Pause.

Allerdings antwortete Holstein Kiel direkt nach Wiederbeginn, traf nach rund einer halben Minute zum 1:1-Ausgleich durch Benedikt Pichler und drückte auf die bis dahin gelöste Stimmung im Volkspark.

Nach dem Hamburger Bundesliga-Abstieg 2018 haben sich die Störche zum großen Angstgegner für den früheren Bundesliga-Dino entwickelt: In sechs Spielen gab es für den HSV noch keinen Sieg. Auch das erste Zweitliga-Spiel in der Vereinsgeschichte gab es gegen Kiel. Vor heimischer Kulisse unterlag der HSV in der historischen Paarung am 3. August 2018 allerdings klar und deutlich mit 0:3. (bc)

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