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Knallhart-Ansage von EberlDiese Stars haben keine Zukunft beim FC Bayern

Max Eberl telefoniert im Trainingslager.

Copyright: IMAGO/Sven Simon

Max Eberl hat drei Bayern-Stars mitgeteilt, dass sie keine Zukunft beim FC Bayern haben. 

Der FC Bayern befindet sich derzeit im Trainingslager. Sportboss Max Eberl hat am Mittwoch die Gelegenheit genutzt, um öffentlich zu verkünden, dass gleich drei Spieler keine Zukunft beim Rekordmeister haben. 

Jetzt wird aufgeräumt beim FC Bayern! Am Mittwoch zeigte sich Max Eberl bei der Präsentation von Neuzugang Nathaniel Brown in bester Stimmung – und nutzte diese gute Laune für eine unmissverständliche Ansage zur Kaderplanung. Drei Spieler des Rekordmeisters bekamen eine klare Nachricht: In München habt ihr keine Zukunft!

Die Namen, um die es geht: die Leih-Rückkehrer Joao Palhinha, Sacha Boey und Bryan Zaragoza. Der Sportchef stellte klar, dass der Verein künftig ohne sie auskommen will. Eberl sieht für das Trio keine Zukunft mehr im Klub, auch wenn ihre Verträge noch laufen. Das berichtet „t-online“.

Palhinha, Zaragoza und Boey auf dem Abstellgleis

Zur Lage der drei Spieler äußerte sich Eberl unmissverständlich: „Ich glaube, dass für die drei hier die Zukunft beim FC Bayern halt keine sein wird.“ Für den Fall, dass einer der Spieler seinen Kontrakt einfach absitzen möchte, fügte er eine deutliche Warnung hinzu. „Wenn sich dann einer entscheidet, hierzubleiben, dann wird es relativ hart und kompliziert für ihn, weil er eben keine große Rolle spielen wird.“

Im Gegensatz zu Palhinha (Kontrakt bis 2028), Boey (bis 2028) und Zaragoza (bis 2029), die den Verein verlassen sollen, erhält ein anderer Profi eine feste Zusage. Ein Verkauf von Außenverteidiger Alphonso Davies ist für die Münchner Führungsetage ausgeschlossen.

Der 52-Jährige unterstrich, dass der kanadische Nationalspieler nicht zum Verkauf steht. Ein Transfer sei „ausgeschlossen“, bekräftigte Eberl. Auch die Neuverpflichtung von Brown, der auf derselben Position wie Davies spielt, ändere daran nichts.

Damit scheinen die Einkaufsaktivitäten des Vereins beendet zu sein. Durch die Verpflichtungen von Brown von Eintracht Frankfurt und Ismael Saibari von der PSV Eindhoven, die beide mit etwa 50 Millionen Euro zu Buche schlugen, habe man „sehr, sehr schnell die Stellen geschlossen“. Gemeinsam mit Bara Sapoko Ndiaye, der zuvor nur geliehen war, sei der Kader auf der Zugangsseite „eigentlich fertig“.

Die vielen Spekulationen im „Transferjournalismus“ sorgten bei Eberl für Heiterkeit. An den kursierenden Namen sei „wirklich tatsächlich null Prozent dran“ gewesen. Die Gerüchte über einen möglichen Transfer von Michael Olise zu Real Madrid bezeichnete er als „mühsam“ und unterstrich die Freude des Vereins, „so einen Spieler in unseren Reihen zu haben“.

Unterdessen bleibt die Frage nach Eberls eigener beruflicher Perspektive spannend, da sein Vertrag 2027 ausläuft. Eine Entscheidung über eine mögliche Verlängerung steht beim Aufsichtsrat an.

Trotz der von Ehrenpräsident Uli Hoeneß im Mai geäußerten „Zweifeln“, zeigt sich Eberl entspannt: „Es ist alles fein, alles gut.“ Zumindest einen wichtigen Wunsch von Hoeneß hat er mit dem zeitigen Ende der Transferbemühungen bereits realisiert. (red)

Max Eberl auf einer Pressekonferenz.
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