Frankreich-Schock Deutschlands Spieler des Jahres verpasst WM – Ersatz aus der Bundesliga

Randal Kolo Muani jubelt über ein Tor in der Champions League für Eintracht Frankfurt. Nun erfüllt sich auch sein Traum von der WM 2022. AFP

Randal Kolo Muani jubelt am 1. November 2022 über ein Tor in der Champions League für Eintracht Frankfurt. Nun erfüllt sich auch sein Traum von der WM 2022.

Keine WM für Deutschlands Fußballer des Jahres: Christopher Nkunku verpasst die Endrunde in Katar verletzt, Frankreich hat nun einen Bundesliga-Stürmer nachnominiert.

WM-Traum geplatzt! Seit über einem Jahr spielt er in der Form seines Lebens, ist längst einer der großen Stars in der Bundesliga. Doch die erhoffte erste Teilnahme an einer Fußball-Weltmeisterschaft verpasst Christopher Nkunku (25) jetzt wegen einer am Dienstag (15. November 2022) erlittenen Trainings-Verletzung.

Bei einem Zweikampf mit seinem Teamkollegen Eduardo Camavinga (20, Real Madrid) zog sich der mit zwölf Toren aktuell beste Stürmer der Bundesliga eine Verstauchung im linken Knie zu, teilte der französische Fußball-Verband nach radiologischen Untersuchungen mit. Sein Ersatz kommt aus der Bundesliga.

Christopher Nkunku: WM-Traum mit Frankreich geplatzt

„Gute Besserung, Christo! Diese Nachricht tut weh“, twitterte RB Leipzig unmittelbar nach den Neuigkeiten aus Frankreichs WM-Quartier: „Wir sind bei dir und wissen, dass du stärker zurückkommen wirst!“ Auch Nkunkus RB-Teamkollege Timo Werner verpasst die WM 2022 wegen einer Verletzung. 

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Im laufenden Jahr hatte Nkunku zunächst für Frankreich debütiert und war seitdem in allen acht Länderspielen zum Einsatz gekommen. Damit standen seine Chancen auf WM-Minuten trotz eines mit vielen Stars hochkarätig besetzten Frankreich-Kaders gut. Am Dienstag folgte dann der bittere Rückschlag.

Wer den im Sommer zu Deutschlands Fußballer des Jahres gewählten Angreifer ersetzen soll, war am Abend noch nicht endgültig geklärt. Eine klare Tendenz führte aber in die Bundesliga – und bestätigte sich am Mittwochmorgen. Nachdem die FIFA die Verletzten-Akte von Nkunku validiert hatte, konnte ein Stürmer nachnominiert werden.

Frankreich vor WM 2022 mit Personal-Problemen

Die Wahl von Nationaltrainer Didier Deschamps (54) fiel dabei auf Senkrechtstarter Randal Kolo Muani (23) von Eintracht Frankfurt. Der im Sommer vom FC Nantes verpflichtete Stürmer traf in seinen ersten 15 Bundesliga-Spielen fünfmal, legte außerdem schon weitere zehn Tore auf.

Frankreich plagen schon länger große Verletzungssorgen, neben Nkunku werden mit Paul Pogba (29), N'Golo Kanté (31) und Presnel Kimpembe (27) auch drei Weltmeister das Turnier verpassen. „Wo wird die dunkle Serie enden?“, fragte „L'Équipe“ wegen der anhaltenden Personal-Probleme nach Feststehen des Nkunku-Ausfalls besorgt.

Innenverteidiger Raphael Varane (29) reist nach einer Verletzung und einem Monat Ausfallzeit außerdem ohne Spielpraxis an, auch weitere Stars plagen sich aktuell noch mit Blessuren herum. (bc/dpa)

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