Doppel-Rückschlag für Flick vor Premiere Müller muss vom Team abreisen, Neuer fällt ebenfalls aus 

Thomas Müller jongliert beim Training der Nationalmannschaft mit dem Ball.

Hansi Flick (r.) beobachtet Thomas Müller beim Training am 31. August 2021. Am Tag danach musste der Bayern-Star abreisen.

Im ersten WM-Qualifikationsspiel unter seiner Regie muss Hansi Flick gegen Liechtenstein auf Manuel Neuer und Thomas Müller verzichten. Beide Bayern-Stars sind angeschlagen. Müller reiste sogar ab.

Stuttgart. Das erste Länderspiel unter seiner Regie beginnt für Hansi Flick (56) mit zwei bitteren Nachrichten. Gleich zwei fest eingeplante Leistungsträger müssen beim ersten WM-Qualifikationsspiel unter dem neuen Bundestrainer passen. Manuel Neuer (35) kann am Donnerstag nicht gegen Liechtenstein (20.45 Uhr, RTL) im Tor stehen. Thomas Müller (31) musste sogar abreisen und verpasst auch die kommenden beiden Spiele.

Während Neuer wegen seiner Kapselverletzung im rechten Sprunggelenk alle drei Trainingstage in Stuttgart sausen lassen musste, fehlte Müller erstmals am Mittwoch (1. September 2021) wegen Adduktorenproblemen im linken Oberschenkel bei der Abschluss-Einheit im GAZI-Stadion.

„Thomas Müller wird abreisen. So schnell ist das nicht wieder herzustellen. Es hat wenig Wert mit der heißen Nadel für das dritte Spiel. Das Risiko ist einfach zu groß“, sagte Flick über Müller, „es macht durchaus Sinn, ihn nach Hause zu schicken. Wir haben genügend Spieler an Bord und können ihn ersetzen“.

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Kapitän Neuer hatte sich im Supercup-Duell in Dortmund vor zwei Wochen verletzt, pausierte anschließend auch im DFB-Pokal-Spiel in Bremen. Am Montag (30. August 2021) hatte sich der Münchner Keeper auf EXPRESS.de-Nachfrage noch zuversichtlich gezeigt. „Ich gehe davon aus, dass ich für die drei Spiele spielfähig bin“, hatte er da gesagt.

Bernd Leno steht gegen Liechtenstein im deutschen Tor

Doch bei allen vier in Stuttgart durchgeführten Trainingseinheiten musste er im Hotel bleiben. Bernd Leno (29) wird den Kapitän gegen Liechtenstein vertreten. „Bei Manu gehen wir davon aus, dass er Sonntag gegen Armenien spielen kann“, sagt Flick.

Müller sollte im neuen 4:2:3:1-System der Nationalmannschaft eigentlich die zentrale Rolle hinter der Spitze Kai Havertz (22) einnehmen. Der Bayern-Star ist ebenso wie Neuer entscheidender Faktor in der Achse, die Flick im Team einspielen will. Doch nun fällt dieser Plan erst einmal flach.

Trotz der Rückschläge versprühte Flick Zuversicht. „Ich freue mich auf mein erstes Länderspiel und darüber, für diese Nation verantwortlich zu sein“, sagte der Löw-Nachfolger. So könnte seine Mannschaft gegen Liechtenstein auflaufen: Leno - Baku, Rüdiger, Süle, Gosens - Kimmich, Goretzka - Gnabry, Reus, Sané - Havertz.

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