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Druck nach BVB-Zoff zu groß? Schiri Zwayer pfeift keine Bundesliga mehr

Schiedsrichter Felix Zwayer (r) läuft an Dortmunds Jude Bellingham zum Spielfeldrand, um sich den Videobeweis für den anschließend gegebenen Strafstoß anzuschauen.

Schiedsrichter Zwayer wurde von Jude Bellingham (Borussia Dortmund) nach dem Spitzenspiel am 4. Dezember gegen Bayern München hart attackiert.

Sein Zoff mit Borussia Dortmund sorgte wochenlang für Schlagzeilen. Bundesliga-Referee Felix Zwayer stand nach der BVB-Kritik lange im Fokus. Jetzt kam raus: Er pfeift derzeit keine Bundesliga-Spiele! 

Der Riesenwirbel um Bundesliga-Referee Felix Zwayer (40) nach dem Spitzenspiel zwischen Borussia Dortmund und Bayern München hat Folgen. Zwayer pfeift derzeit keine Bundesliga-Spiele.

„Zwayer hat nach seinem letzten internationalen Einsatz vor Weihnachten für sich Urlaub genommen und ist im Moment nicht aktiv als Schiedsrichter. Das ist selbstbestimmt von ihm“, sagte DFB-Schiedsrichter-Boss Lutz Michael Fröhlich (64) bei „Bild am Sonntag“.

Er sprach sich dafür aus, die immer wiederkehrenden Vorwürfe gegen den Berliner Referee aus dem Schiedsrichterskandal um Robert Hoyzer aufzuarbeiten.

Felix Zwayer von Jude Bellingham attackiert

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Zwayer war von Spielern und Verantwortlichen von Borussia Dortmund nach deren 2:3-Niederlage Anfang Dezember heftig kritisiert worden. Besonders hart hatte BVB-Jungstar Jude Bellingham den 40-Jährigen verbal attackiert. „Es ist das größte Spiel in Deutschland und sie schicken einen Schiedsrichter, der früher schon Spiele verschoben hat. Noch Fragen?“, hatte der junge Engländer im Eifer des Gefechts gesagt und auf den 17 Jahre alten Skandal um Hoyzer angespielt.

Den Gerichtsakten zufolge soll Zwayer, der den Skandal mit aufdeckte, damals wie Hoyzer Geld angenommen haben. Fröhlich widersprach dem erneut und sagte, hier stünde Aussage gegen Aussage.

Man müsste allerdings „diese Geschichte rund um die Robert-Hoyzer-Affäre irgendwann mal aufklären“, sagte der 64-Jährige. „Ich würde es für mich sehr begrüßen, wenn man da wirklich weiß, was damals passiert ist. Dieser Vorwurf, Geld genommen oder Geld nicht genommen, der steht im Raum.“

DFB-Schiri-Boss Fröhlich vertraut Felix Zwayer

Er selbst habe keinen Grund, seinem Schiedsrichter an dieser Stelle zu misstrauen, solange das Gegenteil nicht bewiesen sei. „Für mich wäre es unmöglich, mit dieser Bürde Spiele zu leiten“, sagte Fröhlich.

Zwayer war damals für sechs Monate gesperrt worden, weil er die Vorgänge um Hoyzer nicht gemeldet hatte und zudem 300 Euro von Hoyzer angenommen haben soll, um kritische Situationen für den Wuppertaler SV im Spiel gegen die zweite Mannschaft von Werder Bremen zu vermeiden. Ob Zwayer nun in der Diskussion in die Offensive geht, bleibt abzuwarten.

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