Christian Keller hätte ihn gerne zum FC geholt, musste aber noch vor dem Transfer-Sommer gehen. Nun steht Mamadou Sangaré vor einem 50-Millionen-Euro-Wechsel.
Stattdessen kam JohannessonKeller-Kandidat vor 50-Millionen-Wechsel

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Mamadou Sangaré hat mit Lens in seiner ersten Saison den Pokal gewonnen. Nun steht er vor dem nächsten Wechsel.

Er kam vergangenen Sommer als Königstransfer zum 1. FC Köln. Nach einer bärenstarken Zweitliga-Saison mit Fortuna Düsseldorf sollte Isak Johannesson auch Denker und Lenker im FC-Spiel werden.
Doch seine erste Bundesliga-Saison verlief eher wechselhaft, der Isländer hatte Höhen aber auch einige Tiefen in seinem Spiel. Der Mittelfeldspieler ist noch dabei, sich an das gehobenere Niveau in der Bundesliga zu gewöhnen. Seine Zahlen sind entsprechend ausbaufähig: Als Mittelfeldmotor brachte Johannesson ein Tor und drei Vorlagen zustande.
Christian Keller wollte Mamadou Sangaré zum FC holen
Es hätte letzten Sommer durchaus eine Alternative gegeben. Eine Alternative, die nun beim FC wäre, wenn Christian Keller noch das Sagen gehabt hätte. Denn der Ex-Sportboss hätte damals stattdessen Mamadou Sangaré (damals Rapid Wien) geholt.
Wie sich jetzt herausstellt, hätte er damit wohl goldrichtig gelegen und dem FC nun eine Menge Kohle beschert. Denn der Nationalspieler aus Mali steht vor einem 50-Millionen-Euro-Wechsel zum FC Brentford.
Die Verhandlungen mit Sangarés aktuellem Klub, RC Lens, stehen kurz vor dem Abschluss. Damit haben die Franzosen, die inzwischen von FC-Kandidat Dino Toppmöller trainiert werden, innerhalb eines Jahres ein Transferplus von über 40 Millionen Euro gemacht, nachdem man vergangenen Sommer „nur“ rund acht Millionen Euro nach Österreich überwies.
Keller wäre damals bereit gewesen, ähnlich tief in die Tasche zu greifen wie Lens, wollte Sangaré, der inzwischen einen Marktwert von 40 Millionen Euro hat, zum Königstransfer machen. Doch nach seinem Abgang entschied sich Nachfolger Thomas Kessler, bei Fortuna Düsseldorf zuzuschlagen.
Nach einer Eingewöhnungssaison erwarten die Verantwortlichen aber nun eine deutliche Steigerung vom Isländer, der mehr Verantwortung übernehmen und dominanter auf dem Platz auftreten soll. Dafür muss sich Johannesson aber erstmal durchbeißen im Mittelfeld.
Paul Okon-Engstler wurde bereits verpflichtet. Kessler und Co. suchen noch nach hochkarätigen Verstärkungen für das Mittelfeld. Ein neuer Leader für die Sechs soll kommen und ein Kreativer für das offensive Mittelfeld.
