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Knall in der HauptstadtBobic weg – präsentiert Hertha jetzt Klub-Ikone als neuen Sportboss?

Fredi Bobic steht beim Bundesliga-Spiel in Bochum auf dem Rasen.

Fredi Bobic, hier beim Bundesliga-Spiel in Bochum am 21. Januar 2023, ist nicht länger Sport-Geschäftsführer bei Hertha BSC.

Hertha BSC hat sich von Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic getrennt. Das bestätigte der schwer kriselnde Bundesligist am Samstagabend.

Erst die Derby-Pleite, dann der nächste Wirbel! Am späten Samstagabend machte Hertha BSC offiziell: Fredi Bobic (51) ist nicht länger Sport-Geschäftfsührer der Berliner! Wenige Stunden zuvor hatte die schwer kriselnde Hertha das Hauptstadt-Derby in der Bundesliga gegen Union Berlin verloren (0:2).

Am Abend wurde dann das Bobic-Aus fix. In der offiziellen Mitteilung des Klubs hieß es: „Das Präsidium hat gemeinsam mit dem Aufsichtsrat des Hertha BSC e.V. einstimmig entschieden, seinen Geschäftsführer Sport, Fredi Bobic, mit sofortiger Wirkung von seinen Aufgaben zu entbinden.“

Hertha BSC stellt Sport-Geschäftsführer Fredi Bobic frei

Bobic, der zuvor bei Eintracht Frankfurt tätig gewesen war, hatte sein Amt als Sportboss im Sommer 2021 angetreten und den langjährigen Hertha-Manager Michael Preetz (55) beerbt. Der ehemalige Stürmer sollte die Hertha in sportlich erfolgreichere Zeiten führen.

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Doch das misslang: In der Vorsaison retteten sich die Hauptstädter erst über die Relegation gegen den Hamburger SV. In der laufenden Spielzeit rangiert die Hertha auf dem 17. Tabellenplatz und schwebt in höchster Abstiegsgefahr.

Hertha BSC: Übernimmt Andreas Neuendorf für Fredi Bobic?

Gemeinsam mit Bobic sollen Berichten zufolge auch der Technische Direktor Sebastian Zelichowski (40) und Teammanager Thomas Westphal (50) bei der Hertha gehen.

Am Sonntag will der Klub ab 13 Uhr bei einer Pressekonferenz weitere Erklärungen abgeben. Ob dann schon ein Nachfolger für Bobic präsentiert wird, ist unklar. Einem „Bild“-Bericht zufolge sollen fortan zwei Klub-Legenden die Geschicke leiten: Ex-Profi Andreas „Zecke“ Neuendorf (47) und der ehemalige Akademieleiter der Berliner, Benjamin Weber (42), sollen demnach zum Hauptstadt-Klub zurückkehren.

Neuendorf, der 149 Bundesliga-Spiele für die Berliner absolviert hat, hatte den Verein im November 2021 verlassen, damals war er Co-Trainer von Ex-Coach Pal Dardai (46). Weber hatte sich nach vielen Jahren im Februar 2022 verabschiedet. Nun soll die doppelte Rückkehr erfolgen.

Die Berliner sind katastrophal ins neue Fußball-Jahr gestartet. In drei Bundesliga-Spielen setzte es für das Team von Coach Sandro Schwarz (44) drei Pleiten bei einem Torverhältnis von 1:10. (kos)