Kommentar zur Rösler-Trennung Ein Duo könnte Fortuna jetzt das Sieger-Gen bringen

Neuer Inhalt (1)

Miroslav Klose (l.) ist ein Fortuna-Kandidat – hier zusammen mit Hansi Flick beim Bayern-Training im Juli 2020.

Düsseldorf – Uwe Rösler ist seit Montag (24. Mai) bei Fortuna Geschichte. Der sympathische Thüringer mit dem britischen Zungenschlag hat solide Arbeit geleistet, dabei über anderthalb Saisons aber einfach zu wenig Zählbares geholt.

  • Fortuna Düsseldorfs Hinhaltetaktik war unfair gegenüber Uwe Rösler
  • Düsseldorfer 2:3 bei Greuther Fürth war bezeichnend
  • Trainer-Kandidat Miroslav Klose hat Mia-san-Mia-Mentalität

Platz fünf in dieser Spielzeit mit allen Hindernissen ist sicher achtbar, es bleibt aber der Eindruck, dass einfach noch mehr drin gewesen wäre. Das liegt freilich nicht nur am Trainer, dennoch ist die Entscheidung von Klaus Allofs und Uwe Klein, nun einen anderen Weg zu gehen, absolut nachvollziehbar.

Fortuna Düsseldorf hat Störfeuer gekonnt ignoriert

Warum es mit der Entscheidungsfindung so lange gedauert hat, bleibt allerdings ihr Geheimnis. Diese Hinhaltetaktik war Uwe Rösler gegenüber nicht sonderlich fair. Der Trainer hat sich, trotz aller – teils unverschämten – Störfeuer immer einwandfrei verhalten.

Nun sind einige für ihn interessante Jobs bereits weg, Rösler wird warten müssen, bis sich etwas Neues auftut. Sein Wunschziel bleibt dabei wohl weiter ein Klub in Deutschland.

Für Fortuna heißt es nun, möglichst schnell einen neuen Frontmann zu präsentieren, damit dieser an der Kaderplanung teilhaben kann. Klein kündigte bereits eine „zeitnahe” Präsentation an.

Die Qualifikationen, die der Coach mitbringen muss: sportliche Qualität, soziale Kompetenz, ein hartes Fell, und die Fähigkeit, dieser Mannschaft ein absolutes Sieger-Gen zu implantieren.

Fortuna Düsseldorf könnte Tandem mit Miroslav Klose und Hermann Gerland helfen

Am Pfingstsonntag bei der Düsseldorfer Niederlage in Fürth hat man wieder gesehen, dass dieses Team zwar Qualität hat, aber in dieser Saison oft nur so hoch springen wollte, wie es vermeintlich musste.

Deshalb wurden zu viele Punkte liegengelassen. In dieser Liga – insbesondere in der Zusammensetzung der nächsten Saison – muss in wirklich jeder Sekunde Körpersprache und Siegeswille stimmen.

Vielleicht wäre daher ein Tandem der Ex-Bayern Miroslav Klose/Hermann Gerland gerade richtig. Ein bisschen Mia-san-mia-Mentalität könnte bei Fortuna sicher nicht schaden.

Sie verwenden einen veralteten Browser. Bitte aktualisieren Sie Ihren Browser, um Ihren Besuch bei uns zu verbessern.